Arbeit Zukunft

Imperialismus – Reaktion auf der ganzen Linie

„Der Imperialismus ist die Epoche des Finanzkapitals und der Monopole, die überallhin den Drang nach Herrschaft und nicht nach Freiheit tragen. Reaktion auf der ganzen Linie, gleichviel unter welchem politischen System…- das ist das Ergebnis dieser Tendenzen.“ Das schrieb Lenin in „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“. Als er dies schrieb, lebte er in Zürich in der Schweiz im Exil. Knapp hundert Jahre später bekommen wir von dort ein beredtes Beispiel für diese Tatsache. weiter...
(Donnerstag, 31. Juli 2008)

Kapitalistisches Wirtschaftssystem: Technik so marode wie das ganze System

Gerne wird von den Schönrednern des kapitalistischen Systems die technische Entwicklung und die ach so fortschrittliche moderne Technik gepriesen, als da wären moderne Kommunikationstechniken wie Mobilfunk und Internet, Weltraumforschung, „friedliche“ Nutzung der Atomkraft, Hochgeschwindigkeitszüge und Einiges mehr. Einfach berauschend, dieser technische Fortschritt! Die Apologeten (so heißen diese Schönredner bei Lenin) des Kapitals können sich nicht genug tun, diesen „Fortschritt“ zu preisen, und leider fallen auch ein paar „Linke“ oder zumindest Leute, die sich dafür halten, darauf herein. weiter...
(Mittwoch, 30. Juli 2008)

UZ, Zeitung der DKP: „Warlords, Kriegsverbrecher und Heroinbarone… müssen wir in die zukünftige politische Struktur Afghanistans integrieren.“

In ihrer letzten Ausgabe vor ihrer Sommerpause macht sich die UZ, die Zeitung der DKP, grundlegende Gedanken, wie es in Afghanistan weitergehen soll. Dazu führte sie ein ganzseitiges Interview mit Dr. Matin Baraki, der von der UZ als Afghanistan-Experte vorgestellt wird. Baraki war Mitglied der mittlerweile aufgelösten DVPA (Demokratische Volkspartei Afghanistans), die als angebliche „kommunistische“ Partei in Afghanistan regierte und 1979 sowjetische Truppen ins Land holte. Nach einem langen, grausamen Krieg zogen sich diese zurück und überließen ihre Freunde von der DVPA ihrem Schicksal, das bedeutete oftmals der Ermordung durch die Mudschaheddin.

Es ist interessant, was Matin Baraki und die UZ als „Bruderpartei“ der DVPA daraus gelernt bzw. nicht gelernt haben.

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(Sonntag, 27. Juli 2008)

Französische Präsidentschaft in der EU: Im Zeichen des irischen „Nein“

In Irland ist der Sieg des „Nein“ im Referendum über den Vertrag von Lissabon ein Votum der Klasse; die Volksmassen, die Fischer, Arbeiter, kleinen Bauern haben massiv für das „Nein“ gestimmt, während die wohlhabendsten Schichten mit „Ja“ gestimmt haben. Also spielte in Irland dasselbe Phänomen eine Rolle wie 2005 in Frankreich anlässlich des Referendums zum EU-Verfassungsvertrag. weiter...
(Freitag, 25. Juli 2008)

„Gott“ oder „Der Gotteswahn“: Zwei Bücher – ein Thema – zwei Weltanschauungen

So grundverschieden können zwei Bücher zum selben Thema sein. Da ist das Buch von Manfred Lütz, „Gott- Eine kleine Geschichte des Größten“. Er stellt sich die Aufgabe, „eine Frage zu beantworten, der sich jahrtausendelang die gescheitesten und weisesten Menschen gewidmet haben“ und nennt das selbst „etwas Größenwahnsinniges“. Er meint: „die Frage nach Gott ist unter uns gesagt für jeden eine Frage auf Leben und Tod“ (S.XI-XII). weiter...
(Mittwoch, 23. Juli 2008)

Die Ausstrahlung der Sendungen auf Hayat TV wurde unterbrochen

Hayat TVAm 16. Juli wurde dem fortschrittlichen, demokratischen türkischen Fernsehsender Hayat TV auf Betrieben der türkischen Regierung die Sendefrequenz entzogen. Wir rufen auf zur Solidarität.
Im Folgenden veröffentlichen wir eine Presseerklärung von Hayat TV und eine Petition von DIDF (Föderation der demokratischen Arbeitervereine). Die Petition wurde von "Arbeit Zukunft" unterzeichnet. Wir fordern unsere Leserinnen und Leser auf, sie ebenfalls zu unterzeichnen. Dies ist unter folgendem Link möglich:
http://www.didf.de/?p=430
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(Montag, 21. Juli 2008)

Sozialdemokratie im Sinkflug

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Stern“ kommt die SPD bundesweit nur noch auf 20 Prozent. Dies entspricht dem niedrigsten Wert, der je für die SPD gemessen wurde! Jedes dritte SPD-Mitglied denkt über einen Parteiaustritt nach. Sechs Prozent gaben an, in Kürze tatsächlich auszutreten, stellte die Umfrage weiter fest. Von den über 940.000 Mitgliedern, die 1990 als Mitglied in der SPD registriert waren, hat die Partei derzeit noch knapp 532.000! weiter...
(Dienstag, 8. Juli 2008)

Europäische Union: 65 Stunden Wochenarbeitszeit und mehr!

Die EU hat für die Arbeitszeiten in Europa Höchstgrenzen festgelegt. In einer Reihe von Ausnahmefällen sind demnach 60 oder 65 Stunden pro Woche und mehr erlaubt, wenn die „Sozialpartner“ dies so vereinbaren! weiter...
(Montag, 7. Juli 2008)

Managergehälter: Stundenlohn von 4660 Euro!

Um 4660 Euro zu verdienen, muss ein Arbeiter hart und lange arbeiten. Geringverdienende müssten monatelang, Ein-Euro-Jobber müssten jahrelang arbeiten, um diese Summe zu verdienen. weiter...
(Sonntag, 6. Juli 2008)

EU gegen die Völker

Die Volksabstimmung in Irland gegen den Lissaboner Vertrag, der die bereits durch zwei Volksentscheide in Frankreich und den Niederlanden gescheiterte EU-Verfassung ersetzen sollte, zeigt, wie wichtig demokratische Rechte für das Volk sind und wie undemokratisch zugleich die EU und die wichtigsten imperialistischen Großmächte in der EU sind. weiter...
(Samstag, 5. Juli 2008)

Bildungsbericht 2008: Schwindende Perspektiven für Hauptschüler

„Wir müssen die Bildungsrepublik Deutschland werden.“

                                                                    Angela Merkel

Trotz einiger halbherzigen Reformversuche, zeichnet der Bildungsbericht „Bildung für Deutschland“ von Bund und Ländern 2008 ein verheerendes und alarmierendes Bild zum Zustand von Schulen und Hochschulen in Deutschland. weiter...
(Freitag, 4. Juli 2008)

Das Nein zum EU-Reformvertrag ist begründet und gerecht! Volksabstimmung!

Rund 54 % der Wähler haben in Irland in der Volksabstimmung den EU-Grundlagenvertrag abgelehnt.

Die danach einsetzende Hetze der Herrschenden in der EU und ihrer willfährigen Medien gegen die irischen Wähler muss genauso zurückgewiesen werden wie die entsprechenden Anpöbeleien derselben Leute gegen die Franzosen und Niederländer, nachdem diese 2005 in Volksabstimmungen die EU-Verfassung zu Fall gebracht hatten. Die Gründe für das Nein in Irland sind genauso evident, wie die der französischen und niederländischen EU-Verfassungsgegner damals.

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(Donnerstag, 3. Juli 2008)

Die Lohntarifrunde der IG Metall im Herbst muss vorbereitet werden

Wir dokumentieren zunächst die Überlegungen der „Gewerkschaftslinken“ zur kommenden Lohntarifrunde. Sie müssen nicht in allen Punkten richtig sein, wir begrüßen sie aber ganz klar, weil sie die Diskussion um die Forderungen in die richtige Richtung lenken. weiter...
(Mittwoch, 2. Juli 2008)

Milchkrieg

Am Montag, den 2. 6. war eine Großveranstaltung der Milchbauern in Kirchdorf, Landkreis Unterallgäu, bei Türkheim und Bad Wörishofen, angesetzt worden. Zufällig fand sie auf dem Höhepunkt des Milchstreiks statt, der am 26. 5. anlässlich einer Großdemonstration in  Freising, Firmensitz von Müller-Milch, durch Romuald Schaber vor etwa 10.000 Landwirten ausgerufen worden war. weiter...
(Mittwoch, 2. Juli 2008)

Nach dem Atomunfall in Asse: Kein Ausstieg aus dem Atomausstieg!

Arbeit-Zukunft dokumentiert einen Bericht der online-Zeitung „Scharf Links“

Wie es um die Sicherheit der Kernkraftindustrie in Deutschland bestellt ist, können Leserinnen und Leser sich nach der Lektüre des unten dokumentierten Artikel aus „Scharf Links“ (leicht gekürzt) selber denken. Einer solchen „Atomsicherheit“ sollen wir vertrauen, wenn jetzt immer lauter die Rücknahme des Atomausstiegs gefordert wird, wie jüngst wieder vom CDU-Fraktionschef im Bundestag, Volker Kauder?

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(Mittwoch, 2. Juli 2008)