Längster Arbeitskampf im Einzelhandel der BRD: Streik beim Möbelhaus Porta

Am
22.08 streikten die Kolleg/innen beim Möbelhaus Porta in Hannover-Altwarmbüchen
bereits 19 Tage. Ein Ende des Tarifkonfliktes ist nicht abzusehen.. Am 16.08
hatte die ver.di-Streikleitung beschlossen, den Streik um weitere sechs
Arbeitstage zu verlängern. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Unternehmensleitung
bereits vergeblich versucht, den Streik durch den Einsatz von 40
Mitarbeiter/innen anderer Porta zu brechen. Um diesem Angriff taktisch zu
begegnen, nahmen die Streikenden für kurze Zeit die Arbeit wieder auf, um dann
erneut unerwartet in den Streik einzutreten.

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Angriffe des Finanzkapitals gehen trotz Gewinnsteigerungen unvermindert weiter!

„Den meisten der Wartenden sieht man
an der Haut, dem Gesichtsausdruck und der Kleidung an, dass sie schon
längere Zeit in Armut leben. Immer wieder kommen vereinzelt Menschen
aus Richtung der Plattenbauten herangeschlendert und reihen sich ein.“

[aus einem Erlebnisbericht in der Warteschlange einer Essensausgabe,
Aktion „Laib und Seele“ in Berlin, Quelle: Junge Welt vom 02./03. April]

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Mindestlohn – was sonst?

Die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland steigt
unaufhörlich. Es zeigt sich immer deutlicher, dass ein Grund dafür nicht nur
die Verlagerung von Produktion ins Ausland ist, sondern eben auch der Import an
billigen Arbeitskräften. Obwohl im Rahmen der EU-Osterweiterung Arbeitnehmer
aus den neuen Beitrittsländern, also Polen, Litauen Tschechien und anderen erst
nach mehreren Jahren nach Deutschland kommen dürfen, ist die Realität eine
andere.

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Mecklenburg-Vorpommern: Die niedrigsten Löhne in ganz Deutschland!

Nur 78,9% des Niveaus in Gesamtdeutschland betragen die
Bruttolöhne und Gehälter in Mecklenburg-Vorpommern. Das sind 21.062 Euro im
Jahr. In den alten Bundesländern waren es durchschnittlich 103,4% und damit
27.591 Euro brutto. Am krassesten sind die Unterschiede im verarbeitenden
Gewerbe, also beim Kern der Arbeiterklasse. Die dort Beschäftigten erhalten in
Mecklenburg-Vorpommern nur 65,3%. Und das obwohl die Produktivität
überdurchschnittlich steigt – im vergangenen Jahr um 1,9%. Die Löhne aber
stagnieren oder sinken sogar.

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