Wuppertal: Film „Kinder der Steine – Kinder der Mauer“

Kinder der Steine - Kinder der MauerIn Kooperation mit dem BürgerBahnhof Vohwinkel in Wuppertal zeigt der Arbeitskreis Palästina NRW den Film „Kinder der Steine – Kinder der Mauer“

http://www.ak-palaestina.de/veranstaltungen.html

10. Mai 2012

um 19:30 Uhr

Im Kino des BürgerBahnhofs, Bahnstraße 16, Wuppertal-Vohwinkel

Eintritt: 4,00 Euro

Karten sind an der Abendkasse sowie im Vorverkauf Online über den folgenden Link erhältlich:

http://www.buergerbahnhof.com/index.php?option=com_content&view=article&id=6&Itemid=6

Im Anschluss wird uns der Regisseur und Macher des Filmes „Robert Krieg“ Rede und Antwort stehen.

Kinder der Steine, Kinder der Mauer Dokumentarfilm / D 2010 / 87 Min. / FSK 0 / R: Monika Nolte & Robert Krieg

In Anwesenheit des Regisseurs Robert Krieg. Ein Schwarz-Weiss-Foto, sechs Jungen, um die zehn Jahre alt, posieren spritzig mit Victory-Zeichen für die Kamera. Das war in Bethlehem im Jahr 1989 während des ersten palästinensischen Volksaufstands und der Dreharbeiten zu Robert Kriegs Dokumentarfilm ‚Intifada – Auf dem Weg nach Palästina‘. Zwanzig Jahre später sind die Gebiete, die damals befreit werden sollten, von einer Mauer umschlossen. Wer waren die Kinder auf dem Bild? Wie leben sie heute? Leben sie noch? Mit dem Foto in der Hand kehrt das Filmteam nach Bethlehem zurück, um die Jungen zu suchen und kennen zu lernen. Die sechs Kinder, heute Väter, waren zu jung, um die Intifada mit zu gestalten; sie haben weder politischen Analysen noch Rechtfertigungen. Sie leben bis heute in der Altstadt von Bethlehem, ihre Verbindung zueinander ist nicht abgerissen. Das Filmteam ist eins von unzähligen, die die besetzten palästinensischen Gebiete seit Jahrzehnten täglich belagern – und vielleicht das einzige, das je zurück gekehrt ist. Aus Sorge, aus Interesse und Anteilnahme. Die kurze Begegnung zwischen Pose und Auslöser sowie die Rückkehr des Filmteams spannt ein fast zauberhaftes Band aus Fremdheit und Vertrauen. Die Männer erinnern, ulken, nehmen die Gäste mit auf ihre Arbeit und nach Hause. Sie diskutieren die Zerstrittenheit ihrer Gesellschaft und werden für kurze Zeit wieder zur Gang, deren Streifzüge unweigerlich an einer Mauer enden.