Welche Perspektiven bietet uns die Bundeswehr?

Bundeswehr: Wir kämpfen fürs Kapital!

Ab November kannst Du Dir das abschminken!

So lautet der Werbespruch für eine Propagandasendung, mit der die Bundeswehr versucht, junge Menschen anzusprechen und sie zu rekrutieren. Mit dabei sind auch einige junge Frauen. Die Bundeswehr will damit suggerieren, dass Frauen bei der Bundeswehr als „Kameraden“ gleichberechtigt sind und auch Führungspositionen einnehmen können. In der Bundeswehr, so wird behauptet, gäbe es auch das, was im Realkapitalismus bis heute nicht umgesetzt werden konnte:

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Was sie bei ihrer Propaganda freilich verschweigt, sind mehrere Fälle sexueller Belästigung von weiblichen Rekruten.

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Beruhigungsmittel & Co

In unserem Beitrag „Saufend in die Sklaverei“ wurde bereits die Problematik im Umgang mit Alkohol angesprochen. Vor allem als Student sieht man sich aber zunehmend auch mit anderen Betäubungs- bzw. Beruhigungs- oder Schmerzmitteln konfrontiert.

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Pressemitteilung: Wirtschaftsschule in Bamberg lädt Bundeswehr erneut ein

Bamberg: Aktion gegen Bundeswehr an Schulen

Die Bundeswehr wird am 28. Januar 2016 wieder beim Berufswahlseminar der Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule Bamberg Minderjährige für den Soldatenberuf werben. Im letzten Jahr hatte das dazu geführt, dass einem bundeswehr-kritischen Schüler wegen seiner „zweifelhaft linksorientierten Gesinnung“ ein verschärfter Verweis ausgestellt wurde. Erst nach diversen Medienberichten zwang die Stadt schließlich den Direktor, den Verweis zurückzunehmen.

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„Ländermonitor berufliche Bildung 2015″: Erschreckender Rückgang der Ausbildungsplätze und zunehmende Diskriminierung, vor allem in Ostdeutschland

Karikatur von Gaspritz, Wikimedia commons, Creative Commons Attribution-ShareAlike License

Karikatur von Gaspritz, Wikimedia commons, Creative Commons Attribution-ShareAlike License

Ende November veröffentlichte die Bertelsmann Stiftung eine Studie unter dem Namen „Ländermonitor berufliche Bildung 2015″. Nun sollte man bekanntlich keiner Statistik trauen, die man nicht eigenhändig gefälscht hat. Außerdem ist Skepsis gegenüber einer neoliberalen Stiftung, die als Anhängsel eines Medienkonzerns agiert und sich regelmäßig für die Marktorientierung der Ausbildung und die Verschulung des Universitätssystems stark macht und beste Beziehungen zur Regierung pflegt, angebracht. Trotzdem lohnt ein kritischer Blick in die Studie, die die Entwicklung der Berufsausbildungen (ohne Studium) in den letzten Jahren unter die Lupe nimmt und dabei versucht, Unterschiede zwischen den Bundesländern hervorzuheben.

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