Arbeitende Schüler – prekär, überlastet, ausgebeutet


Krasse Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen in aller Welt ist Bestandteil des kapitalistischen Systems. In Deutschland sieht es an der Oberfläche „besser“ aus. Doch auch hier ist Kinder- und Jugendlichenarbeit eine Klassenfrage. Foto von Mumtahina Tani bei Pexels

Die meisten Schüler:innen geben sich, sobald sie ein gewisses Alter erreicht haben, nicht mehr mit ihrem Taschengeld zufrieden. Ab der zehnten Klasse gibt es sehr viele Leute, die sich einen Job als Apothekendienst oder im Eiscafé besorgen und zweimal die Woche nach der Schule arbeiten, um sich etwas Geld dazuzuverdienen. Besonders Schüler aus Familien mit niedrigen Einkommen, die ihren Kindern kein oder sehr wenig eigenes Geld zur Verfügung stellen können, suchen sich häufig früh einen Nebenverdienst. Laut Schätzung des Deutschen Kinderhilfswerks hat bundesweit mindestens ein Drittel aller Kinder ab 13 Jahren einen Nebenjob und arbeitet im Schnitt mehr als drei Stunden pro Woche. Knapp 30 Prozent der Jugendlichen arbeiten sechs bis zehn Stunden pro Woche in einem Nebenjob, so das Statistik-Portal Statista. weiter…

Marxistisch-leninistische Internetschulung geht weiter

Seit rund 10 Monaten führen wir jeden Mittwoch um 20 Uhr eine marxistisch-leninistische Schulung per Internet durch. Am 19.5.21 um 20 Uhr werden wir mit Karl Marx „Lohnarbeit und Kapital“ beginnen. Wer einsteigen möchte, ist herzlich eingeladen.

Gerade die Corona-Krise hat deutlich gemacht, wie instabil und zugleich asozial das kapitalistische System ist. Empörung ist gut, aber reicht nicht aus. Es ist wichtig, die Zusammenhänge zu verstehen und sich einen Ausweg zu erarbeiten. Dazu halten wir das Studium der Grundlagen des Marxismus-Leninismus für notwendig. weiter…

1.Mai 2021 – zwischen opportunistischer Anpassung und Klassenkampf


Krefeld: Pharma- und Gesundheitskonzerne enteignen! Eigenes Foto

Aktualisiert am 3.5.21

Mitten in einer tiefen Krise, die zu Lasten der Arbeiterklasse und des Volkes geht, hatten die DGB-Führer in mehreren Städten und Regionen wie Hamburg, München, einigen Städten im Rheinland und Ruhrgebiet ihre Kundgebungen und Demonstrationen zum 1.Mai abgesagt. weiter…

Ausbildungsplätze: 10% weniger


Nachdem man die Schule geschafft hat, steht man bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz vor einer weißen Wand! Foto von Katerina Holmes von Pexels

Die kapitalistische Krise, die durch Corona verschärft wurde, hat die Lage für Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen, dramatisch verschärft. weiter…