Frankfurt, 10. November 2018: Zukunftsveranstaltung zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution in kämpferischer Stimmung

Insgesamt 14 vorbereitende Vortragsveranstaltungen hatte es gegeben, an denen über 200 Freund/innen, Kolleg/innen und Genoss/innen teilnahmen. Auf diesen Veranstaltungen, die an vielen Orten in Deutschland stattfanden, hatten wir in einer Beamer-Präsentation die Geschichte der Novemberrevolution dargestellt und ihre aktuelle Bedeutung, vor allem für den notwendigen Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei in unserem Land, herausgearbeitet. Als Abschluss und Höhepunkt fand am 10. November im Saalbau Gallus in Frankfurt eine Veranstaltung mit rund 70 Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland statt.

Am Ende sind Links zur Begrüßung, zu den Grußbotschaften der Internationalen Konferenz marxistisch-leninistischer Parteien und Organisationen (IKMLPO), der Kommunistischen Arbeiterpartei Frankreichs (PCOF), der Kommunistischen Partei Spanien/ Marxisten-Leninisten (PCE/ml) sowie zur Rede.

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100 Jahre Frauenwahlrecht – Ein bleibender Erfolg der Novemberrevolution! Gegen die Lügen um das Frauenwahlrecht!

12. November 2018: Das ZDF lügt dreist in seiner Berichterstattung über den heutigen 100. Jahrestag der Erkämpfung des Frauenwahlrechts (vgl.: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/frauenwahlrecht-106.html): „Am 12. November 1918 ist es soweit: „Das Wahlrecht für Frauen wird in der Weimarer Verfassung verankert.“ Ein offene Lüge! Heute vor Hundert Jahren gab es keine Weimarer Verfassung. Es wurde an keiner Weimarer Verfassung gearbeitet, um dort ein Frauenwahlrecht zu verankern. Das geschah erst Monate später in der Weimarer Nationalversammlung. Die wurde aber erst im Januar 1919 gewählt – tatsächlich auch von den Frauen. Aber weil eine Lüge die nächste nach sich zieht, muss das ZDF die Wahl zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 zur „Wahl ins Parlament“ umfälschen. Tatsächlich durften hier die Frauen Deutschlandweit erstmals wählen. Eben die Nationalversammlung, die Monate später, am 31. Juli 1919, die Weimarer Verfassung beschloss. Also hatte das Frauenwahlrecht nichts mit der Nationalversammlung und der Verfassung zu tun, auch wenn es dann in der drin stand. Es stammt tatsächlich vom 12. November 1918, sonst stimmt aber an den Erzählungen ums Frauenwahlrecht von heute nicht viel.

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Bundesweite Veranstaltung in Frankfurt: 100 Jahre Novemberrevolution und ihre Bedeutung heute

100 Jahre Novemberrevolution

100 Jahre Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands

100 Jahre Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Vor 100 Jahren gärte es in ganz Deutschland. Soldaten verweigerten den Dienst und wendeten sich gegen ihre Offiziere, Arbeiter streikten, Frauen gingen gegen den Hunger auf die Straße.

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Veranstaltung: Altersarmut – kein Problem?

Fast 80% der Erwerbstätigen haben Angst vor Altersarmut. Die Bundesregierung hält das für Panikmache. Mit kleinen Reformen will sie die Leute beruhigen. Zu diesem Thema macht das Bündnis www.rente-zum-leben.de am Freitag, dem 16.11.18 in Frankfurt, DGB-Haus, Willi-Richter-Saal, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 um 19 Uhr eine Veranstaltung. Dagmar Hühne und Holger Balodis, die das Buch „Die große Rentenlüge“

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Leben in Deutschland Kinder und Jugendliche in Armut?

In Deutschland gibt es keine absolute Armut. Wenn dann ist sie selbstgewählt.“

Das sagte der frühere Ressortleiter Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) und Wirtschaftsjournalist Rainer Hank am 24.10.18 bei „Maischberger“ in der ARD. Er lobte den CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn für seine Aussage, in Deutschland gäbe es keine Armut. Hartz IV nannte er „völlig ok“, „aber es ist nicht Armut“.

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100 Jahre Novemberrevolution in Deutschland: Niederlage und Lehren


In ganz Deutschland standen Millionen auf gegen Krieg und Kapitalismus!

In „Arbeit Zukunft“ Nr.1/18, S.6 haben wir den Weg zur Novemberrevolution geschildert: Die Umwandlung der SPD zur Kriegspartei, die den imperialistischen Weltkrieg auf Seiten des Kaisers, der Feudalen und des Kapitals unterstützte. Der Kampf der Revolutionäre gegen den Krieg sowie die Inhaftierung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg mit Hilfe der SPD.

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Bundespräsident Steinmeier: „Sozialpartnerschaft“ ist die Revolution!

Es gab doch vor genau hundert Jahren tatsächlich eine Revolution in Deutschland! Eine unterschätze, gewaltige, massenhafte Erhebung großer Teile des deutschen Volks. Sie erfasste Millionen, Arbeiterinnen, Arbeiter und Soldaten, die empört waren über den Krieg, das Morden, die Not und das proletarische Elend, die brutale Militärdiktatur, die widerwärtige nationalistische Hetze. Sie standen auf gegen den Kapitalismus, die Ursache von alledem!

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Hambacher Forst: Zehntausendfacher Bergarbeiterprotest – „Ohne gute Arbeit kein gutes Klima!“

So die Hauptparole von rund 30.000 im Bergbau beschäftigter Menschen auf ihrer Demonstration am 24. Oktober 2018 bei Elsdorf am Hambacher Forst. Anlass war die in der Nähe stattfindende Sitzung der Kohlekommission.


Kolleg/innen des Hambacher Tagebaues solidarisieren sich hier mit Umweltaktivisten, die den Hambacher Forst erhalten wollen

Die Angst vor der Zukunft sitzt bei den Beschäftigten tief – nicht nur bei denen von RWE. „Wir wollen eine sichere Zukunft haben – deswegen sind wir hier“ – so ein junger Demonstrant. Und nicht nur er will einen guten Arbeitsplatz für gutes Klima – und als solche kann man die Arbeitsplätze im Bergbau nun wahrlich nicht bezeichnen. Wir verstehen die Kolleg/innen und sind solidarisch mit dem Kampf der RWE-Belegschaft um ihre Arbeitsplätze. Und ebenso mit dem Kampf für den Umweltschutz. Die Aussage des Kollegen zeigt auch, dass sich sehr viele Arbeiter/innen nicht gegen die Umweltbewegung ausspielen lassen wollen.

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Kündigung des INF-Vertrages: Gefährliches Spiel mit dem Feuer

Blick auf die Versammlung der ca. 500.000 Menschen am 10. Juni 1982 in der Bonner Rheinaue. Gemeinfrei, wikimedia

US-Präsident Trump hat angekündigt, den 1987 geschlossenen INF-Vertrag (Mittelstreckenraketen, Marschflugkörper) zu kündigen. Damals wurde eine flächendeckende Aufrüstung Mitteleuropas mit Mittelstreckenraketen wie „Pershing II“ und „Cruise Missiles“ durch millionenfachen Protest in vielen Ländern, besonders in Westdeutschland zunächst nicht verhindert, aber 1987 deren Verschrottung vereinbart. Das war ein später Sieg der Friedensbewegung gegen die Kriegslogik des Kalten Krieges.

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