Die arbeitende Klasse in schwerem Sturm! Die Kräfte zusammenbringen!

Unsere  darunter stehende, unvollständige Aufstellung
der laufenden Klassenauseinandersetzungen zeigt in aller Deutlichkeit: Das
Kapital in Deutschland greift auf breiter Front die Angehörigen der arbeitenden
Klasse, ihr Löhne, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen an. Die Angriffsziele
sind einfach, verständlich und klar und werden in der öffentlichen Propaganda
auch kaum mehr mit begütigenden Phrasen verhüllt:

weiter...

Solidarität mit den Kolleg/innen bei Opel!

In der Nacht zum Samstag, dem
16.Oktober, standen im Opelwerk in Bochum alle Bänder still. Es folgten 7 Tage
eines selbständigen Streiks, der offiziell nie einer war. Die Werkstore wurden
besetzt, so dass aufgrund der besonderen Zulieferfunktion des Bochumer Werkes
bis Mittwoch drei andere Werke von GM in Europa lahm gelegt wurden. Das traf
den Mutterkonzern General Motors in Detroit empfindlich.

weiter...

Solidaritätskreis Opel fordert auf: Solidarität mit den zwei gemaßregelten Gewerkschaftern von Opel in Bochum

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute um 20 Uhr hat sich unser Solidaritätskreis kurzfristig
getroffen. Es sind zwei Kollegen bei Opel fristlos gekündigt worden, ein
Betriebsrat und ein Kollege aus der Endmontage. Wir vom Solidaritätskreis für
die kämpfenden Opelaner weisen diese Kündigungen empört zurück und erklären den
Kollegen unsere uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung.

weiter...

Total besoffen: Sektlaune in den Vorständen von Daimler-Chrysler, Siemens, Shell, BP, EADS usw.

Am 30.7.04 berichteten das Handelsblatt und andere
Zeitungen, deutsche und europäische Großunternehmen verbuchten stark steigende
Gewinne und befänden sich, so das Handelsblatt, „in Sektlaune“. Für 2004 werden laut Handelsblatt für Deutschland
und Europa durchschnittliche Gewinnsteigerungen von 19% erwartet! Für 30
Unternehmen im DAX (deutscher Aktienindex) werden sogar Gewinnsteigerungen von
22% in diesem Jahr und rund 54% im nächsten Jahr prognostiziert!

sektlaune

weiter...

Kampagne gegen Samstagsarbeit

Zum 1. Mai 56 machte der DGB eine Kampagne gegen Samstagsarbeit und für
Arbeitszeitverkürzung unter dem Motto „Samstags gehört Vati mir“. Heute
macht das Kapital mit der Speerspitze Siemens eine Dauerkampagne für
Arbeitszeitverlängerung bei gleichzeitiger Lohnkürzung unter dem Motto
„Vati und Mami gehören mir!“ Aber nur solange sie nicht entlassen
werden. Es ist wieder an der Zeit sich dagegen zu wehren!

  

weiter...