Stuttgart Untertürkheim: 690 Zeitarbeiter fliegen raus aus dem Daimler-Stammwerk

Automobilbauer Daimler hat im Stammwerk Stuttgart-Untertürkheim 690 Leiharbeiter/innen rausgesetzt, hat sie bei den Verleih-Firmen (Kolleg/innen-Schmäh: Sklavenhändler) „abgemeldet“. Was aus ihnen wird, ist unbekannt.

Seit Schröders Rot-Grünes Kabinett das so genannte „Synchronisations-Verbot“ (Zeitgleich mit dem Rausschmiss beim Entleiher durfte der Verleiher die Leute nicht einfach auch kündigen) aus dem Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz (AÜG) streichen ließ, können Verleiher ihre Leute auch gleich kündigen, sobald sie beim Entleiher (hier Daimler) rausfliegen. Dank Schröder ist das nicht mehr verboten. weiter…

Fridays for future – Stuttgart: Der Kampf für Klima- und Umweltschutz geht weiter!

Hier unser Flugblatt: krieg-umwelt

Sah es zunächst so aus, als würden wenig Teilnehmer/innen kommen, so war man am Ende überrascht. Mehrere hundert Schüler/innen protestierten erneut vor dem Stuttgarter Rathaus und forderten endlich ernsthafte Maßnahmen für den Schutz des Klimas und der Umwelt. In den Reden wurde deutlich, dass man genug von dem freundlichen Gelaber vieler Politiker hat, die sich an den Protest anbiedern. Sprüche retten das Klima nicht! weiter…

Buchbesprechung: Jean Ziegler: „Das kapitalistische System lässt sich nicht schrittweise und friedlich reformieren.“

dies ist eine Schlussfolgerung, die Jean Ziegler in seinem neuen Buch „Was ist so schlimm am Kapitalismus“ zieht.

Jean Ziegler, der 85-jährige Schweizer Globalisierungskritiker beschreibt eine Vielzahl von grausamen Auswirkungen aus der Geschichte des weltweiten Kapitalismus und aus seinen eigenen Erfahrungen als UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. weiter…

Kämpferische Demonstration gegen die Air Base Ramstein!

Mehrere tausend Menschen demonstrierten Samstag, 29. Juni 2019 bei drückender Hitze vor der US-Air-Base Ramstein in Rheinland Pfalz, nahe Kaiserslautern. Die Demo hatte sich auf dem Marktplatz in Ramstein-Miesenbach gesammelt. Lautstark protestierten die Demonstrantinnen und Demonstranten gegen den völkerrechtswidrigen Drohnenkrieg der USA, die nicht zuletzt diese zentrale Drehscheibe der dafür nutzen.

Hier hier unser Flugblatt zur Aktion: ramstein-flugi
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Aachen – Fridays for Future – Eindrucksvolle Massenproteste: “Wir streiken, bis Ihr handelt!”

Viele Jugendliche bei der Bewegung Fridays for future sind gegen das Profitprinzip!

Vor einem Jahr begann sie, die eindrucksvolle, inzwischen weltweite Massenbewegung der Jugend gegen die Zerstörung der Umwelt. Und sie ist immer noch im Aufschwung, wie die Aktionstage zeigen: über 600.000 Teilnehmer in Europa bei den dezentralen Veranstaltungen am 24. Mai und nun mehr als 40.000 bei der zentralen Demonstration am 21. Juni in Aachen – aus mindestens 17 Ländern angereist! weiter…

US-Imperialisten, Hände weg vom Iran!

Aktualisiert!

Egal wie der Konflikt US-Imperialismus contra Iran weiter gehen wird, er zeigt wie extrem sich die Widersprüche zwischen den imperialistischen Mächten verschärft haben. Hinter dem Iran steht der chinesische und russische Imperialismus. So wurde im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative Anfang 2018 eine Eisenbahnverbindung zwischen China und Iran eröffnet, die gegenüber der Seeroute 20 Tage spart. China und Iran haben vereinbart, ihren Handel in den kommenden zehn Jahren mehr als zu verzehnfachen! Trotz der Boykottmaßnahmen der USA investiert China zielgerichtet, um neue Handelsrouten nach Asien, Europa und Afrika zu schaffen. Der US-Imperialismus, der mittlerweile bei der Industrieproduktion auf Platz 2 hinter China gefallen ist, reagiert darauf zunehmend aggressiv. Mit seiner militärischen und zwar reduzierten, aber immer noch hohen ökonomischen Stärke will er seinen Platz als Weltmacht Nr.1 verteidigen und sich unter dem Motto „America first“ die anderen Mächte wieder unterordnen. Der Konflikt um den Iran zeigt, wie gefährlich das ist. weiter…

Berlin, 29.6.19: 50.000 kamen zur fairwandel-Demo

Hier geht es zu unserem Flugblatt für die Kundgebung: fairwandel2

Am Samstag, dem 29.6.19, war in Berlin am Brandenburger Tor zu spüren, was derzeit Hunderttausende, wenn nicht Millionen Kolleg/innen im ganzen Land bewegt. Mit rund 800 Bussen und 10 Sonderzügen kamen rund 50.000 zur Demonstration der IG Metall. Sie alle hat die Angst um ihre Zukunft, ihre Arbeitsplätze getrieben. Denn mit Industrie 4.0, Digitalisierung, Umstellung auf Elektromobilität droht der Wegfall von Millionen Arbeitsplätzen. Und das ist nicht nur Zukunft, sondern findet bereits in vielen Bereichen statt. Zudem sehen die Kolleg/innen, dass dieser Prozess erst am Anfang steht und in zahlreichen Betrieben bereits Vorbereitungen für weitere Schritte im Gang sind. Diese Entwicklung hat in vielen Betrieben zu Unruhe geführt. Streiks und Demonstrationen bei Ford, VW, Daimler, Bosch, Porsche waren erste Anzeichen der sich entwickelnden Wut und Angst. weiter…