Arbeit Zukunft

Neues von Schlafhorst, Mönchengladbach: Skandalöse Kündigung

Bereits in drei Artikel hat "Arbeit Zukunft" über Schlafhorst, Mönchengladbach berichtet. Dort sollen die Löhne drastisch gekürzt und die Arbeitszeiten verlängert werden. Nun wurde der Betriebsrat Peter Stollenwerk entlassen, weil er gegen diese Angriffe aufgetreten ist.
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(Freitag, 30. Januar 2004)

Gerster geht – Arbeitslosigkeit bleibt! 427.080 Euro „Arbeitslosengeld“ für Gerster

Der Abgang Gersters zeigt, wie schnell ein eben noch als Heilsbringer gefeierter Politiker des Kapitals abgewirtschaftet ist. weiter...
(Montag, 26. Januar 2004)

Eine Zwangsmitgliedschaft

Das Sozialgericht Detmold hat entschieden, dass ein Kirchensteueranteil vom Arbeitslosengeld einer konfessionslosen Sekretärin eingezogen werden darf, weil "die deutliche Mehrheit von 57 Prozent der Arbeitnehmer Kirchensteuer zahlt. weiter...
(Samstag, 24. Januar 2004)

Ein Sozialticket muss her!

Mit einem Sozialticket könnten Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger kostengüstig Tram und Bus benutzen. weiter...
(Samstag, 24. Januar 2004)

PRESSEERKLÄRUNG

Warum schweigt sich Bayern über Zahlen der wegen Altersarmut sowie Arbeitslosigkeit aus dem Leben geschiedener Menschen aus, fragt Herbert Settele, Kontaktperson von "faxen dicke", ArbeitslosenKombinat für Selbsthilfe und Gegenwehr, eine Arbeitsloseninitiative in Augsburg für diese. weiter...
(Samstag, 24. Januar 2004)

Achtung Handy‑Fallen!

Durch den Besitz eines Handys kann jederzeit Euer Aufenthaltsort mit einer Genauigkeit von 50 Metern ermittelt werden. weiter...
(Samstag, 24. Januar 2004)

Demonstration für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft

Ein „Aktionsbündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft“ ruft zu einer Großdemonstration am Samstag, den 31.Januar 2004 in München auf weiter...
(Freitag, 23. Januar 2004)

Unternehmerparadies China: Schuften bis zum Tod

In der Nr. 1/04 von „Arbeit Zukunft“ hatten wir im Artikel „So kann es nicht weitergehen!“ eine Umfrage des Handelsblattes vom 2.1.04 unter 1000 europäischen Managern zitiert. Die Manager hatten allen Industrieländern Schulnoten gegeben. Dabei schnitt Deutschland mit Note 3,4 am schlechtesten und China am besten ab.

Wir schrieben dazu:

„Bemerkenswerterweise kam China bei dieser Umfrage unter Managern auf Platz 1. In China sind nach Meinung der befragten Manager die „Standortbedingungen“ ideal. Dort fühlt sich die Wirtschaft wohl!

Ja, so haben sie es gern: Rechtlose Menschen, kein hinderlicher Arbeitsschutz, Millionen arbeitslose Wanderarbeiter, die für eine Schüssel Reis schuften bis zum Umfallen, keine lästigen Umweltschutz-Auflagen, unumschränkter Herrscher im Betrieb sein.“ weiter...
(Freitag, 23. Januar 2004)

Ideenwettbewerb (Update)

Das nebenstehende Bild haben wir von den Freunden der Volksbildung Ludwigsburg, Internet: www.oma-maier.de, erhalten. Vielen Dank!
Im Internet haben wir dazu einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, wer die beste Bildunterschrift findet.
Aus den eingegangen E-Mails hat die Redaktion die abgedruckte Unterschrift ausgewählt. Daniel, der Einsender, gewinnt ein Abonnement von „Arbeit Zukunft„ für ein Jahr. Allen anderen Teilnehmer/innen danken wir für ihre Mitarbeit.

Schröder: „Solange Sie noch Arbeit haben, dürfen Sie sich über gar nichts beschweren.„

(Sonntag, 18. Januar 2004)

Bosch Chef Fehrenbach fordert 40-Stundenwoche! Bosch-Mitarbeiter protestieren gegen Stellenabbau!

Bosch-Chef Franz Fehrenbach drückt in der November-Nummer des „Bosch-Zünder“, der „Zeitung für die Mitarbeiter der Bosch-Gruppe“, direkt auf die Tränendrüsen. Das Interview lässt er übertiteln: „Große Sorge um Arbeitsplätze in deutschen Werken“. Dann kommt er zur Sache, was diese Sorge praktisch für Folgen haben soll:
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(Samstag, 17. Januar 2004)

Irak: Saddam gefangen - aber der Widerstand geht weiter

Nach der Gefangennahme Saddam Husseins am 13.12. in einem Erdloch auf einem Bauernhof südlich von Tikrit triumphierten die USA und ihr irakischer „Regierungsrat“. Dies sei ein „bedeutender Erfolg“ bei der „Stabilisierung“ und „Befriedung“ des Irak. weiter...
(Samstag, 17. Januar 2004)

IG Metall-Vorstand lehnt Schlafhorst/Autocoro Pläne ab! Die Geschäftsführung versucht Tatsachen zu schaffen!

Bereits in der letzten Nummer von „Arbeit Zukunft“ berichteten wir über die Vorgänge bei Schlafhorst/Autucoro in Mönchengladbach. „Arbeit Zukunft“Zeit wertete die Vorgänge als einen Testlauf für alle Angriffe auf die Rechte der Beschäftigten. Wir schrieben:„Die Vorgänge kann man gar nicht ernst genug nehmen“ weiter...
(Samstag, 17. Januar 2004)

Buchbesprechung "Nebensache Mensch": Im Rausch der Zahlen

Das im Mai 2003 erschienene Buch von Prof. Rainer Roth „Nebensache Mensch – Arbeitslosigkeit in Deutschland“ ist derzeit unter Linken ein Topseller und bekommt von allen Seiten Lob. Die UZ, die Zeitung der DKP, veröffentlichte am 3. Oktober 2003 auf einer ganzen Seite Auszüge aus dem letzten Kapitel des Buches und empfahl es drei Wochen später in einem theoretischen Grundsatzartikel noch einmal ihren Lesern. Darin heißt es: „Das Buch von Rainer Roth gehört in die Bibliothek jedes Gewerkschafters, jedes klassenbewussten Arbeiters, jedes Sozialisten oder Kommunisten.“ Der eher trotzkistisch orientierte „Express – Zeitung für Betriebs- und sozialistische Gewerkschaftsarbeit“ lobte das Buch als „ein antikapitalistisches Lesebuch, das es in sich hat“. Das „labournet.de“ schrieb dazu: „Es (wird) bereits vielfach als ‚Standardwerk’ bezeichnet - und dies zu Recht.“ Die neueste Ausgabe der KAZ (Kommunistische Arbeiterzeitung) lobt das Buch auf 1,5 Seiten. Grund genug, sich das Buch einmal gründlich anzuschauen.

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(Samstag, 17. Januar 2004)

11. Januar 2004 Berlin - Liebknecht-Luxemburg-Demonstration

























(Freitag, 9. Januar 2004)

So kann es nicht weiter gehen!

Gesundheitsreform = alles teurer, weniger Leistungen
Rentenreform = Rentensenkung
Hartz-Reform = Keine neuen Stellen, dafür Billigstlöhne, moderne Leiharbeitersklaven und Arbeitslosengeld runter bis auf Sozialhilfeniveau
Steuerreform = Steuererleichterungen für die Besitzenden, Steuerlast für die anderen.
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(Freitag, 9. Januar 2004)

Reformpaket: Zur Kasse bitte!

In großformatigen Anzeigen preist die Bundesregierung ihre "Wohltaten" für 2004 an. Sie verspricht "mehr Geld für eigene Wünsche" und bezieht sich damit auf die Steuerreform, mit der Bürger und Unternehmen um 15 Mrd. Euro entlastet werden. weiter...
(Freitag, 9. Januar 2004)

Nein zur EU-VErfassung! EU-Verfassung vorläufig gescheitert! Das ist kein Schaden für Europas Völker!

Leszek Miller, dem Ministerpräsidenten Polens, ist zu danken. Brachte er doch mit seiner starren Haltung auf dem Brüsseler EU-Gipfel gegen die Verabschiedung der neuen EU-Verfassung ans Licht, worum es bei diesem Projekt wirklich geht: Um die Hegemonie der Großmächte der EU! Voran Deutschland und Frankreich. weiter...
(Freitag, 9. Januar 2004)

Metabo jagt seinen Mitarbeitern bis zu 400 Euro - bis zu 20% monatlich ab!

Wie bei Schlafhorst bedient sich auch das Kapital bei der Metabo AG (Elektrowerkzeuge) in Nürtingen (Baden-Württemberg) bei den Kolleg/innen. Die Beschäftigten werden zu massiven Lohneinbußen gezwungen. Im Gegenzug verzichtet die Geschäftsführung auf Produktionsverlagerungen ins Ausland. Der Betriebsrat hat zugestimmt. weiter...
(Freitag, 9. Januar 2004)

Studiengebühren in Hessen und NRW - teure Bildung

Auch in Nordrhein-Westfalen und Hessen wurden jetzt zum Sommersemester Studiengebühren für sogenannte Langzeitstudenten eingeführt. In NRW sind angeblich 1/3 aller Studenten als Langzeitstudenten davon betroffen. weiter...
(Mittwoch, 7. Januar 2004)

Die Pläne des Kapitals am Beispiel Continental

(Korrespondenz)
Nach Jahren harter "Sanierungsarbeit" wie der Schließung des Werken in Guadalajara in Mexiko und Entlassungen in den USA sieht der Riefenhersteller Continental seine Profitaussichten wieder florieren.
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(Mittwoch, 7. Januar 2004)

Stoiber fordert Rückkehr zur 40-Stunden Woche

Am 3.1.2004 forderte CSU-Chef Edmund Stoiber, der sich gewöhnlich als das „soziale Gewissen der Republik„ aufspielt, dass die Beschäftigten wieder zur 40-Stunden-Woche zurückkehren sollten, angeblich, um die Wirtschaft anzukurbeln. weiter...
(Mittwoch, 7. Januar 2004)