<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0">
    <channel>
    <title>Arbeit Zukunft</title>
    <link>http://www.arbeit-zukunft.de/</link>
    <description></description>
    <language>en-us</language>           
    <generator>Nucleus CMS v3.51</generator>
    <copyright>&#169;</copyright>             
    <category>Weblog</category>
    <docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
    <image>
        <url>http://www.arbeit-zukunft.de//nucleus/nucleus2.gif</url>
        <title>Arbeit Zukunft</title>
        <link>http://www.arbeit-zukunft.de/</link>
    </image>
    <item>
    <title>Aufruf: Keine militärische Intervention und wirtschaftliche Sanktionen gegen den Iran!</title>
    <link>xml-rss2.php?itemid=1806</link>
    <description><![CDATA[<p>Der folgende Aufruf wird von der Organisation f&uuml;rd en Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands / Arbeit Zukunft unterst&uuml;tzt.</p><p style="margin-bottom: 0cm;">Liebe Mitb&uuml;rger,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">wir sind keine Freunde oder Unterst&uuml;tzer des verbrecherischen iranischen Regimes!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Gegenteil! Wir verurteilen es scharf und k&auml;mpfen seit Jahren gegen die Herrschaft der Mullahs. Aber wir sind &uuml;berzeugt das die Abschaffung und Sturz dieses Regimes,  einzig und allein Sache des Iranischen Volkes ist!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Deshalb sind wir gegen die Versch&auml;rfung des Embargos und die Medienkampagne der deutschen Leitmedien gegen den Iran.  Das amerikanische &ndash; europ&auml;ische Embargo ist im globalen Vergleich fast ohne Parallele.  Das wesentliche Verbrechen des Iran ist, nicht zu tun, was die Regierung der USA will. Das Embargo verbietet Einfuhren petrochemischer Produkte und den Export f&uuml;r Ausr&uuml;stungen f&uuml;r die &Ouml;lraffinerien. Auch werden die weltweiten Konten der iranischen Zentralbank eingefroren. Das Embargo ist eine illegale und aggressive Aktion unter welcher die einfache Bev&ouml;lkerung des Iran am meisten leiden wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Da Finanztransaktionen fast nicht mehr m&ouml;glich sind, fehlen auch medizinische Ger&auml;te, Medikamente und Ersatzteile f&uuml;r viele Industriebereiche.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als Vorwand f&uuml;r diese Politik dient das Atomprogramm des Iran. Dieses Programm ist ein iranisches Forschungsprojekt zur friedlichen Nutzung der Atomkraft und ein Einfluss darauf durch ausl&auml;ndische Regierungen lehnen wir ab.  Der Iran hat jedoch westlichen Regierungen angeboten, Verhandlungen zum Atomprogramm aufzunehmen. Es sollte ein Kernpunkt internationaler Politik sein,  die Souver&auml;nit&auml;t eines Staates zu achten und sich nicht in innere Angelegenheiten einzumischen. (Das bedeutet nicht, dass man die iranische F&uuml;hrung und Regierung guthei&szlig;t.)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Seit Jahren wird behauptet, dass der Iran in naher Zukunft eine Atombombe wird bauen k&ouml;nnen. Es  ist aber den Kr&auml;ften der sogenannten &bdquo;Westlichen Staaten&ldquo; bzw. der NATO bis jetzt nicht gelungen, einen Beweis f&uuml;r ihre Behauptungen zu liefern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dabei spielt die internationale Atomenergiebeh&ouml;rde der UNO, welche selbst der Kontrolle der westlichen Gro&szlig;m&auml;chte unterlegen ist, eine wichtige Rolle.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es ist  vor circa 10 Jahren gelungen, mit der Verbreitung und der Ver&ouml;ffentlichung  gef&auml;lschter Unterlagen und Beweismaterialien &uuml;ber die angeblich vorhandenen Atomanlagen und chemischen Waffen im Irak, den internationalen Angriff auf den Irak vorzubereiten und zu rechtfertigen. Jahre nach Beendigung des Krieges gegen den Irak, wurde Weltweit &ouml;ffentlich, das alle Dokumente und Behauptungen der Irak w&auml;re bald Atommacht, von Seiten der westlichen Geheimdienste systematisch &uuml;bertrieben, erlogen, gef&auml;lscht und bewusst erfunden waren um den Krieg in der &Ouml;ffentlichkeit zu rechtfertigen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Den Mitarbeitern der  IAEA  ist es gelungen, w&auml;hrend ihrer von Saddam Houssein genehmigten Atomanlagenkontrollarbeit im Irak, die irakischen Atomenergiewissenschaftler zu erkunden, auszuspionieren und sie sp&auml;ter &uuml;ber  Geheimdienste(oft genannt der israelische Mossad)  auszuschalten und zu ermorden. Dieselbe verbrecherische Methode wurde in den letzten Jahren auch auf iranische Atomwissenschaftler angewendet und einige sind dabei umgekommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Heute wird wieder versucht, mit  Propaganda und fast t&auml;glichen Meldungen &uuml;ber die  &bdquo;Iranische Atombombe&ldquo;, welche gar nicht existiert, f&uuml;r einen milit&auml;rischen Angriff auf den Iran Stimmung zu machen, genau wie im Falle des Irak.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Durch den Nato Angriff auf den Irak wurden hunderttausende Menschen ermordet, Millionen von Menschen obdachlos und Fl&uuml;chtlinge und die gesamte Infrastruktur des Landes wurden zerst&ouml;rt.  Jetzt bereiten sich die Nato M&auml;chte auf einen Angriff auf den Iran vor. Mit &auml;hnlichen menschenfeindlichen Methoden, die sie f&uuml;r die Vernichtung der irakischen Bev&ouml;lkerung w&auml;hrend der &bdquo;Saddam-Zeit&ldquo; und auch seit Jahren gegen das Pal&auml;stinensische Volk mit direkter Hilfe von Israel im Gaza-Streifen einsetzen, wollen diese Kr&auml;fte die iranische Regierung und das iranische Volk in die Knie zwingen und sie dazu bringen, ihre  Forderungen zu akzeptieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Charta der UN, Artikel 2, Punkt 1 besagt:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&bdquo; Die Organisation beruht auf dem Grundsatz der souver&auml;nen Gleichheit aller ihrer Mitglieder. &bdquo;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bei Punkt 4 des gleichen Artikels hei&szlig;t es weiter:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&bdquo;Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabh&auml;ngigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt. &bdquo;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Diese  Grundregeln wurden und werden von der Nato und deren Handlangern missachtet und mit F&uuml;&szlig;en getreten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir sind gegen jede milit&auml;rische Intervention oder wirtschaftliche Sanktionen  gegen den Iran und verurteilen jedes solcher Vorhaben, sowie jede Form von Embargo  gegen das iranische Volk!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das  wirtschaftliche Embargo gegen den Iran trifft, entgegen allen anders lautenden Behauptungen der internationalen Massenmedien, in erster Linie nur die verarmte, einfache Bev&ouml;lkerung im Iran und mit Sicherheit nicht die Mitglieder des Islamischen Terrorregimes. Das Regime im Iran wird sich dadurch nur noch mehr stabilisieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Fremde M&auml;chte d&uuml;rfen sich nicht in innere Angelegenheiten und territoriale  Bestimmungsrechte des Irans  einmischen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir  k&auml;mpfen gegen all diejenigen, die unter unterschiedlichen Masken f&uuml;r einen milit&auml;rischen Angriff der westlichen M&auml;chte gegen den Iran auftreten und die Rolle der f&uuml;nften Kolonne der Imperialisten im Iran spielen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die iranische Bev&ouml;lkerung lehnt jeden aggressiven, milit&auml;rischen Angriff  der Nato und ihrer Verb&uuml;ndeten (wie bei der &bdquo;Befreiung&ldquo; des libyschen Volkes) total ab. In Libyen wurden alle Bodensch&auml;tze und das Verm&ouml;gen des Landes in undurchsichtige H&auml;nde gegeben und aus einem souver&auml;nen Libyen soll ein neokolonialistischer Staat in Nordafrika werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auf Grund dieser Tatsachen laden wir alle unsere  Landsleute sowie alle freiheitsliebenden Menschen  ein , sich mit dem Iranischen Volk zu solidarisieren und sie zu unterst&uuml;tzen, damit wir gemeinsam mit unserer Aufkl&auml;rungsarbeit auf nationaler sowie auf internationaler Ebene alle imperialistischen Vorhaben, welche gegen W&uuml;nsche und Vorstellungen unserer Landsleute im Iran in Gang gesetzt worden sind, bekannt zu machen und ihnen entgegen zu treten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span lang="ar-SA">Kontakt: </span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;"><span lang="de-DE">Christiaan Boissevain, Guldeinstrasse 35, 80339 M&uuml;nchen</span></span></span></p>]]></description>
    <category>International</category>
    <comments>xml-rss2.php?itemid=1806</comments>
    <pubDate>Fri, 3 Feb 2012 19:24:45 +0100</pubDate>
</item><item>
    <title></title>
    <link>xml-rss2.php?itemid=1606</link>
    <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="/media/100/20101216-radiotipps.gif" height="81" width="162" /><span style="color: #000000;"><b>Radiotipps f&uuml;r Februar 2012</b></span><br />Ich habe mal wieder eine Auswahl aus dem Angebot des Deutschlandfunks  und des Deutschlandradio Kultur zusammengestellt. <br />Gru&szlig; von Wiebke aus Kiel&nbsp; <a href="http://wiebkes-radiotipps.beepworld.de/">weiter...</a></p>]]></description>
    <category>Allgemeines</category>
    <comments>xml-rss2.php?itemid=1606</comments>
    <pubDate>Wed, 1 Feb 2012 21:05:00 +0100</pubDate>
</item><item>
    <title>Bochum und Krefeld: Stahlarbeiter gegen Arbeitsplatzabbau!</title>
    <link>xml-rss2.php?itemid=1805</link>
    <description><![CDATA[<p><img style="vertical-align: text-bottom;" title="Streikende Kolleg/innen bei Thyssen-Krupp" alt="Streikende Kolleg/innen bei Thyssen-Krupp" src="/media/2/20120131-TK-essen-1-kl.jpg" width="243" height="146" /></p>
<p>Die Besch&auml;ftigten der Thyssen Krupp Edelstahlsparte k&auml;mpfen seit dem 23.  Januar fest entschlossen anhand mehreren Aktionen gegen die Pl&auml;ne einer  Arbeitsplatzvernichtung, die Gewerkschaft bef&uuml;rchtet, dass im ersten  Schritt die Schmelz&ouml;fen in Krefeld und Bochum geschlossen werden.</p>
<p><b><span style="color: #ff0000;">Aktualisiert am 2.2.12</span></b>: Arbeitskampf beendet</p><p><img style="float: left;" title="Streikende Kolleg/innen bei Thyssen-Krupp" alt="Streikende Kolleg/innen bei Thyssen-Krupp" src="/media/2/20120131-TK-essen-1-kl.jpg" width="355" height="212" />Die Besch&auml;ftigten der Thyssen Krupp Edelstahlsparte k&auml;mpfen seit dem 23. Januar fest entschlossen anhand mehreren Aktionen gegen die Pl&auml;ne einer Arbeitsplatzvernichtung, die Gewerkschaft bef&uuml;rchtet, dass im ersten Schritt die Schmelz&ouml;fen in Krefeld und Bochum geschlossen werden. Daran h&auml;ngen je 500 Arbeitspl&auml;tze. Mittelfristig seien die Werke komplett gef&auml;hrdet. Es gibt sogar Anzeichen, dass ein m&ouml;glicher Verkauf der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte an den finnischen Konkurrenten Outokumpu das Aus f&uuml;r die deutschen Werke mit ihren rund 4000 Stahlarbeitern bedeuten k&ouml;nnte. Die ArbeiterInnen sind seit Tagen im Arbeitskampf. Die Kollegen, die sich in der IG Metall organisiert haben, sind bereit bis zum Ende dieser Pl&auml;ne zu k&auml;mpfen. In Krefeld gibt es vor dem Werkstor 2 eine t&auml;gliche Mahnwache zwischen 10.00 und 22.00 Uhr. An einer Menschenkette f&uuml;r den Erhalt der Arbeitspl&auml;tze nahmen bis zu 800 KrefelderInnen teil. In Bochum haben am 27.Januar 4000 Stahlarbeiter f&uuml;r den Erhalt und die Sicherheit der Arbeitspl&auml;tze demonstriert. Am 30.Januar wiederum haben sich &uuml;ber 1200 ArbeiterInnen&nbsp; vor dem Verhandlungslokal in Essen versammelt und nochmal protestiert.<br />Etliche Organisationen zeigen sich in diesen Tagen solidarisch mit den k&auml;mpfenden Stahlarbeitern. Die Stahlarbeiter fordern, dass Outokumpu betriebsbedingte K&uuml;ndigungen ausschlie&szlig;t und eine Standortgarantie f&uuml;r die Werke Bochum und Krefeld gibt. Die Kollegen verdienen vollste Solidarit&auml;t, denn ein Erfolg der KollegInnen gegen Arbeitsplatzabbau ist auch ein Erfolg aller ArbeiterInnen. Gemeinsam handeln als Arbeiterklasse ist jetzt wichtig. Denn die St&auml;rke der Arbeiterklasse liegt in ihrer Einheit bzw. in ihrem Zusammenhalt. <br /><br />N&auml;here Infos zum Arbeitskampf gibt es unter der Internetseite: metallerfuerstainless.de<br /><br />SM</p>

<p><b><span style="color: #ff0000;">Aktuelle Erg&auml;nzung:</span></b><br />Am 31.1. hat die zust&auml;ndige Gewerkschaft IG Metall bekanntgegeben, dass die Verhandlungen zwischen ThyssenKrupp und Outokumpu beendet worden sind. In der Pressemitteilung der IG Metall hei&szlig;t es wie folgt: <br /><i>&bdquo;Nach einer Woche Protest, Wut und z&auml;her Verhandlung mit ThyssenKrupp und Outokumpu &uuml;ber den Verkauf der Edelstahlsparte Inoxum haben IG Metall und Betriebsr&auml;te in der vergangenen Nacht in Essen ein Ergebnis erzielt: einen Tarifvertrag zur Standort- und Besch&auml;ftigungssicherung.Was sind die Fakten dieses Ergebnisses?<br />-Betriebsbedingte K&uuml;ndigungen werden f&uuml;r vier Jahre ausgeschlossen (bis Ende 2015). Alle Produktionsstandorte haben eine Bestandsgarantie bis mindestens Ende 2015. Die Fl&uuml;ssigphase im Stahlwerk Bochum wird f&uuml;r f&uuml;nf Jahre fortgef&uuml;hrt, mindestens bis Ende 2016. <br />-Das Stahlwerk in Krefeld wird zum 31.12.2013 geschlossen. <br />-Der Kaltwalzwerkstandort Krefeld bleibt erhalten und wird weiter zum Forschungs- und Entwicklungszentrum ausgebaut. Das betrifft auch die Weiterentwicklung der Bandgie&szlig;technologie bis Ende 2013 am Standort. <br />ThyssenKrupp bleibt als Gesellschafter mit einem Anteil von 29,9 Prozent an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen langfristig beteiligt.&ldquo;</i><br />Weiter heisst es in der Pressemitteilung: <br /><i>&bdquo;Dieser Erfolg in letzter Sekunde war nur durch den massiven Protest der Besch&auml;ftigten zustande gekommen. ThyssenKrupp und Outokumpu konnten sich mit ihrem Ansinnen, beide Fl&uuml;ssigphasen in Krefeld und Bochum kurzfristig zu schlie&szlig;en und in der Folge alle Arbeitspl&auml;tze an beiden Standorten zu vernichten, nicht durchsetzen.&ldquo;</i><br />Ein Ziel des Arbeitskampfes der Stahlarbeiter und der IG Metall war auch der v&ouml;llige Erhalt des Krefelder Werkes. Die KollegInnen haben eine Woche lang gezeigt, dass sie bereit sind f&uuml;r den weiteren Proteste. So haben trotz dem Ergebnis hunderte Stahlarbeiter aus dem Werk Krefeld vor der Aufsichtsratssitzung der Unternehmensleitung eine Resolution &uuml;bergeben. Outokumpu k&uuml;ndigte an, in Deutschland bis zu 850 Stellen streichen zu wollen. Bis zu 600 Betroffene in Krefeld und Bochum sollen neue Arbeitspl&auml;tze im TK-Konzern angeboten bekommen. Das finnische Unternehmen will im Edelstahlgesch&auml;ft, das durch &Uuml;berkapazit&auml;ten gepr&auml;gt ist, j&auml;hrlich bis zu 250 Millionen Euro einsparen.<br /><br />Die Resolution der Stahlarbeiter:<br /><i>An die&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 31.01.2012<br />Outokumpu als neuer Eigent&uuml;mer&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />An die&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />TK AG als Mehrheitsaktion&auml;r&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br /><br />Resolution der Belegschaft der ThyssenKrupp Nirosta<br /></i><br /><i>Die Belegschaft der ThyssenKrupp Nirosta hat mit Schmerz und Emp&ouml;rung das Verhandlungsergebnis zur Kenntnis genommen. Emp&ouml;rung vor allem deshalb, weil falsche Managemententscheidungen der letzten Jahre - vor allem in Brasilien aber auch bei der ThyssenKrupp Nirosta - uns in diese Situation gef&uuml;hrt haben.<br />Die Belegschaft hat in den letzten Jahren &uuml;ber das normale Ma&szlig; hinaus ihre Arbeit geleistet und Einsatz gezeigt.<br />An die Vertreter von Outokumpu sagen wir:<br />Man kann zwar eine Firma kaufen, aber nicht eine Belegschaft. Vertrauen und Einsatz unserer Belegschaft m&uuml;ssen Sie sich erst verdienen!<br />Wir sehen erhobenen Hauptes in die Zukunft &ndash; wir werden zusammen mit unserer Gewerkschaft, der IG Metall, &uuml;ber die Einhaltung der abgeschlossenen Vertr&auml;ge aufmerksam wachen. Wir werden unsere Chancen zum Erhalt der Fl&uuml;ssigphase in Bochum und zur Entwicklung der Bandgie&szlig;technologie nutzen. Wir werden das geplante Forschungszentrum zum Innovationsf&uuml;hrer der Edelstahlindustrie ausbauen. Wir werden die Modernisierung unserer Kaltwalzwerke vorantreiben.<br />Wir fordern die ThyssenKrupp AG auf, &uuml;ber ihren Anteil ihren Einfluss zur Erhaltung der Vertr&auml;ge auszu&uuml;ben.<br />Gl&uuml;ck auf<br />F&uuml;r die Belegschaft</i></p>]]></description>
    <category>Betrieb und Gewerkschaft</category>
    <comments>xml-rss2.php?itemid=1805</comments>
    <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 21:52:08 +0100</pubDate>
</item><item>
    <title>Berlin: Erfolgreiches Treffen zur Einheit der Marxisten-Leninisten</title>
    <link>xml-rss2.php?itemid=1804</link>
    <description><![CDATA[<p>Am Rande der XVII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz der  Tageszeitung &bdquo;junge Welt&ldquo; fanden sich am 14.1.12 Genossinnen und  Genossen sechs verschiedener kommunistischer Gruppierungen zu einem  informellen Treffen zusammen. Zu dem Treffen eingeladen hatten die  Kommunistische Initiative Gera 2010 und die Organisation f&uuml;r den Aufbau  einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands/ Arbeit Zukunft.</p><p>Am Rande der XVII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung &bdquo;junge Welt&ldquo; fanden sich am 14.1.12 Genossinnen und Genossen sechs verschiedener kommunistischer Gruppierungen zu einem informellen Treffen zusammen. Zu dem Treffen eingeladen hatten die Kommunistische Initiative Gera 2010 und die Organisation f&uuml;r den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands/ Arbeit Zukunft.<br />Georg Dorn nahm im Namen der Kommunistischen Initiative Gera 2010 Stellung. Genosse Georg, 85 Jahre und Mitglied der DKP, stellte sich pers&ouml;nlich vor und beschrieb lebhaft, wie er als Jugendlicher nach der Befreiung Deutschlands vom Faschismus in die SPD eintrat und bei der Vereinigung von KPD und SPD zunehmend aktiv dabei war und sich f&uuml;r ein sozialistisches Deutschland einsetzte. Weiter ging er darauf ein, dass es f&uuml;r uns alle mit dem Sieg des Kapitalismus zu einer ungeheuren Katastrophe gekommen sei, die die kommunistische Bewegung in Deutschland drastisch geschw&auml;cht habe. Diese Katastrophe sei aber nicht &uuml;ber Nacht &uuml;ber uns hereingebrochen, sondern habe Ursachen. Neben einer Reihe anderer Gr&uuml;nde sei dies vor allem die Politik Chruschtschows auf dem 20. Parteitag und sein Anti-Stalinismus gewesen. Genosse Georg Dorn meinte, das Motto der Kommunistischen Initiative Gera 2010 sei &bdquo;Einheit durch Klarheit&ldquo;. Deshalb m&uuml;ssten die Kommunisten, die Marxisten-Leninisten in Deutschland gleichberechtigt aufeinander zu gehen und miteinander reden. Die erste Frage m&uuml;sse sein: Was haben wir gemeinsam?<br />Diethard M&ouml;ller von der Organisation f&uuml;r den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands/ Arbeit Zukunft stellte sich ebenfalls kurz vor. Er berichtete, wie er als Kind und Jugendlicher bei den Besuchen bei den Gro&szlig;eltern in der DDR in Kontakt zum Marxismus gekommen sei, zugleich aber konkret erlebt habe, dass schon damals Anfang der 60er Jahre vieles nicht in Ordnung gewesen sei, das z.B. Karrieristen in die SED aufgenommen worden seien. Oder dass man sich mit Krediten von der BRD abh&auml;ngig gemacht habe. Was Kredite im Kapitalismus bedeuteten, k&ouml;nne man ja jetzt am Fall Griechenland sehen. Sie seien wie ein Strick um den Hals und f&uuml;hrten dazu, dass man langsam erdrosselt werde. Zuversicht, dass der Sozialismus eine Perspektive sei, habe er nur durch die Polemik &uuml;ber die Generallinie und die Kritik von Enver Hoxha am Revisionismus Chruschtschows erhalten. F&uuml;r die Organisation f&uuml;r den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands/ Arbeit Zukunft seien zwei Punkte wichtig.<br />1. Die Kommunisten in Deutschland seien nur noch schwach in der Arbeiterklasse und im Volk verankert. Der Einfluss im Klassenkampf sei marginal. Zugleich greife das Kapital die Arbeiterklasse gnadenlos an. Hier sei es wichtig, gemeinsam am Klassenkampf teilzunehmen, die Kr&auml;fte zu b&uuml;ndeln.<br />2. Die Kritik am Revisionismus sei nicht wichtig, damit man einen Schuldigen habe. Sondern es gehe darum, die gemachten Erfahrungen auszuwerten, daraus zu lernen, sodass man den Fortgeschrittensten eine ernstzunehmende Antwort auf ihre Fragen und Zweifel zum Sozialismus geben k&ouml;nne.<br />Zum Schluss machte er den Vorschlag eine Art Koordinationskomitee zu bilden, das &ouml;ffentlich tagen und drei Aufgaben haben solle: 1. Kl&auml;rung, was im Klassenkampf los ist und wo wir gemeinsam auftreten k&ouml;nnen. 2. Kl&auml;rung der wichtigsten Differenzen und Schaffung von M&ouml;glichkeiten (Seminare, Schulungen), um diese Fragen sachlich und solidarisch zu bearbeiten. 3. Gegenseitige Hilfe und Solidarit&auml;t. Das Komitee solle nicht per Beschl&uuml;ssen sondern durch Diskussion und &Uuml;berzeugung die Zusammenarbeit schrittweise verbessern. Alle Beteiligten sollten sich diesen Vorschlag &uuml;berlegen. Ohne praktische Schritte k&auml;men wir&nbsp; nicht voran.<br />Die anschlie&szlig;ende Diskussion war sehr lebhaft und wollte gar nicht enden. Mehrere Organisationen wie die KPD-A, Trotz alledem erkl&auml;rten ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r diesen Prozess. Ein Genosse verwies auf die geplante Konferenz der KPD (Rote Fahne) zu Fragen der Einheit am 9.6.12 in Berlin und rief zur Teilnahme auf. Ein Genosse der DKP berichtete, dass ihm die Parteileitung ein Parteiverfahren angek&uuml;ndigt habe, wenn er zu diesem Treffen gehe. Das schrecke ihn nicht, ihm seien die Inhalte und eine Zusammenarbeit wichtig. In vielen Beitr&auml;gen wurden die Erfahrungen aus dem Kampf in Betrieb und Gewerkschaft, gegen Faschismus und Krieg vorgetragen und die Notwendigkeit der verst&auml;rkten Zusammenarbeit betont. Ein Genosse forderte auf, eine Unterschriftensammlung von Gewerkschaftslinken gegen die Leiharbeit zu unterst&uuml;tzen und damit auch eine erste gemeinsame Aktion durchzuf&uuml;hren. Die gesamte Stimmung des Treffens war sehr konstruktiv und solidarisch.<br />Am Ende bestand &Uuml;bereinstimmung, dass man solche Treffen fortsetzen und auch konkrete Formen der Zusammenarbeit finden wolle. Die&nbsp; Organisation f&uuml;r den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands/ Arbeit Zukunft ist bereit nach Kr&auml;ften daran mitzuwirken.<br />dm</p>]]></description>
    <category>Berichte und Aktionen</category>
    <comments>xml-rss2.php?itemid=1804</comments>
    <pubDate>Sun, 29 Jan 2012 16:45:54 +0100</pubDate>
</item><item>
    <title>Leserbrief</title>
    <link>xml-rss2.php?itemid=1803</link>
    <description><![CDATA[<p>Hallo, werte Redaktion !<br /> Ich habe nun nach der LL-Demo endlich eure Nr. 1/ 2012 gelesen.<br /> Will mich dazu mal &auml;u&szlig;ern.</p><p>Hallo, werte Redaktion !<br />Ich habe nun nach der LL-Demo endlich eure Nr. 1/ 2012 gelesen.<br />Will mich dazu mal &auml;u&szlig;ern.<br />Sch&ouml;n und gut zu erfahren, dass es nun angegangen wird zwei Organisationen zu einem gemeinsamen Nenner zu f&uuml;hren. Es ist jedoch aus meiner Sicht noch mal zu &uuml;berdenken, zwei Zeitungen zu f&uuml;hren, denn mit einem gemeinsamen Sprachrohr l&auml;sst sich einiges( auch aus finanzieller Sicht ) besser l&ouml;sen. Zum zweiten w&auml;re es sch&ouml;n, eine Zeitschrift, die einen markanten (bereits bekannten ) Namen hat einer breiteren Masse vorstellen zu k&ouml;nnen. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass es gelingen muss, eine oder zwei Seiten der arbeitenden Bev&ouml;lkerung zu widmen, wie auf Seite 3 und 4 bereits gestaltet wird. Diesbez&uuml;glich habe ich noch eine eigene Bemerkung dazu:<br />Als ich 1986 (30-j&auml;hrig) in die SED eintrat, mit der &Uuml;berzeugung etwas f&uuml;r unseren Sozialismus zu tun, etwas zu ver&auml;ndern, weil es nicht so weitergehen konnte, meldete ich mich als Kandidat zur Kreis-Parteischule. Dies war theoretisch nicht m&ouml;glich, doch als Sternbild &bdquo;Widder&ldquo; war es letztlich doch m&ouml;glich. Das theoretisch vermittelte Wissen &uuml;ber den Kapitalismus nutzt mir heute dahingehend viel, um Zusammenh&auml;nge schneller zu erkennen. (1992 trat ich aus der SED-PDS aus).<br />Seit 1992 als Busfahrer in Berlin besch&auml;ftigt, fuhren wir damals durchschnittlich ca. 70 &ndash; 80 km in einer Schicht. Innerhalb der n&auml;chsten Jahre, bis ca. 2005 hat sich diese Zahl auf ca. 120 &ndash; 130 km gesteigert. Im Vorfeld der Einf&uuml;hrung des TV-Nahverkehr (2005) las man in Boulevard-Bl&auml;ttern unter anderem folgendes: &bdquo;Berliner Busfahrer verdienen 30 % zu viel&ldquo;. Der einstige PDS-Wirtschaftsminister Wolf dazu : &bdquo;30 %, dass reicht nicht&ldquo;!<br />Zur Personalversammlung im ICC vor ca. 5.000 Mitarbeitern fragte ich diese, ob sie alle bis zu 30% weniger verdienen wollen. Keiner hob die Hand! Darauf bat ich die Gewerkschaft sowie den Vorstand des Unternehmens, dieses eindeutige Votum zu akzeptieren. Ich will damit sagen, es ist verdammt wichtig, dass man den Mut aufbringen muss, sich nicht alles gefallen zu lassen. Jedoch ist es so gekommen, dass alle Mitarbeiter, die nach der Einf&uuml;hrung des TV-N eingestellt wurden und werden, bei einer Mehrarbeitszeit von rund 6,5 % nun doch 30% weniger Lohn bekommen als die &bdquo;Altbesch&auml;ftigten&ldquo;, weil diese einen &bdquo;Sicherungsbetrag&ldquo; erhalten.<br />Wer diese Zeilen nun liest, wird an Repressalien denken. Ja, diese gab es in Form von vielen Fahrerkontrollen meine Person betreffend.<br />Eine Zeitschrift muss dann f&uuml;r solche oder &auml;hnliche Dinge praktische Hilfen anbieten. In welcher Form, dass ist mir zur Zeit nicht wirklich klar.<br />Ein Zusammengehen von linken Gruppen ist auch unter folgendem Gesichtspunkt zu betrachten:<br />Warum ist in den europ&auml;ischen Metropolen, wo es doch mehr Streiks, Generalstreiks gibt, als in Deutschland, ein Zur&uuml;ckfahren der sozialen Errungenschaften der letzten Jahre m&ouml;glich?<br />Will damit sagen, eine internationale Vernetzung mit erkl&auml;rten Zielvorstellungen ist von N&ouml;ten.<br /><br />Wolfgang W., Busfahrer, Berlin</p>]]></description>
    <category>Zur Diskussion</category>
    <comments>xml-rss2.php?itemid=1803</comments>
    <pubDate>Sun, 29 Jan 2012 16:44:17 +0100</pubDate>
</item><item>
    <title>Ein europäischer Vertrag, der die Sparpolitik zur Dauereinrichtung macht</title>
    <link>xml-rss2.php?itemid=1802</link>
    <description><![CDATA[<p>Der europ&auml;ische Gipfel vom 8. auf 9. Dezember 2011 hat mit einer  &Uuml;bereinkunft zwischen 26 Staats- und Regierungschefs &uuml;ber einen  Vertragstext, der noch nicht existiert, dessen Inhalt und Modalit&auml;ten  der Ratifizierung noch zu verhandeln sind, und das unter dem Druck der  F&uuml;hrung Deutschlands und Frankreichs, die alles im M&auml;rz 2012 unter Dach  und Fach haben wollen, die Katze aus dem Sack gelassen.</p><p>Der europ&auml;ische Gipfel vom 8. auf 9. Dezember 2011 hat mit einer &Uuml;bereinkunft zwischen 26 Staats- und Regierungschefs &uuml;ber einen Vertragstext, der noch nicht existiert, dessen Inhalt und Modalit&auml;ten der Ratifizierung noch zu verhandeln sind, und das unter dem Druck der F&uuml;hrung Deutschlands und Frankreichs, die alles im M&auml;rz 2012 unter Dach und Fach haben wollen, die Katze aus dem Sack gelassen.<br />Das Einzige, was erreicht zu sein scheint: die Regierung Gro&szlig;britanniens wird nicht unterzeichnen.<br />Deshalb gab es f&uuml;r Merkel und Sarkozy nichts Dringenderes, als einen Prozess anzusto&szlig;en, um zu einem neuen europ&auml;ischen Vertrag zu kommen, w&auml;hrend der sogenannte &bdquo;Stabilit&auml;tspakt&ldquo; gerade in Kraft getreten ist.<br />&bdquo;Nichts ist klar&ldquo; sagte ein Spezialist in Europafragen, und das ist genau das Ziel der Operation. Die Dinge so vage und so unverst&auml;ndlich wie m&ouml;glich f&uuml;r die haupts&auml;chlich Betroffenen, d.h. V&ouml;lker, denen dieser Vertrag aufgedr&uuml;ckt werden wird, zu machen.<br />Das erinnert an den Beginn des Vorgehens beim Europ&auml;ischen Verfassungsvertrag, der von allen Staats- und Regierungschefs, die &uuml;berzeugt waren, dass die Ratifizierung durch jedes einzelne Land eine Formalit&auml;t w&auml;re, verabschiedet wurde. Bis zu dem Augenblick, an dem politische und soziale Kr&auml;fte, fortschrittliche Intellektuelle, Experten sich daran machten, den Text zu studieren und ihn zu analysieren, um die Volksmassen vor seiner Gef&auml;hrlichkeit zu warnen. Diese Arbeit f&uuml;hrte zu einer Massenmobilisierung, die den Vertrag 2005 durch ein Referendum in Frankreich und anschlie&szlig;end in den Niederlanden zur&uuml;ckwies.<br />Diese politische Niederlage, die allen neoliberalen und sozialliberalen Regierungen, einschlie&szlig;lich derer, die es vermieden hatten, den Text einem Referendum zu unterziehen, beigebracht wurde, stellt eine Demarkationslinie dar zwischen dem &bdquo;Ja&ldquo;-Lager des Neoliberalismus und seiner sozialliberalen und &ouml;ko-liberalen Spielart und dem Lager derer, die sich ihm entgegenstellen und es bek&auml;mpfen.<br />Als, insbesondere 2008, das neoliberale Modell seinen Bankrott, seinen parasit&auml;ren und reaktion&auml;ren Charakter, der virulent arbeiter- und volksfeindlich ist, offenbarte, hat sich die Opposition gegen dieses Europa der Monopole und Oligarchien noch mehr verst&auml;rkt. Als die Staaten den Privatbanken, die&nbsp; in gro&szlig;em Ma&szlig;stab spekuliert und vergiftete Finanzprodukte verkauft hatten, zu Hilfe eilten und sie sich massiv bei den Finanzm&auml;rkten verschuldeten, und wie die Regierungen den Arbeitern und dem Volk die Rechnung pr&auml;sentierte, war die Retourkutsche allgemein: &bdquo;Wir zahlen Eure Schulden nicht, wir zahlen Eure Krise nicht&ldquo;, eine Losung, die bei allen Demonstrationen, von Madrid bis Athen, von London bis Dublin und bis nach Berlin zu h&ouml;ren war.<br />Von dieser Politik haben ausschlie&szlig;lich die gro&szlig;en Verm&ouml;gen, die Reichen, die immer reicher werden, denen immer mehr geholfen wird, die immer weniger besteuert werden, profitiert. Und wenn die EU, die Europ&auml;ische Zentralbank und der IWF sich um die in den gr&ouml;&szlig;ten Schwierigkeiten steckenden europ&auml;ischen L&auml;nder &bdquo;gek&uuml;mmert&ldquo; haben, dann, um ihnen eine Sparpolitik von nie gekanntem Ausma&szlig; und einer seit Jahrzehnten nicht gewesenen Aggressivit&auml;t aufzuerlegen. Diese ist nur mit den Strukturanpassungspl&auml;nen, die der IWF den Staaten des S&uuml;dens auferlegt hat, zu vergleichen. Das Europa des Sparens, das ist Sparpolitik im Quadrat, abgestimmt auf die Durchsetzungskraft der Finanzm&auml;rkte von &bdquo;technokratischen&ldquo; Regierungen der &bdquo;nationalen Eintracht&ldquo;, welche Parteien der extremen Rechten einschlie&szlig;en; Griechenland und Italien sind ein Beispiel daf&uuml;r.<br />Der zur Diskussion stehende europ&auml;ische Vertrag zielt darauf ab, allen unterzeichnenden L&auml;ndern die Kriterien der &bdquo;goldenen Regel&ldquo; aufzuzwingen, dieses neoliberalen Dogmas, das aus der drastischen Reduzierung der &ouml;ffentlichen Defizite bis zu ihrem Verbot und der Erstattung der &ouml;ffentlichen Schulden, die von den Zinsen aufgebl&auml;ht worden sind, bis zum letzten Cent, Regeln, die allen L&auml;ndern auferlegt werden. Und diese Regeln, das sind die mit zus&auml;tzlicher Macht ausgestattete Europ&auml;ische Kommission und der Europ&auml;ische Gerichtshof, die damit betraut sein werden, mittels der vorausgehenden Kontrolle der Budgets jedes Landes und von auferlegten finanziellen Sanktionen im Falle der Nichteinhaltung, diese in Anwendung zu bringen.<br />Das w&uuml;nscht sich die deutsche Kanzlerin und nennt es &bdquo;Wirtschaftsregierung eines immer geeinteren Europas&ldquo;. Eine Formulierung, welche die Ambitionen des deutschen Imperialismus kaum verh&uuml;llt, seine politische und wirtschaftliche Beherrschung der EU zu verst&auml;rken, die sie sich vor allem &bdquo;solide&ldquo; w&uuml;nscht, regiert von starken Institutionen, um diese Politik den Regierungen mit der Tendenz zur &bdquo;Laschheit&ldquo; aufzuzwingen. Das ist die &bdquo;wahre Revolution&ldquo;, die der Finanzminister&nbsp; Sch&auml;uble &bdquo;dank dieser Wirtschaftskrise&ldquo; vollziehen will, um &bdquo;den Investoren der ganzen Welt zu zeigen, dass die europ&auml;ische W&auml;hrung stabil ist und dass alle Mitgliedsl&auml;nder entschlossen sind, daraus eine Reservew&auml;hrung zu machen, stabil und vertrauensw&uuml;rdig, und das nachhaltig.&ldquo; So sprach er in der Zeitung &bdquo;Le Monde&ldquo; von Mitte November. Und dieser Politik hat sich Sarkozy angeschlossen.<br />Er wird alles tun, damit die Debatte um diesen Vertrag so undurchsichtig wie m&ouml;glich und dass er ohne Referendum verabschiedet wird. Indem er das Datum der Ratifizierung auf kommenden M&auml;rz fixiert, begeht er einen Machtmissbrauch: weder er noch seine Parlamentsmehrheit haben das Recht, einen Vertrag durchzusetzen, der Folgen hat, die weit &uuml;ber die Pr&auml;sidentschaftswahlen hinausgehen.<br />Diese Frage muss Teil des politischen Wahlkampfs sein. Das hei&szlig;t einerseits, &uuml;ber die Problematik dieses Vertrags aufzukl&auml;ren, wie wir es beim Verfassungsvertrag gemacht haben. Die Eile, mit der Hollande (Vorsitzender der Sozialistischen Partei PS &ndash; d.&Uuml;bers.) versicherte, er werde das Staatsdefizit so schnell wie m&ouml;glich reduzieren, seine Bemerkungen &uuml;ber die Notwendigkeit &bdquo;dem Sparkurs einen Sinn zu geben&ldquo;, also, ihn zu akzeptieren, m&uuml;ssen uns ermuntern, keine Zeit zu verlieren. Andrerseits m&uuml;ssen wir den Gewaltstreich, der darin besteht, diesen Vertrag im M&auml;rz durchsetzen zu wollen, anprangern.<br />Endlich muss man dieser Kampagne zur Mobilisierung eine europ&auml;ische Dimension geben, weil alle V&ouml;lker betroffen sind.<br /><br />Aus &bdquo;La Forge&ldquo; - Januar 2012, Zeitung der Kommunistischen Arbeiterpartei Frankreichs (PCOF)</p>]]></description>
    <category>Allgemeines</category>
    <comments>xml-rss2.php?itemid=1802</comments>
    <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 19:17:00 +0100</pubDate>
</item><item>
    <title>Nürnberg, 27.1.2012: Solidarisch gegen den Nazi-Terror in der Region am Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz!</title>
    <link>xml-rss2.php?itemid=1801</link>
    <description><![CDATA[<p>Kundgebung des B&uuml;ndnis gegen Rechts N&uuml;rnberg und Demonstration des   N&uuml;rnberger B&uuml;ndnis Nazistopp am Jahrestag der Befreiung des   Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau</p><p>Kundgebung des B&uuml;ndnis gegen Rechts N&uuml;rnberg und Demonstration des  N&uuml;rnberger B&uuml;ndnis Nazistopp am Jahrestag der Befreiung des  Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau <br /><br />Wir rufen zu folgenden Veranstaltungen am Freitag, den 27. Januar auf: <br /> <br /></p>
<ul>
<li>17 Uhr Kundgebung des B&uuml;ndnis gegen Rechts *N&uuml;rnberg zum  Auschwitz-Gedenktag am Platz der Opfer des Faschismus (Stra&szlig;enbahn Linie 6) </li>
<li>18 Uhr Demonstration des N&uuml;rnberger B&uuml;ndnis Nazistopp* von dort zum  ehemaligen Tatort 2001, Siemensstra&szlig;e / Ecke Gyulaer Stra&szlig;e (N&auml;he  Maffeiplatz). An diesem Ort wurde im Jahr 2001 der N&uuml;rnberger Arbeiter  und Schneider Abdurrahim &Ouml;z&uuml;dogru von der neofaschistischen Terrorgruppe  NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) aus rassistischen Motiven  hingerichtet. Es findet eine *Abschlusskundgebung *statt. </li>
</ul>
<p><br />Die Demonstration soll auch an den in den letzten Wochen deutlich  angestiegenen Nazi-Terror in der Region erinnern. Fast im Wochenrhythmus  werden massivere &Uuml;bergriffe, Brandanschl&auml;ge und sonstige Akte des  Vandalismus gegen Nazi-GegnerInnen und MigrantInnen bekannt. <br /> <br />Das N&uuml;rnberger B&uuml;ndnis Nazistopp fordert zudem eine *Gedenktafel f&uuml;r die  drei N&uuml;rnberger NSU-Opfer* und deren Anbringung an einem zentralen Ort  in der Stadt. <br /> <br />Weitere Informationen, Aktualisierungen sowie der Flyer zum Download  sind auf unserer Homepage <a class="moz-txt-link-abbreviated" href="http://www.nazistopp-nuernberg.de/">www.nazistopp-nuernberg.de</a> zu finden. <br /> <br />Wir w&uuml;rden uns &uuml;ber zahlreiche Teilnahme freuen <br />N&uuml;rnberger B&uuml;ndnis Nazistopp <br /><a class="moz-txt-link-abbreviated" href="http://www.nazistopp-nuernberg.de/">www.nazistopp-nuernberg.de</a></p>]]></description>
    <category>Termine</category>
    <comments>xml-rss2.php?itemid=1801</comments>
    <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:17:28 +0100</pubDate>
</item><item>
    <title>Konjunktiv II-Würde</title>
    <link>xml-rss2.php?itemid=1797</link>
    <description><![CDATA[<p>Ein Gedicht von J&uuml;rgen Riedel</p><p>w&uuml;rde Bundespr&auml;sident nichtchristenfundamentlos Scheindemokratie<br />repr&auml;sentieren<br />w&auml;r' seine W&uuml;rde nicht fassadenhaft<br />w&auml;r' sie heller Indikativ<br /><br />J&uuml;rgen Riedel<br />Sein letzter Lyrikband &bdquo;Wortbilder VI&ldquo; erschien in der edition fischer des R.G.Fischer Verlags, ISBN 978-3-8301-0547-3</p>]]></description>
    <category>Kultur</category>
    <comments>xml-rss2.php?itemid=1797</comments>
    <pubDate>Fri, 20 Jan 2012 00:20:00 +0100</pubDate>
</item><item>
    <title>&#xFEFF;Rückzug der US-Truppen: Der Irak ist weniger „frei“ und instabiler denn je</title>
    <link>xml-rss2.php?itemid=1800</link>
    <description><![CDATA[<p>Die Operation &bdquo;Freiheit f&uuml;r den Irak&ldquo;, der 2. Golfkrieg, begann vor fast  zehn Jahren, am 19. M&auml;rz 2003, als George Bush die Invasion des Landes  vom Zaun bricht, um die vermeintlichen &bdquo;Massenvernichtungswaffen&ldquo; zu  zerst&ouml;ren, die das Regime von Saddam Hussein angeblich besa&szlig;.</p><p>Die Operation &bdquo;Freiheit f&uuml;r den Irak&ldquo;, der 2. Golfkrieg, begann vor fast zehn Jahren, am 19. M&auml;rz 2003, als George Bush die Invasion des Landes vom Zaun bricht, um die vermeintlichen &bdquo;Massenvernichtungswaffen&ldquo; zu zerst&ouml;ren, die das Regime von Saddam Hussein angeblich besa&szlig;.<br />Die von den USA befehligte Koalition umfasste 49 L&auml;nder, aber es haben sich vor allem 150 000 US-Soldaten und 40 000 britische Soldaten vor Ort beteiligt.<br />Auf dem H&ouml;hepunkt der Besetzung (Dezember 2007) z&auml;hlte die amerikanische Armee bis zu&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 170 000 Personen im Irak. Ihr progressiver R&uuml;ckzug begann ab 2008. Im Herbst 2010 hatten die USA noch 39 000 Soldaten im Irak. Sie hofften, ein st&auml;ndiges Kontingent von einigen zehntausend Soldaten behalten zu k&ouml;nnen, aber mangels der Aufrechterhaltung ihrer strafrechtlichen Immunit&auml;t haben sie eine Kompanie von Marines von etwa 160 Mann zur&uuml;ckgelassen, die mit dem Schutz der amerikanischen Botschaft in Bagdad (der gr&ouml;&szlig;ten und am besten milit&auml;risch gesicherten der Welt) beauftragt sind. Au&szlig;er diesen Soldaten in Uniform bleiben nat&uuml;rlich Tausende von &bdquo;Contractors&ldquo;, S&ouml;ldnern von privaten milit&auml;rischen Gesellschaften, die in den Irak Waffen geliefert haben und die weiterhin amerikanische Firmen und die Waffenlieferungen an die irakische Armee bewachen.<br />Alles in diesem Krieg hat unerh&ouml;rte Ausma&szlig;e angenommen: die L&uuml;ge, die ihn rechtfertigte; die von den USA aufgebrachten Summen (die 1 000 Milliarden erreichen, wenn man die Kosten der milit&auml;rischen Operationen, die Kosten der Besetzung, die der Hilfe f&uuml;r den irakischen Marionettenstaat und die der Versorgung und der Pensionen f&uuml;r die Verwundeten und Veteranen zusammenz&auml;hlt); die Zahl der Opfer der Besetzung, seit 2003: 20 000 irakische Soldaten und Polizisten, 19 000 Aufst&auml;ndische und mehr als 100 000 Zivilisten sowie 4 487 US-Soldaten und 2 097 Zivilangestellte und im Auftrag der US-Regierung Handelnde. Etwa 32 000 amerikanische Soldaten wurden in den K&auml;mpfen verwundet.<br />Dieser schmutzige Krieg hat die &ouml;ffentliche Meinung der USA grundlegend gepr&auml;gt und zur politischen Isolierung des US-Imperialismus beigetragen. Die Antikriegsbewegung erfuhr eine Wiederbelebung und eine Verbreitung, die an die gro&szlig;en Protestbewegungen gegen den Vietnamkrieg erinnerte. Obama hat von der Zur&uuml;ckweisung dieser Politik reichlich profitiert. Wenn er den R&uuml;ckzug der US-Truppen mit Vorrang betreibt, dann, um sie nach Afghanistan zu schicken, wo der US-Imperialismus und seine Alliierten eine immer offenkundigere Niederlage erleiden.<br /><br /><b>Ein Land, das vom B&uuml;rgerkrieg zerrissen ist.</b><br /><br />Derweil l&auml;sst der amerikanische Imperialismus nach seinem milit&auml;rischen R&uuml;ckzug ein Chaos zur&uuml;ck. Der Irak ist heute ein v&ouml;llig zerst&ouml;rtes und tief gespaltenes Land. Auch wenn das Erd&ouml;l wieder in Str&ouml;men flie&szlig;t, lebt ein gro&szlig;er Teil der Bev&ouml;lkerung in v&ouml;lliger Armut. Der irakische Staat ist eine Fiktion mit korrupten oder nicht existierenden Institutionen. So hat angesichts fehlender &Uuml;bereinkunft der Fraktionen das Land seit zwei Jahren weder einen Innenminister noch einen Verteidigungsminister. Das Land ist durch den B&uuml;rgerkrieg zerrissen. Jeden Tag gibt es m&ouml;rderische Attentate, welche die Liste der Opfer verl&auml;ngern. Die Kurdenfrage ist nicht gel&ouml;st, weder im Irak noch mit den iranischen und t&uuml;rkischen Nachbarn, die weiterhin Operationen gegen die kurdischen Separatisten auf irakischem Territorium durchf&uuml;hren...<br />Dieser imperialistische Krieg um die Kontrolle &uuml;ber das Erd&ouml;l der Region l&auml;sst ein Chaos und eine Instabilit&auml;t ohnegleichen hinter sich. Er hat alle internen und regionalen&nbsp; Spannungen eines Landes versch&auml;rft, das mit Syrien 600 km und mit dem Iran fast 1 500 km Grenze teilt.<br />Kurz, dieser R&uuml;ckzug ist ein erzwungener R&uuml;ckzug unter dem Zwang der Krise und den Kosten dieses Krieges, der zusammen mit dem Afghanistankrieg gef&uuml;hrt wurde und dem Druck einer &ouml;ffentlichen Meinung, die in ihrer Mehrheit wollte, dass &bdquo;die Boys nach Hause kommen&ldquo;.<br /><br /><b>Der Krieg um die Kontrolle &uuml;ber die Region ist noch nicht beendet.</b><br /><br />Man m&uuml;sste eher von einem &bdquo;R&uuml;ckzug &ndash; Wiederbesetzung&ldquo; der US-Truppen in der Region sprechen. Tats&auml;chlich ist der US-Imperialismus besorgt &uuml;ber den Einfluss des Iran auf die &bdquo;schiitische&ldquo; irakische Regierung von El Maliki, der die zeitlich unbegrenzte Er&ouml;ffnung einer Milit&auml;rbasis auf dem Gebiet ablehnt. Saudi-Arabien und die arabischen Regierungen am Golf sind beunruhigt &uuml;ber den amerikanischen R&uuml;ckzug aus dem Irak, denn sie f&uuml;rchten, dass der iranische Rivale seinen Einfluss auf die ganze Region ausdehnt.<br />Verhandlungen &uuml;ber ein neuerliches Engagement der US-Streitkr&auml;fte in der Region scheinen zwischen der amerikanischen Regierung und dem Golf-Kooperationsrat (Saudi-Arabien, Kuweit, Vereinigte arabische Emirate, Bahrein, Katar, Oman...) stattzufinden, dessen Truppen anl&auml;sslich der Demonstrationen in Bahrein eingeschritten sind, um eine Bewegung zu unterdr&uuml;cken, die der Sympathie mit dem Iran beschuldigt wird. Zu dieser Zeit haben die westlichen Regierungen&nbsp; kein Wort&nbsp; zu diesen Massakern zu sagen gewusst, w&auml;hrend sie dazu aufriefen, in Libyen zu intervenieren und Gaddafi zu jagen. Letztendlich ist es der &bdquo;iranische Feind&ldquo;, der unter anderem beschuldigt wird, das syrische Regime zu unterst&uuml;tzen, das sich aufrechterh&auml;lt, indem es seine Politik der barbarischen Unterdr&uuml;ckung jedes Widerstands verfolgt. Endlich gibt es noch die Drohungen der israelischen Milit&auml;rintervention gegen den Iran....<br />Anders gesagt, der milit&auml;rische R&uuml;ckzug der US-Truppen aus dem Irak bedeutet nicht ihren R&uuml;ckzug aus der Region. F&uuml;r das irakische Volk ist der Irak weniger &bdquo;frei&ldquo; denn je. Und f&uuml;r die V&ouml;lker der Region ist die Situation immer instabiler und explosiver.<br /><br />Aus &bdquo;La Forge&ldquo;, Zeitung der PCOF (Kommunistische Arbeiterpartei Frankreichs), Januar 2012&nbsp;</p>]]></description>
    <category>International</category>
    <comments>xml-rss2.php?itemid=1800</comments>
    <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 15:30:00 +0100</pubDate>
</item><item>
    <title>Pressemitteilung</title>
    <link>xml-rss2.php?itemid=1799</link>
    <description><![CDATA[<p>Am Rande der XVII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz der  Tageszeitung &bdquo;junge Welt&ldquo; fanden sich am 14. 01. 2012 Genossinnen und  Genossen sechs verschiedener kommunistischer Gruppierungen zu einem  informellen Treffen zusammen, um ihre Erfahrungen im politischen Kampf  gegen Imperialismus und Krieg, gegen zunehmende Faschisierung des  gesamten gesellschaftlichen Lebens und f&uuml;r die sozialen Rechte der  Arbeiterklasse und aller Werkt&auml;tigen auszutauschen und Wege zur  Organisierung ihrer Zusammenarbeit zu suchen und zu finden.</p><p>Am Rande der XVII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung &bdquo;junge Welt&ldquo; fanden sich am 14. 01. 2012 Genossinnen und Genossen sechs verschiedener kommunistischer Gruppierungen zu einem informellen Treffen zusammen, um ihre Erfahrungen im politischen Kampf gegen Imperialismus und Krieg, gegen zunehmende Faschisierung des gesamten gesellschaftlichen Lebens und f&uuml;r die sozialen Rechte der Arbeiterklasse und aller Werkt&auml;tigen auszutauschen und Wege zur Organisierung ihrer Zusammenarbeit zu suchen und zu finden. Das Treffen fand in einer aufgeschlossenen Atmosph&auml;re statt. Es wurde beschlossen, &uuml;ber die Leitungen der jeweiligen Gruppierungen Formen der Koordinierung ihrer Zusammenarbeit zu entwickeln, die zur politischen Aktivierung der Kommunisten verschiedener Organisation f&uuml;hren. Alle waren sich einig in dem Ziel, dass organisierte und nichtorganisierte Kommunisten den Weg zu einer einheitlichen kommunistischen Partei auf der Grundlage der wissenschaftlichen Erkenntnisse des Marxismus-Leninismus beschreiten wollen. <br />Kommunistische Initiative (Gera 2010)<br />Organisation f&uuml;r den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands (Arbeit&nbsp; Zukunft)</p>]]></description>
    <category>Allgemeines</category>
    <comments>xml-rss2.php?itemid=1799</comments>
    <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 23:29:52 +0100</pubDate>
</item>
  </channel>
</rss>
