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    <title>Arbeit Zukunft</title>
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        <title>Arbeit Zukunft</title>
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    <title>Höllenlärm vor dem Stuttgarter Rathaus gegen Stuttgart 21! (28.07.2010)</title>
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    <description><![CDATA[Weit &uuml;ber tausend Demonstranten aus allen Teilen der Stuttgarter Bev&ouml;lkerung trugen zum zweiten mal in dieser Woche den lautstarken Protest gegen das gigantomanische Bahnhofsprojekt &bdquo;Stuttgart 21&ldquo; in die Stuttgarter Innenstadt, diesmal direkt vor das Rathaus. 	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> <p style="margin-bottom: 0cm">Weit &uuml;ber tausend Demonstranten aus allen Teilen der Stuttgarter Bev&ouml;lkerung trugen zum zweiten mal in dieser Woche den lautstarken Protest gegen das gigantomanische Bahnhofsprojekt &bdquo;Stuttgart 21&ldquo; in die Stuttgarter Innenstadt, diesmal direkt vor das Rathaus. Gerade genehmigten im drinnen tagenden Gemeinderat die politisch Verantwortlichen der Stuttgarter Immobilienmafia, die auch Stuttgart 21 durchziehen wollen, einer weiteren Gruppe von Immobilieninvestoren den Bau eines neuen, riesigen Gesch&auml;ftsviertels, bei dem auch das letzte St&uuml;ck der alten Stuttgarter Stadtmauer vom Abriss bedroht ist. <em>Schei&szlig; auf den alten M&uuml;ll, Profit abzocken ist angesagt!</em></p> <p style="margin-bottom: 0cm">Zu der Protestaktion vor dem Rathaus f&uuml;llte sich der Marktplatz um 18:45 Uhr schnell mit einer riesigen Menschenmenge. Stadtr&auml;te auf dem Balkon des Ratssaales wurden ausgepfiffen. Als der S&Ouml;S-Stadtrat Hannes Rockenbauch, der zwei Tage zuvor aktiv an der Besetzung des vom Abriss bedrohten Nordfl&uuml;gels des Stuttgarter Hauptbahnhof teilgenommen und daf&uuml;r von der Reaktion &uuml;bel beschimpft wurde, auf den Balkon trat, wurde beklatscht. &bdquo;Hannes!-Hannes!&ldquo;- Rufe ert&ouml;nten.  </p> <p style="margin-bottom: 0cm">Zu der Aktion unter dem Motto &bdquo;Schwabenstreich&ldquo; aufgerufen hatten zwei bekannte Stuttgarter Theaterleute, der Schauspieler Walter Sittler und der Regisseur Volker L&ouml;sch. Was sich hinter dem Motto verbirgt, wurde vorher nicht verraten. Nun aber ging es los! L&ouml;sch und Sittler hatten Sprechch&ouml;re organisiert und forderten die Demonstranten auf, eine Minute lang einen infernalischen L&auml;rm zu machen, mit allem, was zur Verf&uuml;gung stand. Sofort an Ort und Stelle, dann aber auch m&ouml;glichst jeden Tag um 19:00 Uhr, wo immer m&ouml;glich in der Stadt. Die Rechnung der Stadtoberen, den Protest in den Sommerferien zu ersticken, d&uuml;rfe nicht aufgehen!</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Dann wurde eine Minute lang totale Stille eingehalten und auf ein Signal von L&ouml;sch dann eine Minute lang ein unglaublicher Krach gemacht: Schreie, Pfiffe, Rufe, gebr&uuml;llte Sprechch&ouml;re, Vuvuzelas und Trompeten, Kocht&ouml;pfe und Rasseln, Trillerpfeifen. Die Fenster des Ratssaales m&uuml;ssen gewackelt haben! Eine Minute ist eine erstaunlich lange Zeit.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Es ist zu hoffen, dass m&ouml;glichst viel Protestler nun den Schwabenstreich &uuml;ber den Sommer weiter treiben und den Protest durch die Sommerferien in allen Stadtvierteln am Leben halten! Toll, wie kreativ der Protest sein kann. Die Aktion war politisch wichtig, setzte sie doch nach der gewaltsam beendeten Blockade am Montag ein wirklich un&uuml;berh&ouml;rbares Zeichen, dass dieser Kampf, gegen Kapital und Spekulation, noch lange dauern wird!</p> <p style="margin-bottom: 0cm">ft</p> ]]></description>
    <category>Berichte und Aktionen</category>
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    <pubDate>Thu, 29 Jul 2010 22:02:37 +0200</pubDate>
</item><item>
    <title>Einladung zum Hamburger Seminar, „Wie muss eine kommunistische Partei heute arbeiten – was können wir aus unseren Fehlern lernen?“</title>
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    <description><![CDATA[<strong style="background-color: #ffff00">Um den Aufbau einer marxistischleninistischen Arbeiterpartei in unserem Land und um die Einheit der Marxisten Leninisten voranzutreiben, l&auml;dt die Organisation f&uuml;r den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands (Arbeit Zukunft) zu einer Reihe von &ouml;ffentlichen Seminaren, zu grundlegenden Fragen eines solchen Aufbaus, ein.</strong><p><img src="http://www.arbeit-zukunft.de/media/100/20100507-deu-komm.jpg" border="0" width="641" height="170" align="left" /></p><p>&nbsp;</p><p>Um den Aufbau einer marxistischleninistischen Arbeiterpartei in unserem Land und um die Einheit der Marxisten Leninisten voranzutreiben, l&auml;dt die Organisation f&uuml;r den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands (Arbeit Zukunft) zu einer Reihe von &ouml;ffentlichen Seminaren, zu grundlegenden Fragen eines solchen Aufbaus, ein.<br /><br />Die Einladung richtet sich an alle Kollegen und Kolleginnen, an alle Genossen und Genossinnen sowie Parteien und Organisationen, die sich um die Einheit der Marxisten-Leninisten in Deutschland und die Schaffung einer starken, in den Massen verankerten kommunistischen und damit antirevisionistischen und antireformistischen Partei bem&uuml;hen oder sich daf&uuml;r interessieren.<br /><br />Zum Jahreswechsel 1968/69 gr&uuml;ndete sich in Hamburg, in scharfer Abgrenzung zur revisionistisch entarteten KPD und zur gerade mit Billigung des damaligen Justizministers Gustav Heinemann, gegr&uuml;ndeten DKP, die Kommunistische Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten (sp&auml;ter KPD). In ihr haben wir unsere Wurzeln.</p><p><br />&bdquo;<strong>Wie muss eine kommunistische Partei heute arbeiten &ndash; was k&ouml;nnen wir aus unseren Fehlern lernen?</strong>&ldquo; lautet das erste Seminarthema und soll die Grundlage f&uuml;r die folgenden Seminarthemen schaffen. Das erste Seminar zu diesem Thema haben wir erfolgreich durchgef&uuml;hrt. Leider konnten viele Kollegen und Kolleginnen aus Zeitgr&uuml;nden daran nicht teilnehmen, weshalb wir es nun wiederholen. Wir w&uuml;rden uns freuen wenn wir viele Leserinnen und Leser von Arbeit Zukunft am:</p><p align="center"><font size="2" color="#800000"><font size="3"><em><strong>Sonnabend, 14. August in Hamburg</strong></em></font></font></p><p>begr&uuml;ssen k&ouml;nnen.</p><br /><div align="center">Referent:<br /><font size="3"><em><font color="#800000"><strong>Diethard M&ouml;ller</strong></font></em></font><br /></div><p>Die Diskussion ist frei und wir freuen uns &uuml;ber interessante Redebeitr&auml;ge, Erfahrungsberichte und Anregungen.</p><p>F&uuml;r die Mittagessen (vegetarisch) und Erfrischungen wird eine Seminargeb&uuml;hr von 4,50 &euro; erhoben. Das Seminar beginnt um 10:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Der genaue Ort wird individuell mitgeteilt. Private &Uuml;bernachtungsm&ouml;glichen und Mitfahrgelegenheiten aus Nord und S&uuml;d k&ouml;nnen vermittelt werden.<br />&nbsp;</p><div align="center">Anmeldungen k&ouml;nnen einzeln und gruppenweise </div><div align="center">unter eMail: arbeit-zukunft-nord@web.de&nbsp; (auch mit PGP-Verschl&uuml;sselung) </div><div align="center">und Tel: 0152 22 87 40 90 (Nico) erfolgen.<br /></div><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><font color="#ffffff">. </font></p>]]></description>
    <category>Termine</category>
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    <pubDate>Tue, 27 Jul 2010 00:49:00 +0200</pubDate>
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    <title>Proteste gegen Stuttgart 21: Bahnhofsbesetzung (26.7.10, 24 Uhr)</title>
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    <description><![CDATA[Bei der Montagsdemonstration gegen das Milliardenbauprojekt Stuttgart 21 am 26.7.2010 besetzten spontan einige Teilnehmer/innen den bereits leer ger&auml;umten Nordfl&uuml;gel des Stuttgarter Hauptbahnhofes. Diese soll bereits n&auml;chste Woche abgerissen werden. 	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } 	--> 	 <p style="margin-bottom: 0cm">Bei der Montagsdemonstration gegen das Milliardenbauprojekt Stuttgart 21 am 26.7.2010 besetzten spontan einige Teilnehmer/innen den bereits leer ger&auml;umten Nordfl&uuml;gel des Stuttgarter Hauptbahnhofes. Diese soll bereits n&auml;chste Woche abgerissen werden. Damit wollen diejenigen, die dieses unsinnige Projekt gegen die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Stuttgarter durchboxen wollen, Immobilienspekulanten, Banker, Politiker, Bahnvorstand usw., vollendete Tatsachen schaffen. Dabei wurde nun bekannt, dass die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm in den Kosten explodieren soll, sodass in Frage steht, ob diese neue Bahnstrecke &uuml;berhaupt gebaut wird. Sie ist aber der einzige f&uuml;r das gigantomanische Projekt Stuttgart 21. Offensichtlich sollen hier vollendete Tatsachen geschaffen werden, bevor das gesamte L&uuml;gengeb&auml;ude zerbricht. F&uuml;r die Banken und Immobilienspekulanten w&auml;re ein Scheitern von Stuttgart 21 eine Katastrophe &ndash; und nat&uuml;rlich auch f&uuml;r die ihnen willf&auml;hrigen Politiker und Bahnmanager.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Stuttgart 21 war und ist ein Lehrst&uuml;ck f&uuml;r die &bdquo;Demokratie&ldquo; in diesem Land. Immer mehr Menschen erkennen, dass sie hier nichts real zu sagen haben, sondern dass das Kapital herrscht und sich seine Mehrheiten zusammenkauft. Die Wut &uuml;ber dieses System steigt. Ein neuer H&ouml;hepunkt ist die heutige Bahnhofsbesetzung, die auf riesigen Beifall bei den Teilnehmer/innen der Montagsdemo stie&szlig;.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Enorm war auch die Beteiligung! Trotz str&ouml;menden Regens war der Bahnhofsvorplatz am Nordfl&uuml;gel voll. St&auml;ndig str&ouml;mten weitere Menschen herbei.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Nach der Besetzung des Nordfl&uuml;gels des Stuttgarter Hauptbahnhofes kamen aus allen Richtungen Einsatzwagen der Polizei. Diese hielt sich zun&auml;chst noch zur&uuml;ck, da die Masse der Demonstranten so gro&szlig; war und die Beteiligung breit und vom Volk getragen ist. Sp&auml;ter hat die Polizei begonnen, den Nordfl&uuml;gel zu r&auml;umen. Zahlreiche Gegner von Stuttgart 21, die schon nach hause gefahren waren, str&ouml;mten wieder in die Stadt und begleiteten die volksfeindliche Polizeiaktion mit Pfiffen und heftigem Protest. Gegen 23:30 Uhr hatte die Polizei den Nordfl&uuml;gel mit einem Gro&szlig;aufgebot gewaltbereiter Einsatzkr&auml;fte ger&auml;umt. Die Transparente der Besetzer wurden abgerissen. Einige Besetzer wurden verhaftet und zum Stuttgarter Polizeipr&auml;sidium gebracht. Stark war die Solidarit&auml;t der Demonstrant/innen, die in gro&szlig;er Zahl bis zum Schluss ausharrten.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Weitere Infos unter:</p> <p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://www.bei-abriss-aufstand.de/">http://www.bei-abriss-aufstand.de/</a></p> <p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://www.parkschuetzer.de/statements">http://www.parkschuetzer.de/statements</a></p>  	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } 	-->]]></description>
    <category>Berichte und Aktionen</category>
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    <pubDate>Mon, 26 Jul 2010 23:03:27 +0200</pubDate>
</item><item>
    <title>Schuld der Scheindemokratien</title>
    <link>xml-rss2.php?itemid=1522</link>
    <description><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">ein Gedicht von J&uuml;rgen Riedel</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Sein letzter Lyrikband &bdquo;Wortbilder VI&ldquo; erschien in der edition fischer des R.G.Fischer Verlags, ISBN 978-3-8301-0547-3</p> 	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> <p style="margin-bottom: 0cm">zerbombte Zivilisten:</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Hindukuscheltiere f&uuml;r den Krieg</p> <p style="margin-bottom: 0cm">beide Panzerf&auml;uste ge&ouml;ffnet</p> <p style="margin-bottom: 0cm">zu irrem Streicheln</p> <p style="margin-bottom: 0cm"><br /> </p> <p style="margin-bottom: 0cm">Demokraten ohne Heucheleimaske</p> <p style="margin-bottom: 0cm">h&auml;tten Afghanistan</p> <p style="margin-bottom: 0cm">vor dem farblich grau-samen Monster</p> <p style="margin-bottom: 0cm">verschont</p> <p style="margin-bottom: 0cm"><br /> </p> <p style="margin-bottom: 0cm">J&uuml;rgen Riedel</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Sein letzter Lyrikband &bdquo;Wortbilder VI&ldquo; erschien in der edition fischer des R.G.Fischer Verlags, ISBN 978-3-8301-0547-3</p> ]]></description>
    <category>Kultur</category>
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    <pubDate>Sun, 25 Jul 2010 23:44:00 +0200</pubDate>
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    <title>Buchbesprechung: Gangsterwirtschaft</title>
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    <description><![CDATA[Wieder hat J&uuml;rgen Roth ein spannendes Buch ver&ouml;ffentlicht. Schon 2007 besprachen wir von ihm <em>&bdquo;Anklage unerw&uuml;nscht &ndash; Korruption und Willk&uuml;r in der deutschen Justiz&ldquo;</em> (<font color="#0000ff"><u><a href="http://www.arbeit-zukunft.de/index.php?itemid=706"><strong>http://www.arbeit-zukunft.de/index.php?itemid=706</strong></a></u></font>). Diesmal  besch&auml;ftigt sich Roth mit der Verschmelzung der legalen kapitalistischen Profitwirtschaft mit diversen kriminellen Clans wie der Mafia. 	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { color: #0000ff } 	--> 	  <p style="margin-bottom: 0cm">Wieder hat J&uuml;rgen Roth ein spannendes Buch ver&ouml;ffentlicht. Schon 2007 besprachen wir von ihm <em>&bdquo;Anklage unerw&uuml;nscht &ndash; Korruption und Willk&uuml;r in der deutschen Justiz&ldquo;</em> (<font color="#0000ff"><u><a href="http://www.arbeit-zukunft.de/index.php?itemid=706"><strong>http://www.arbeit-zukunft.de/index.php?itemid=706</strong></a></u></font>). Diesmal besch&auml;ftigt sich Roth mit der Verschmelzung der legalen kapitalistischen Profitwirtschaft mit diversen kriminellen Clans wie der Mafia.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">J&uuml;rgen Roth hat flei&szlig;ig Material gesammelt. Im Vorspann prangert er an, dass die Regierungen mit dem Schutz von Firmendaten eine &bdquo;<em>Kultur der Illegalit&auml;t&ldquo;</em> geschaffen haben, die es den weltweiten Gangstersyndikaten erleichtert, sich in den normalen kapitalistischen Wirtschaftsbetrieb zu integrieren.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">&bdquo;<em>Die Kultur der Illegalit&auml;t, die sich wie Mehltau &uuml;ber eine lebendige demokratische Gesellschaft legt und zur Gangsterwirtschaft f&uuml;hrt, floriert in Deutschland &ndash; wie in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern.&ldquo;</em> (S.7)</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Er kritisiert, dass viele Konferenzen zum Thema mafi&ouml;ser Strukturen in der Wirtschaft abgehalten und eine Aktivit&auml;t vorget&auml;uscht wird, ohne dass real etwas unternommen wird.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Dann folgen viele Beispiele, so z.B. die Zusammenarbeit des Baukonzerns Phillip Holzmann mit der Mafia in Sizilien beim Bau eines Staudamms in Corleone, Sizilien (S.24).  </p> <p style="margin-bottom: 0cm">Er zitiert den Innsbrucker Politologen Anton Pelinka: <em>&bdquo;Jetzt erleben wir zum ersten Mal, dass die Wirtschaft sich die politischen Eliten an der Leine h&auml;lt. Stromach (ein &ouml;sterreichischer Kapitalist, die Redaktion) kauft sich mit einer &uuml;berraschenden Direktheit, man k&ouml;nnte sagen Schamlosigkeit, die politischen Eliten. Und die lassen sich das gefallen.&ldquo;</em> (S.80)</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Ganz neu ist das allerdings nicht. Schon Lenin analysierte, dass im Imperialismus als h&ouml;chstem Stadium des Kapitalismus die gro&szlig;en Monopole sich ihre Politiker und ihre Parlamente auf den verschiedensten Wegen einkaufen. Lenin hatte darauf hingewiesen, dass Imperialismus parasit&auml;rer, faulender Kapitalismus ist. Das Buch von J&uuml;rgen Roth best&auml;tigt dies mit aktuellen Beispielen eindrucksvoll. &Uuml;brigens: Ein ganzes Kapital widmet Roth allein der &bdquo;Bayerischen Gangsterwirtschaft&ldquo; mit vielen Fakten zu den kriminellen Verquickungen der BayernLB und anderen &bdquo;seri&ouml;sen&ldquo; bayrischen Institutionen.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Im Schlusswort beklagt Roth, dass es zunehmend unm&ouml;glich werde, &uuml;ber die Verquickung von legaler kapitalistischer Wirtschaft und kriminellen Strukturen zu berichten. Zum einen w&uuml;rden Journalisten immer h&auml;ufiger mit Mord bedroht. Zum anderen w&uuml;rden Gerichte bei Namensnennungen immer &ouml;fter den Klagen von Mafiafiguren auf Schadensersatz wegen Beleidigung oder Gesch&auml;ftsch&auml;digung Recht geben. Das finanzielle Risiko sei mittlerweile so hoch, dass es zum Ruin eines Autors f&uuml;hren k&ouml;nne. Sogar Gef&auml;ngnis drohe.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Das Buch ist eine wichtige Materialsammlung. Es zeigt, wie verfault und parasit&auml;r unser System bereits ist.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">J&uuml;rgen Roth, Gangsterwirtschaft &ndash; Wie uns die organisierte Kriminalit&auml;t aufkauft, Eichborn-Verlag, April 2010, 304 Seiten, 19.95 Euro, ISBN:9783821856803</p> ]]></description>
    <category>Kultur</category>
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    <pubDate>Thu, 22 Jul 2010 23:47:00 +0200</pubDate>
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    <title>In Europa und in der ganzen Welt weigern sich die Arbeiter, die Jugend und die Völker, die Krise des kapitalistischen Systems zu bezahlen</title>
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    <description><![CDATA[<strong>Kommunique marxistisch-leninistischen Parteien und Organisationen, die sich im Juni 2010 in Paris versammelten</strong><br />In Europa wurde das griechische Volk das  erste Opfer dieser Offensive von sehr gro&szlig;er Tragweite, die im  Zusammenspiel von Europ&auml;ischer Kommission und dem FMI durchgef&uuml;hrt wird,  was sich in einem Mega-Sparplan, der die Staatsschuld verringern  sollte, ausdr&uuml;ckte.<br />Innerhalb weniger  Wochen &uuml;berboten sich die rechten und sozialliberalen Regierungen in  Spar-Paketen, die sie den Staatsbudgets aufzwingen wollten; sie belaufen  sich auf Hunderte von Milliarden und sparen kein Land aus.   	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	-->       <!--[if gte mso 9]><xml>  <o:DocumentProperties>   <o:Template>Normal</o:Template>   <o:Revision>0</o:Revision>   <o:TotalTime>0</o:TotalTime>   <o:Pages>1</o:Pages>   <o:Words>233</o:Words>   <o:Characters>1331</o:Characters>   <o:Lines>11</o:Lines>   <o:Paragraphs>2</o:Paragraphs>   <o:CharactersWithSpaces>1634</o:CharactersWithSpaces>   <o:Version>11.768</o:Version>  </o:DocumentProperties>  <o:OfficeDocumentSettings>   <o:AllowPNG/>  </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml>  <w:WordDocument>   <w:Zoom>0</w:Zoom>   <w:DoNotShowRevisions/>   <w:DoNotPrintRevisions/>   <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone>   <w:DisplayHorizontalDrawingGridEvery>0</w:DisplayHorizontalDrawingGridEvery>   <w:DisplayVerticalDrawingGridEvery>0</w:DisplayVerticalDrawingGridEvery>   <w:UseMarginsForDrawingGridOrigin/>  </w:WordDocument> </xml><![endif]-->  <!--  /* Font Definitions */ @font-face 	{font-family:"Times New Roman"; 	panose-1:0 2 2 6 3 5 4 5 2 3; 	mso-font-alt:Helvetica; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:50331648 0 0 0 1 0;} @font-face 	{font-family:Arial; 	panose-1:0 2 11 6 4 2 2 2 2 2; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:50331648 0 0 0 1 0;} @font-face 	{font-family:Tahoma; 	panose-1:0 2 11 6 4 3 5 4 4 2; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:50331648 0 0 0 1 0;} @font-face 	{font-family:SimSun; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:none; 	mso-hyphenate:none; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-font-kerning:.5pt; 	mso-fareast-language:HI;} table.MsoNormalTable 	{mso-style-parent:""; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} -->   <!--StartFragment-->  <p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial; color: black"><font size="3"><strong>Kommunique der marxistisch-leninistischen Parteien und Organisationen, die sich im Juni 2010 in Paris versammelten</strong></font></span></p>    <p class="MsoNormal"><font size="2"><span style="font-family: Arial; color: black">Die Krise des kapitalistischen Weltsystems setzt sich fort und wirft Millionen von Arbeitskr&auml;ften auf die Stra&szlig;e und ins Elend. Alle Bev&ouml;lkerungsschichten, Arbeiter, Werkt&auml;tige in den St&auml;dten und auf dem Land, kleine und mittlere Bauern, Handwerker, Angestellte, aktiv Besch&auml;ftigte und Arbeitslose, Junge und Rentner&hellip; werden durch eine Handvoll Reicher, die immer noch reicher werden, durch die Finanzoligarchie, ihre Banken und Monopole, erpresst. In allen kapitalistischen L&auml;ndern, den entwickelten wie den aufstrebenden, in den imperialistischen L&auml;ndern und in den vom Imperialismus beherrschten L&auml;ndern, will die Oligarchie ihre Krise von der Arbeiterklasse, den werkt&auml;tigen Massen, den unteren Schichten des Volkes und den V&ouml;lkern bezahlen lassen: 11 Millionen Million&auml;re auf der Welt, die sich auf dem R&uuml;cken der Milliardenmassen immer mehr bereichern. Noch nie waren die produzierten Reicht&uuml;mer so gro&szlig;; noch nie wurden derart viele Frauen und M&auml;nner des Minimums zum Leben beraubt, noch nie war dieser Reichtum so in den H&auml;nden einer parasit&auml;ren Klasse, der b&uuml;rgerlichen Klasse, der Klasse der Aktion&auml;re konzentriert.</span></font></p>    <p class="MsoNormal"><font size="2"><span style="font-family: Arial; color: black">Nach dem sie von den Staaten, die in ihrem alleinigen Dienst stehen, verlangt haben, hunderte Milliarden von Dollars, Euros und Yen&hellip;.zu mobilisieren, um ihre Banken und Finanzinstitute zu retten, verlangt die Finanzoligarchie jetzt, dass sie die Staatsschulden und ihre Zinsen bezahlen. Ihr Losungswort: Schluss mit dem Staatsdefizit, das sie selbst hervorgerufen haben.</span></font></p><p class="MsoNormal">&nbsp;</p>  <!--EndFragment-->  <p style="margin-bottom: 0cm"><font size="2"><strong>Die Politik der Verringerung des Staatsdefizit: ein Vorwand zur Erzwingung von Sparpl&auml;nen</strong></font></p>  <p style="margin-bottom: 0cm">In Europa wurde das griechische Volk das erste Opfer dieser Offensive von sehr gro&szlig;er Tragweite, die im Zusammenspiel von Europ&auml;ischer Kommission und dem FMI durchgef&uuml;hrt wird, was sich in einem Mega-Sparplan, der die Staatsschuld verringern sollte, ausdr&uuml;ckte.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Innerhalb weniger Wochen &uuml;berboten sich die rechten und sozialliberalen Regierungen in Spar-Paketen, die sie den Staatsbudgets aufzwingen wollten; sie belaufen sich auf Hunderte von Milliarden und sparen kein Land aus.  </p> <p style="margin-bottom: 0cm">Der Vorwand: Sicherung der Finanzm&auml;rkte und ihre &bdquo;Ratingagenturen&ldquo;.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Das Ziel: einen neuerlichen Transfer von Reichtum gro&szlig;en Ausma&szlig;es durchzuf&uuml;hren, von der Arbeit zum Kapital, um die Profite der Banken und der m&auml;chtigsten Monopole zu sichern.  </p> <p style="margin-bottom: 0cm">Die Sozialbudgets werden zusammengestrichen, die sozialen Mechanismen, die von der Arbeiterklasse und den V&ouml;lkern insbesondere seit dem 2. Weltkrieg errungen und erzwungen worden sind, sind das Opfer dieser konzertierten Offensive.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Die ersten Opfer der stattgefundenen Liquidierung des &bdquo;sozialen Netzes&ldquo; sind die &auml;rmsten Schichten der Gesellschaft, jene, die schon im Elend, in Unsicherheit und der Angst vor morgen lebten. Sie werden die Einschnitte in die Sozialbudgets am h&auml;rtesten sp&uuml;ren. In den reichsten L&auml;ndern wie Deutschland, Frankreich&hellip;sind Millionen von M&auml;nnern und Frauen, Jugendliche auf der Suche nach einer Besch&auml;ftigung, Jugendliche, die sich mit Gelegenheitsarbeiten &uuml;ber Wasser halten, arme Arbeiter davon bedroht, in finsterste Armut abzugleiten. Am anderen Ende der Gesellschaft begie&szlig;en die Reichen weiterhin den Zuwachs ihrer Einkommen mit Champagner.  </p> <p style="margin-bottom: 0cm">Die Angriffe hatten schon vor dieser Krise begonnen; die neoliberale und sozialliberale Politik hatten schon schweren Schaden angerichtet, indem weite Sektoren der Wirtschaft privatisiert wurden und die Liquidierung des &ouml;ffentlichen Diensts im Gesundheitswesen, in der Erziehung und der Sozialversicherung durchgef&uuml;hrt wurde....Heute will die Oligarchie Nutzen aus der Krise ziehen, um die Hindernisse f&uuml;r eine freie Ausbeutung der Arbeitskraft zu beseitigen, indem sie die sozialen und wirtschaftlichen Rechte beseitigt, welche von den Arbeitern errungen wurden. Sie will jene zus&auml;tzlich ausbeuten k&ouml;nnen, die Arbeit haben, w&auml;hrend sie massenweise Arbeitskr&auml;fte entl&auml;sst; um mehr und l&auml;nger, bis zur Ersch&ouml;pfung, f&uuml;r immer niedrigere L&ouml;hne, f&uuml;r immer geringere Renten, schuften zu lassen. Sie will von Arbeitslosenarmee profitieren, um Druck in Richtung auf Absenkung der L&ouml;hne und Verschlechterung der Lebensbedingungen aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Bei diesen Mega-Sparpl&auml;nen ist die Infragestellung des auf Solidarit&auml;t und gerechte Verteilung basierenden Systems der Renten ein gemeinsames Ziel der EU-Regierungen.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Bis &uuml;ber 65 arbeiten zu lassen ist die Norm geworden, w&auml;hrend Millionen Jugendlicher keine Arbeit finden. Die Banken und Versicherungen reiben sich die H&auml;nde: sie hoffen darauf, ihre auf Kapitalisierung aufgebauten Rentensysteme den Volksschichten verkaufen zu k&ouml;nnen, die noch ein wenig zahlen k&ouml;nnen, und spekulieren auf die Angst vor dem Bankrott der Rentensysteme, die auf der Solidarit&auml;t zwischen den Generationen und die Sozialabgaben aufgebaut sind.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Um diesen sozialen R&uuml;ckschritt gro&szlig;er Tragweite durchzusetzen, verst&auml;rkt die Oligarchie ihre Repressionsorgane, versch&auml;rft die gegen die Arbeiter und das Volk gerichteten Gesetze und versucht, die Werkt&auml;tigen und die V&ouml;lker zu spalten.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Auf dem H&ouml;hepunkt der Krise in Griechenland, in dem Augenblick, als Hunderttausende von Demonstranten in den Stra&szlig;en von Athen und allen griechischen St&auml;dten ihre Weigerung, f&uuml;r die Krise des Kapitals zu bezahlen, hinaus riefen, h&ouml;rte man aus dem Mund der politisch Verantwortlichen &ndash; und dies wurde von den Medien in aller Breite wiederholt und noch verst&auml;rkt - hasserf&uuml;llte Reden gegen die Arbeiter und die V&ouml;lker S&uuml;deuropas. Man beschuldigte sie, von anderen L&auml;ndern &bdquo;profitieren&ldquo; zu wollen, dar&uuml;ber, dass man die Arbeiter und V&ouml;lker S&uuml;deuropas &bdquo;bestrafen&ldquo; m&uuml;sse.... Man ist weit entfernt vom Diskurs &uuml;ber die europ&auml;ische Harmonie, &uuml;ber den Frieden und die Eintracht, welche in der EU herrschen sollten und die der Euro erleichtern sollte!</p> <br /> <p style="margin-bottom: 0cm"><font size="2"><strong>Die V&ouml;lker haben das Recht, aus dem Euro und der EU auszusteigen</strong></font></p>  <p style="margin-bottom: 0cm">Am Ende mehrerer Jahre des Bestehens des Euro haben die V&ouml;lker Bilanz gezogen. Dieses &bdquo;gemeinsame&ldquo; Geld hat im Wesentlichen den gro&szlig;en imperialistischen M&auml;chten, die in der EU herrschen, dazu gedient, ihr &ouml;konomisches Gewicht und ihre politische Macht zu st&auml;rken.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Der Euro hat die Absenkung der L&ouml;hne auf gleich niedriges Niveau in der EU beschleunigt. Die &bdquo;Konvergenzkriterien&ldquo; des Maastricht-Vertrages sind das Instrument dieses st&auml;ndigen Sozial-Dumpings. Die EU-Regierungen versuchen sie sogar den L&auml;ndern, die nicht zur Eurozone geh&ouml;ren, aufzuzwingen, wie D&auml;nemark, wo das Volk sich in einem Referendum dagegen ausgesprochen hat.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Der Euro hat eine allgemeine Preissteigerung bei den Erzeugnissen f&uuml;r den Massenkonsum bedeutet, deren Nutznie&szlig;er vor allem die gro&szlig;en Monopole des Handels und der Agrarwirtschaft waren. Die gro&szlig;en Verlierer waren die Verbraucher aus den unteren Schichten der Bev&ouml;lkerung, die kleinen und mittleren Agrarproduzenten, die kleinen Kaufleute usw&hellip;</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Der Euro ist ein wichtiger Mechanismus f&uuml;r den Aufbau eines Europa, das danach strebt, eine imperialistische Gro&szlig;macht zu werden, ein neoliberales Europa, das die Arbeiterklasse extrem ausbeutet und das an der Auspl&uuml;nderung der Reicht&uuml;mer Afrikas, Lateinamerikas etc. und an den Kriegen und Konflikten um die Kontrolle &uuml;ber die strategisch wichtigen Rohstoffe, der Energiequellen und ihrer Transportmittel in die gro&szlig;en Produktionszentren der imperialistischen L&auml;nder teilnimmt.  </p> <p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Der reaktion&auml;re Charakter dieses europ&auml;ischen Hauses</strong> best&auml;tigt sich immer wieder: die Festung Europa &bdquo;sch&uuml;tzt&ldquo; sich vor den Migranten, die durch Hunger und die vom Imperialismus gen&auml;hrten Kriege vertrieben werden. Das Europa der Polizeien entwickelt seine Hilfsmittel, die gemeinsam angewendet werden, um die gro&szlig;en Demonstrationen des Volkes wie anl&auml;sslich des NATO-Gipfels in Stra&szlig;burg oder des &bdquo;Klima&ldquo;-Gipfels in Kopenhagen, zu &uuml;berwachen und zu unterdr&uuml;cken.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Au&szlig;er dem immensen Polizeieinsatz mit tausenden von Verhaftungen hat der Gipfel von Kopenhagen auch gezeigt, bis zu welchem Punkt sich die Gro&szlig;m&auml;chte nur um ihre Interessen k&uuml;mmern und dass sie die Fragen des Umweltschutzes nur als einen Markt f&uuml;r ihre Monopole betrachten.</p> <p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Wir sind an der Seite des griechischen Volkes und anderer V&ouml;lker, wenn sie das Recht des Ausstiegs aus dem Euro und aus der EU fordern.</strong></p> <p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Wir sind f&uuml;r die Entwicklung der Solidarit&auml;t mit allen V&ouml;lkern der Welt ohne Ausnahme. Wir haben gemeinsame K&auml;mpfe mit den Werkt&auml;tigen und den V&ouml;lkern Europas zu f&uuml;hren gegen die Mechanismen der Ausbeutung, das Sch&uuml;ren von Konkurrenz unter den Werkt&auml;tigen, der Unterordnung der &bdquo;kleinen&ldquo; L&auml;nder unter die imperialistischen M&auml;chte, der politischen Vorherrschaft, gegen die Mechanismen, welche die Auspl&uuml;nderung der Reicht&uuml;mer der abh&auml;ngigen L&auml;nder organisieren. Das &bdquo;europ&auml;ische Haus&ldquo;, die EU und &bdquo;ihr&ldquo; Geld sind Instrumente dieser Politik, die wir anprangern und bek&auml;mpfen.</strong></p> <br /> <p style="margin-bottom: 0cm"><font size="2"><strong>Den Widerstand gegen die Sparpl&auml;ne &uuml;berall in Europa vergr&ouml;&szlig;ern</strong></font></p>  <p style="margin-bottom: 0cm">Der Widerstand der Arbeiterklasse und der V&ouml;lker gegen den Angriff des Kapitals erfolgte unmittelbar und hat sich &uuml;berall entwickelt. Mehrere Streiktage, mehrere Generalstreiks fanden in verschiedenen L&auml;ndern statt. Die Wut und der Kampfeswille, sich zu weigern, die Krise des Systems, die Schulden der Oligarchie und ihre Sparpl&auml;ne zu bezahlen, sind gro&szlig;.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Diese Wut beunruhigt die Bourgeoisie und die reformistischen Parteien, die sich an diese Sparpolitik gekettet haben und die einverstanden sind, sie umzusetzen, in h&ouml;chstem Ma&szlig;e. Sie sprechen davon, die &bdquo;Opfer zu teilen&ldquo;, aber sie erlegen sie nur den Werkt&auml;tigen und den V&ouml;lkern auf.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Dieser Widerstand muss gleichzeitig in jedem Land aber auch international entwickelt und verst&auml;rkt werden. Im Herbst sind bereits Treffen, besonders f&uuml;r die Gewerkschaftsbewegung, in die Wege geleitet: Wir werden daf&uuml;r arbeiten, ihnen das Maximum an Breite und Erfolg zu geben, um sie zu einem starken Ausdruck des Internationalismus und der Einheit der Arbeiterklasse werden zu lassen.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">F&uuml;r die Einheit der Arbeiterklasse  zu arbeiten ist eine vitale Notwendigkeit. Sie produziert den Mehrwert und sie kann auch einen betr&auml;chtlichen Druck auf das Kapital machen. Sie ist die tragende S&auml;ule der K&auml;mpfe gegen das Kapital, f&uuml;r die soziale Umwandlung. In allen L&auml;ndern der EU leistet die Arbeiterklasse an vorderster Front und massiv Widerstand gegen die Angriffe der Unternehmer, der Regierungen, der Br&uuml;sseler Kommission, des IWF (Internationaler W&auml;hrungsfond) usw.</p>  <p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Das erste Instrument des Widerstands der Arbeiterklasse und der werkt&auml;tigen Massen in der Stadt und auf dem Land ist die Gewerkschaftsorganisation</strong>. Die Gewerkschaftsbewegung wurde durch die Politik der Klassenzusammenarbeit, die in ihr entwickelt worden ist, gespalten und geschw&auml;cht. Aber heute entwickeln Str&ouml;mungen, Gewerkschafter und Gewerkschaften an der Basis, in konkreten K&auml;mpfen, den Syndikalismus des Klassenkampfs.  </p> <p style="margin-bottom: 0cm">Wir verteidigen den Syndikalismus des Klassenkampfs und wir rufen die Arbeiter auf, sich in den Gewerkschaften zu organisieren, auf klassenk&auml;mpferischen Positionen f&uuml;r die Einheit der Gewerkschaftsbewegung zu arbeiten. Wir verurteilen und bek&auml;mpfen die Versuche, k&auml;mpferische Mitglieder aus den Gewerkschaften auszuschlie&szlig;en. Wir arbeiten daf&uuml;r, die internationale Solidarit&auml;t zu entwickeln und f&uuml;r gewerkschaftliche Initiativen, welche den Kampf der Arbeiter in jedem Land und international st&auml;rken.</p>  <p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Die Arbeitsimmigranten, mit oder ohne Papiere, &bdquo;legal&ldquo; oder &bdquo;illegal&ldquo;, sind Teil der Arbeiterklasse in jedem Land.</strong> Sie sind eine Arbeitskraft, deren die Monopole bed&uuml;rfen, denn sie ist, der Rechte beraubt, auf Gedeih und Verderb ausbeutbar. In der erbitterten Konkurrenz, die sich die Monopole liefern und in den Sektoren, wo sie die Produktion nicht verlagern k&ouml;nnen, ist diese Arbeitskraft unabdingbar. In diesem Kontext gewinnt der siegreiche Streik, der von den &bdquo;Sans-papiers&ldquo; (Ohne g&uuml;ltige Aufenthaltserlaubnis) in Frankreich f&uuml;r ihre rechtliche Anerkennung gef&uuml;hrt worden ist, eine gro&szlig;e Bedeutung. Er ist eine Ermutigung f&uuml;r alle, die an dieser Front k&auml;mpfen. Dieser Streik von mehr acht Monaten wurde von den Gewerkschaften, den Frauenvereinigungen, demokratischen Organisationen und allen Parteien der Linken unterst&uuml;tzt. Er zeigte konkret auf, dass die Immigranten vor allem Arbeiter und Arbeiterinnen ein Teil der Arbeiterklasse sind. Er hat eine gro&szlig;e Solidarit&auml;tsbewegung in der &ouml;ffentlichen Meinung hervorgerufen, ein wirkliches Gegengift zu den Spaltungsversuchen, welche die Oligarchie und die Reaktion st&auml;ndig anzetteln. Diese Arbeiterinnen und Arbeiter werden ihren vollen Platz in den gemeinsamen K&auml;mpfen gegen die &Uuml;bernahme der Kosten der Krise des Systems einnehmen.</p>  <p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Die Arbeiter des &ouml;ffentlichen Dienstes</strong>, die Staatsbeamten und die Gebietsk&ouml;rperschaften (Gemeinden, Departements, Regionen&hellip;), sind von den K&uuml;rzungspl&auml;nen der Staatshaushalte und aller &ouml;ffentlichen und halb&ouml;ffentlichen Institutionen besonders betroffen. Die Stellenstreichungen belaufen sich in jedem Land auf Zehntausende; Die Geh&auml;lter werden gek&uuml;rzt wie in Griechenland, wo die sozialistische Regierung zwei Monatsgeh&auml;lter kassieren will. Indem sie gegen die Privatisierungen k&auml;mpfen, f&uuml;r ihre Geh&auml;lter, f&uuml;r neue Stellen, k&auml;mpfen die Besch&auml;ftigten des &ouml;ffentlichen Dienstes auch f&uuml;r die Verbraucher aus den unteren Schichten. Sie m&uuml;ssen gemeinsam im Widerstand gegen die Politik der Demontage des &ouml;ffentlichen Dienstes k&auml;mpfen.  </p> <br /> <p style="margin-bottom: 0cm"><font size="2"><strong>Verweigern wir uns den Sparpl&auml;nen, der Militarisierung und den imperialistischen Kriegen</strong></font></p>  <p style="margin-bottom: 0cm">Die Krise des kapitalistischen und imperialistischen Weltsystems versch&auml;rft alle Widerspr&uuml;che, die einen immer gewaltsameren Charakter annehmen. Um die Mega-Sparpl&auml;ne durchzudr&uuml;cken, verst&auml;rkt die Oligarchie die Unterdr&uuml;ckung und ihr Arsenal der Kriminalisierung der K&auml;mpfe der Arbeiter und des Volkes.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Die versch&auml;rfte Konkurrenz um die Beherrschung der M&auml;rkte und Rohstoffquellen zeigt sich schon in Konflikten und Kriegen. Der schmutzige Krieg, den die imperialistischen M&auml;chte und ihr bewaffneter Arm, die NATO, gegen das afghanische Volk f&uuml;hren, spielt sich auch vor dem Hintergrund der Kontrolle &uuml;ber k&uuml;nftige Gas-Pipelines und der im Boden vorkommenden Bodensch&auml;tze ab.</p> <p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Deshalb sagen wir: &bdquo;Wir werden nicht f&uuml;r Eure Krise, wir werden nicht f&uuml;r Eure Kriege bezahlen.&ldquo; </strong> </p> <p style="margin-bottom: 0cm">Wir sagen, dass das Geld nicht f&uuml;r den Krieg und die Militarisierung, sondern zur Befriedigung der sozialen Erfordernisse, f&uuml;r die Erziehung, das Gesundheitswesen, die Sozialversicherung f&uuml;r die gro&szlig;e Masse gebraucht werden soll.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Wir sagen:  </p> <p style="margin-bottom: 0cm"><strong>NATO-Truppen raus aus Afghanistan!</strong></p> <p style="margin-bottom: 0cm">und</p> <p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Imperialistische Truppen, raus aus dem Irak!</strong></p> <p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Wir wollen auch unsere Solidarit&auml;t mit dem pal&auml;stinensischen Volk ausdr&uuml;cken</strong> und mit dem Volk von Gaza, das seit Monaten einer inhumanen Blockade unterworfen ist, welche die reaktion&auml;re israelische Regierung organisiert hat.<strong> </strong>Mit den fortschrittlichen Kr&auml;ften der ganzen Welt<font size="4"> </font>verurteilen wir die kriminelle zionistische Politik und fordern die sofortige Aufhebung der Blockade. Wir prangern die Komplizenschaft der EU an. Wir unterst&uuml;tzen den Kampf des pal&auml;stinensischen Volkes f&uuml;r die effektive Anerkennung seiner nationalen Rechte.    </p> <br /> <p style="margin-bottom: 0cm"><font size="2"><strong>F&uuml;r eine Alternative des Bruchs mit dem kapitalistisch-imperialistischen System</strong></font></p>  <p style="margin-bottom: 0cm">Die Mega-Sparpl&auml;ne ber&uuml;hren alle Schichten der Bev&ouml;lkerung. Die Notwendigkeit, f&uuml;r die Einheit aller Schichten, die Opfer dieser Politik des sozialen R&uuml;ckschritts sind, ist aktueller denn je. Wir arbeiten daran, diese Einheit aufzubauen durch eine engagierte Politik, welche die Weigerung, die Krise des Kapitalismus zu bezahlen, die Ablehnung der Sparpolitik konkretisiert. Wir sagen, dass die Banken, die Aktion&auml;re und die Oligarchie ihre Krise bezahlen sollen und wir wollen mit allen politischen und sozialen Kr&auml;ften arbeiten, welche dieses Ziel teilen, um es konkret mit Hilfe von immer st&auml;rkeren Mobilisationen durchzusetzen.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Die Tiefe dieser Krise stellt mit aller Sch&auml;rfe die Notwendigkeit der Erarbeitung und Durchf&uuml;hrung einer Politik des Bruchs mit dem System. Sie muss sich auf konkrete politische und soziale Ma&szlig;nahmen st&uuml;tzen, die schon jetzt durchzusetzen sind, im und durch den Kampf und die Mobilisierung der Mehrheit. Diese Forderungen m&uuml;ssen die Basis des Programms des Bruchs sein, der getragen wird durch Koalitionen der politischen Parteien, sozialen Kr&auml;fte, Massenorganisationen&hellip; Wir nutzen alle politischen und demokratischen R&auml;ume einschlie&szlig;lich des Feldes der Wahlen, um uns bei der Mehrheit Geh&ouml;r zu verschaffen und sie f&uuml;r unsere Positionen zu gewinnen.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Als Parteien und Organisationen, die sich auf die Arbeiterklasse berufen, bekr&auml;ftigen wir unsere &Uuml;berzeugung, dass der einzig dauerhafte und effektive Ausweg aus der Krise des kapitalistisch-imperialistischen Systems aus seinem Sturz und der Errichtung des Sozialismus besteht. All unser Kampf  dient dieser Perspektive.</p>  <p style="margin-bottom: 0cm" align="center"><font size="2"><strong>Es lebe der Kampf der Arbeiterklasse, <br />der Jugend und der V&ouml;lker f&uuml;r die Weigerung, <br />die Krise zu bezahlen!</strong></font></p><div align="center"> </div><p style="margin-bottom: 0cm" align="center"><font size="2"><strong>Die Oligarchie muss ihre Krise bezahlen!</strong></font></p><div align="center"> </div><p style="margin-bottom: 0cm" align="center"><font size="2"><strong>Es lebe die internationale Solidarit&auml;t!</strong></font></p> <p style="margin-bottom: 0cm"><br /> </p> <p style="margin-bottom: 0cm" align="right">Paris, Juni 2010</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Mitglieder der Internationalen Konferenz der m-l Parteien und Organisationen (CIPOML):</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Kommunistische Arbeiterpartei D&auml;nemarks (APK),</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Kommunistische Partei Spaniens (Marxisten-Leninisten) (PCE/ML)</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Kommunistische Arbeiterpartei Frankreichs (PCOF)</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Organisation f&uuml;r den Wiederaufbau der Kommunistischen Partei Griechenlands (1918-1955)</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Kommunistische Plattform Italiens</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Marxistisch-leninistische Organisation Revolution Norwegens</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Revolution&auml;re Kommunistische Partei der T&uuml;rkei (TDKP)</p>   <p style="margin-bottom: 0cm">Als Beobachter nahm teil und unterzeichnete den Aufruf die Organisation f&uuml;r den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm"><font color="#ffffff">. </font></p> ]]></description>
    <category>International</category>
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    <pubDate>Mon, 19 Jul 2010 22:20:00 +0200</pubDate>
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    <title>Spontane Straßenbesetzung bei 35. Montagsdemonstration gegen Stuttgart 21</title>
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    <description><![CDATA[<img src="http://www.arbeit-zukunft.de/media/2/20100720-blockade-s21-19-7-10.jpg" border="0" width="274" height="149" align="left" />Normalerweise kommen zu den Montagsdemos gegen Stuttgart 21 1-2.000  Menschen. Diese Woche, am 19.7., waren jedoch rund 5.000 bis 6.000  gekommen. Der Grund: Nach dem Protestival am 10.7. mit rund 20.000  Teilnehmer/innen hatte die Bahn angek&uuml;ndigt, ab 1. August den Nordfl&uuml;gel  des denkmalgesch&uuml;tzten Stuttgarter Hauptbahnhofes abzurei&szlig;en und damit  gegen den Massenprotest unab&auml;nderliche Tatsachen zu schaffen. 	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	-->  <p style="margin-bottom: 0cm">Normalerweise kommen zu den Montagsdemos gegen Stuttgart 21 1-2.000 Menschen. Diese Woche, am 19.7., waren jedoch rund 5.000 bis 6.000 gekommen. Der Grund: Nach dem Protestival am 10.7. mit rund 20.000 Teilnehmer/innen hatte die Bahn angek&uuml;ndigt, ab 1. August den Nordfl&uuml;gel des denkmalgesch&uuml;tzten Stuttgarter Hauptbahnhofes abzurei&szlig;en und damit gegen den Massenprotest unab&auml;nderliche Tatsachen zu schaffen. Diese Ank&uuml;ndigung l&ouml;ste bei der Stuttgarter Bev&ouml;lkerung gro&szlig;e Emp&ouml;rung aus. Daher str&ouml;mten heute massenweise Menschen zu der Montagsdemonstration und die Stimmung war ungemein k&auml;mpferisch.</p> <p style="margin-bottom: 0cm"><img src="http://www.arbeit-zukunft.de/media/2/20100720-kundgebung2-s21-19-7-10.jpg" border="0" width="249" height="252" align="left" />Die Kundgebung moderierte Hannes Rockenbauch, der Stadtrat der S&Ouml;S (Stuttgart &Ouml;kologisch Sozial). Er k&uuml;ndigte an, dass der Protest nicht wie zuvor geplant im August ausgesetzt wird. Der Protest wird w&auml;hrend der gesamten Sommerferien fortgesetzt und soll ab sofort zu einer dauernden   Mahnwache in einem wei&szlig;en Zelt vor dem bedrohten Bahnhof unterst&uuml;tzt von t&auml;glichen Demonstrationen werden. Er sagte: &bdquo;Die Sommerferien sind abgesagt!&ldquo; und stie&szlig; dabei auf massiven Beifall.</p> <p style="margin-bottom: 0cm"><strong><span style="font-weight: normal">Volker L&ouml;sch, Regisseur am Staatstheater Stuttgart, traf mit seiner Rede die Stimmung sehr genau und griff unter gro&szlig;em Beifall die Verantwortlichen des Projektes Stuttgart 21 an. Der von ihm geleitete</span></strong><span style="font-weight: normal"> </span><strong><span style="font-weight: normal">B&uuml;rger-Chor</span></strong><span style="font-weight: normal"> begeisterte mit k&auml;mpferischen Sprechch&ouml;ren, die in der Parole &bdquo;Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!&ldquo; gipfelten. Au&szlig;erdem rezitierte der Chor Ausschnitte aus einer Rede von Marat w&auml;hrend der franz&ouml;sischen Revolution.</span></p> <p style="margin-bottom: 0cm">Betriebsseelsorger Paul Schobel verglich das Milliarden-Projekt Stuttgart 21 mit dem Turmbau zu Babel und wies sehr klar auf die sozialen Folgen dieser Politik der Stuttgarter Bau- und Bankenmafia hin.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Spontan zogen anschlie&szlig;end tausende vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof entlang zu einer der wichtigsten Kreuzungen in der Innenstadt und blockierten diese. Der Feierabendverkehr kam zum Erliegen. Nach ca. einer halben Stunde beendete die Polizei die Blockade. Doch diese Blockade war erst der Auftakt zu kommenden Aktionen. </p> <p style="margin-bottom: 0cm" align="left">Auff&auml;llig war die breite Beteiligung aller Teile des Volkes darunter die Initiative &bdquo;Gewerkschafter gegen Stuttgart 21&ldquo;, linke Organisationen und Parteien, B&uuml;rgerinitiativen.&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;<img src="http://www.arbeit-zukunft.de/media/2/20100720-gewerkschafter-s21-19-7-10.jpg" border="0" width="605" height="452" align="left" /></p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm"><font color="#ffffff">. </font></p> ]]></description>
    <category>Berichte und Aktionen</category>
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    <pubDate>Mon, 19 Jul 2010 21:36:00 +0200</pubDate>
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    <title>Höhere Zuwendungen für Europa-Parlament</title>
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    <description><![CDATA[Korrespondenz: Im Europaparlament ist eine Erh&ouml;hung der monatlichen Sekretariatszulage beschlossen worden. Zuk&uuml;nftig sind ab 1. Juni 19.040 Euro, 1500 Euro mehr als bisher daf&uuml;r vorgesehen. Kaum ist die Erh&ouml;hung vom Ministerrat gebilligt worden, da forderten die Abgeordneten des Europaparlaments eine weitere Aufstockung um nochmals 1500 Euro. Die st&auml;ndige Erh&ouml;hung der Haushaltskosten dieses Parlaments verwundert wohl kaum noch jemanden. Doch die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Erh&ouml;hung der Sekretariatszulage ist dennoch allemal erw&auml;hnenswert. Das Parlament begr&uuml;ndet n&auml;mlich die Erh&ouml;hung mit der anwachsenden Arbeit, die der reaktion&auml;re Vertrag von Lissabon schafft! 	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> 	 <p style="margin-bottom: 0cm">Europaparlament: Nebenkosten des Reformvertrages von Lissabon</p><p style="margin-bottom: 0cm">Korrespondenz: Im Europaparlament ist eine Erh&ouml;hung der monatlichen Sekretariatszulage beschlossen worden. Zuk&uuml;nftig sind ab 1. Juni 19.040 Euro, 1500 Euro mehr als bisher daf&uuml;r vorgesehen. Kaum ist die Erh&ouml;hung vom Ministerrat gebilligt worden, da forderten die Abgeordneten des Europaparlaments eine weitere Aufstockung um nochmals 1500 Euro. Die st&auml;ndige Erh&ouml;hung der Haushaltskosten dieses Parlaments verwundert wohl kaum noch jemanden. Doch die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Erh&ouml;hung der Sekretariatszulage ist dennoch allemal erw&auml;hnenswert. Das Parlament begr&uuml;ndet n&auml;mlich die Erh&ouml;hung mit der anwachsenden Arbeit, die der reaktion&auml;re Vertrag von Lissabon schafft!</p> ]]></description>
    <category>Kurznachrichten</category>
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    <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 23:52:00 +0200</pubDate>
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    <title>Deutsche Bahn AG: GDL und Transnet vor Arbeitskampf</title>
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    <description><![CDATA[Korrespondenz: In ihrem Selbstverst&auml;ndnis sehen sich die meisten Unternehmen in Deutschland als sozial und gro&szlig;z&uuml;gig gegen&uuml;ber ihren Mitarbeitern an. So auch die Deutsche Bahn AG. Die Deutsche Bahn, so ein Bahnsprecher, steht f&uuml;r angemessene Sozialstandards.&ldquo; (SZ v. 18.06.10) Schlie&szlig;lich wolle man den Wettbewerb mit angemessenen Sozialstandards gewinnen, so der Bahnsprecher weiter. 	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> 	 <p>Korrespondenz: In ihrem Selbstverst&auml;ndnis sehen sich die meisten Unternehmen in Deutschland als sozial und gro&szlig;z&uuml;gig gegen&uuml;ber ihren Mitarbeitern an. So auch die Deutsche Bahn AG. Die Deutsche Bahn, so ein Bahnsprecher, steht f&uuml;r angemessene Sozialstandards.&ldquo; (SZ v. 18.06.10) Schlie&szlig;lich wolle man den Wettbewerb mit angemessenen Sozialstandards gewinnen, so der Bahnsprecher weiter.</p><p>Soviel zur Theorie, in der Praxis hat die DB bereits 17 Tochtergesellschaften gegr&uuml;ndet, um nicht mehr nach dem eigenen Haustarifvertrag bezahlen zu m&uuml;ssen. Die Konzernleitung strebt damit offensichtlich eine Angleichung des Lohnniveaus mit den Konkurrenzunternehmen der DB an. Dort verdienen die Mitarbeiter um bis zu 30 Prozent weniger. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivf&uuml;hrer (GDL) fordert deshalb f&uuml;nf Prozent mehr Lohn, nicht nur f&uuml;r die Lokf&uuml;hrer der Deutschen Bahn, sondern auch eine Lohnangleichung f&uuml;r die  Konkurrenzunternehmen der Deutschen Bahn, insgesamt 34.000 Lokf&uuml;hrer. Die GDL strebt einen Fl&auml;chentarifvertrag an. Der Vorsitzende der GDL, Claus Weselsky forderte demnach: &bdquo;Unser Ziel ist ein gleiches Lohnniveau  f&uuml;r alle Lokomotivf&uuml;hrer in Deutschland.&ldquo; (ebenda) Zu Verhandlungen ist es bisher noch nicht gekommen. Besonders die privaten Bahnbetreiber f&uuml;rchten den Fl&auml;chentarifvertrag, weil diese sich mit niedrigeren L&ouml;hnen gegen&uuml;ber dem Konkurrenten Deutsche Bahn bisher  im Vorteil sahen. Auch die gro&szlig;e Bahngewerkschaft Transnet strebt einen Fl&auml;chentarifvertrag an, allerdings nicht wie von der GDL gefordert f&uuml;r den gesamten Bahnverkehr, sondern zun&auml;chst nur f&uuml;r den Nahverkehr. Beide Gewerkschaften begegnen sich weiterhin mit Misstrauen und gegenseitigen Vorw&uuml;rfen, doch haben immerhin beide Gewerkschaften angek&uuml;ndigt sich auf Arbeitsk&auml;mpfe f&uuml;r ihre Klientel einzustellen, sollte weiterhin keine Verhandlungsbereitschaft der Bahnkonzerne erkennbar sein. Ob es allerdings zu einem gemeinsamen Auftreten bzw. zu einem gemeinsamen Vorgehen der beiden Gewerkschaften f&uuml;r die Interessen der Belegschaft kommt, ist noch unklar.                                                                     (ro) </p>]]></description>
    <category>Betrieb und Gewerkschaft</category>
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    <pubDate>Wed, 14 Jul 2010 23:54:00 +0200</pubDate>
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    <title>Buchbesprechung: Martin Suter, Der Koch</title>
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    <description><![CDATA[Maravan, ein 33j&auml;hriger tamilischer Asylbewerber arbeitet als Hilfskraft in einem Z&uuml;richer Sternelokal. Es w&auml;re nicht so qualvoll f&uuml;r ihn, wenn er nicht selbst ein genialer Koch w&auml;re. Schon als Kind war er fasziniert von der Kochkunst seiner Tante Nangay, bei der er nach der Ermordung seiner Eltern unterkam. Er half ihr nach der Flucht nach Jaffna, einfache Gerichte herzustellen, die seine Geschwister auf dem Markt verkauften aber auch geheimnisvolle Spezialgerichte f&uuml;r eine auf Diskretion bedachte Kundschaft, in der Regel Ehepaare mit gro&szlig;em Altersunterschied. Noch heute erinnert der Duft von Currybl&auml;ttern und Zimt ihn an seine Kindheit bei der alten Frau. Sie ist inzwischen schwer erkrankt und um ihr zu helfen, nimmt er viel auf sich. 	<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--><p style="margin-bottom: 0cm">Maravan, ein 33j&auml;hriger tamilischer Asylbewerber arbeitet als Hilfskraft in einem Z&uuml;richer Sternelokal. Es w&auml;re nicht so qualvoll f&uuml;r ihn, wenn er nicht selbst ein genialer Koch w&auml;re. Schon als Kind war er fasziniert von der Kochkunst seiner Tante Nangay, bei der er nach der Ermordung seiner Eltern unterkam. Er half ihr nach der Flucht nach Jaffna, einfache Gerichte herzustellen, die seine Geschwister auf dem Markt verkauften aber auch geheimnisvolle Spezialgerichte f&uuml;r eine auf Diskretion bedachte Kundschaft, in der Regel Ehepaare mit gro&szlig;em Altersunterschied. Noch heute erinnert der Duft von Currybl&auml;ttern und Zimt ihn an seine Kindheit bei der alten Frau. Sie ist inzwischen schwer erkrankt und um ihr zu helfen, nimmt er viel auf sich.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Im angesagten Lokal Huwyler beanspruchen die K&ouml;che hin und wieder Maravans Kochk&uuml;nste, aber ohne sie anzuerkennen. Im Gegenteil sp&uuml;rt er ihren Neid und willk&uuml;rlich wird er immer wieder zu den niedrigsten Arbeiten abgeordnet. Als er einmal einem Koch seine Hilfe anbietet, weil er es nicht ertr&auml;gt, wie dieser an einem Curry herumst&uuml;mpert, kommt es zum Eklat, weil der Koch beleidigt ist &uuml;ber das Hilfsangebot eines Ausl&auml;nders am Ende der K&uuml;chenhierarchie. Spontan setzt sich die sch&ouml;ne Kellnerin Sonja, in die er schon lange heimlich verliebt ist, f&uuml;r ihn ein. Sie sagt, dass sie gerne einmal eins seiner Currys versuchen w&uuml;rde. Daraufhin l&auml;dt er sie ein.  </p> <p style="margin-bottom: 0cm">Am Ende werden sie beide entlassen und Andrea hat die Idee, mit Maravan eine Cateringfirma zu gr&uuml;nden, die sich auf Liebesmenues spezialisiert. Maravan ist in einer entsetzlichen Zwickm&uuml;hle: Einerseits will er sich nicht prostituieren. Andererseits bleibt ihm wie vielen Fl&uuml;chtlingen gar nichts anderes &uuml;brig: Er muss seine Verwandten in der Heimat, vor allem die geliebte, schwer kranke Tante unterst&uuml;tzen und wird von den Tamil Tigers erpresst. So kommt es, dass er sogar unwissentlich f&uuml;r einen Waffenh&auml;ndler kocht, der beide Kriegsparteien in seiner Heimat mit ausgemusterten Waffen der Schweizer Armee beliefert und so den Krieg am Laufen h&auml;lt.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Erst am Ende, als seine vermeintliche Hilfe zum Tod der Tante gef&uuml;hrt hat, weigert er sich einerseits, weiter f&uuml;r &bdquo;Love food&ldquo; zu kochen und andererseits, sich weiter den Einschr&auml;nkungen des Kastensystems und der strengen Moral seiner Heimat, das auch unter den Fl&uuml;chtlingen in der Schweiz weiter aufrecht erhalten wird, zu unterwerfen.</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Die Beschreibung der Gerichte ist faszinierend. Ein Anhang enth&auml;lt die Rezepte. Sowohl die aphrodisierenden Gerichte, wie die Currys. Sie sind verlockend aber sehr  anspruchsvoll.    </p> <p style="margin-bottom: 0cm">Das Buch spielt in der Zeit von M&auml;rz 2008 bis M&auml;rz 2009. Maravan leidet sehr unter den schlimmen Nachrichten, die aus seiner Heimat zu ihm dringen. Der bekannte Autor, der meisterhaft schreibt und sich bestens in der Welt der Reichen auskennt, will mit dem Buch Stellung beziehen gegen die Ausl&auml;nderfeindlichkeit der Schweiz.  </p> <p style="margin-bottom: 0cm">Suter, Martin: Der Koch</p> <p style="margin-bottom: 0cm">Z&uuml;rich: Diogenes Verlag 2010, 311 S., 21,90 Euro, ISBN 978357067392</p> <p style="margin-bottom: 0cm" align="right"><strong>im</strong></p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p><p style="margin-bottom: 0cm"><font color="#ffffff">. </font></p> ]]></description>
    <category>Kultur</category>
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    <pubDate>Tue, 13 Jul 2010 23:38:00 +0200</pubDate>
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