Dem Aufruf der Gewerkschaften GEW und ver.di, sowie des AStA der Universitäten aus Kiel, Lübeck und Flensburg schlossen sich am 16. Juni 14.000 Kollegen und Kolleginnen, Schüler/innen und Studierende an. Die erste Lesung im Landeshauses wurde von einer Demonstration begleitet wie sie Kiel seit 30 Jahren nicht mehr erlebt hat.
Gemeinsam demonstrierten Studierende und Angestellte der Hochschulen mit Kollegen/innen der Universitätskliniken Kiel, Lübeck und Flensburg gegen das Sparpaket der Landesregierung.
Die Landesregierung will das Universitätsklinikum SH noch vor 2015 an einen privaten Klinikkonzern verkaufen. Damit plant sie, geltende Tarifverträge zu brechen und die Sanierungsbeiträge von rund 100 Mio. Euro, zu missbrauchen Privatisierung, das bedeutet:

Die Demonstration bewegte sich aus drei Richtungen in Richtung Landeshaus. Gegen die geplante Privatisierung des Uni-Klinikums ging das Klinikpersonal zusammen mit Schülern und Studierende auf die Straße – eine Aktion für gleiche Interessen, das war für viele neu! Die Solidarität war überall spürbar. Es wurden Transparente getragen mit Parolen wie „Uni versenken – spiele ich nicht mit“,
hingenommen. Auf der Besuchertribüne zeigten Genossen der DKP und der SDAJ ein Transparent mit der Aufschrift: „Die Krise hat einen Namen: Kapitalismus - Die Reichen sollen zahlen“. Das ist eine eindeutige Sprache die sicherlich auch einige Kollegen/innen zum nachdenken angeregt hat.