Die gute Nachricht: Kirchenaustritte bleiben auf hohem Niveau


Schon der Bundschuh und die aufständischen Bauern kämpften gegen den geldgierigen Klerus

Im Jahr 2019 haben 272.771 Katholiken und etwa 270.000 Protestanten ihre Kirchen durch Austritt verlassen, teilten die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelischen Landeskirchen am 26. Juni 2020 mit. Damit liegt die Gesamtzahl der Austritte seit 1990 zum zweiten Mal über einer halben Million, und erstmals wenden sich mehr Katholiken von ihrer Kirche ab als Protestanten. Prozentual lagen die Austritte bei beiden Kirchen noch nie so hoch, bei den Katholiken liegt sie erstmals über einem Prozent. weiter…

Gesamtmetall-Kapitalisten: Frontalangriff auf Arbeiterrechte!


Dieses A3-Plakat kann bei uns bestellt werden.

Die Bundesregierung sorgt immer wieder dafür, dass die „Corona“ Krise bewältigt wird möglichst im Einklang mit den Interessen des Kapitals. Das Kapital bereitet sich aber längst auf umfassende Angriffe auf Rechte und Errungenschaften der Arbeiter vor. Für sie hört der Klassenkampf auch angesichts von Corona nicht auf. weiter…

Wir trauern um Genossen Roland Ludwig

Genosse Roland Ludwig lebte und arbeitete in Recklinghausen. Schon frühr erkannte er dein Ausbeutungscharakter des Kapitalismus und die Notwendigkeit des Kampfes für den Sozialismus. Für ihn war schnell auch klar, dass die Sowjetunion seit dem Machtantritt Chruschtschows sich vom Sozialismus abwendete und der Arkeiterklasse die Macht zunehmend entrissen wurde. Auch in der in Westdeutschland verbotenen KPD gab es diesen Entartungsprozess. Roland wendete sich daher dem Teil der KPD zu, die diesen Weg des Revisionismus nicht mitgehen wollte und als KPD/ML den Kampf gegen den Kapitalismus weiterführte. In ihren Reihen kämpfte er für eine menschliche Gesellschaft national und international. weiter…

Randale in Stuttgart – Symptom eines tieferen Problems

In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni kam es in Stuttgart zu gewalttätigen Konflikten zwischen der Polizei und Gruppen von Jugendlichen. Die von bürgerlichen Medien als „Krawallnacht von Stuttgart“ bezeichneten und mit den 1. Mai Protesten in Berlin verglichenen Straßenschlachten brachten einen Aufschrei mit sich. Horst Seehofer (CSU) forderte harte Strafen, um zukünftig solche Krawalle gar nicht erst zuzulassen. Die Wut der Jugendlichen hat jedoch tiefere Gründe, die nicht einmal halb so viel Aufschrei verursachen. weiter…

Sozialer Aufruhr im Herzen des imperialistisch kapitalistischen Systems


In den Vereinigten Staaten von Amerika kam es zu einem seit vielen Jahren beispiellosen sozialen Ausbruch, sowohl was das Ausmaß der Proteste als auch die gezeigte Kampfbereitschaft betrifft. Die Ermordung von George Floyd durch die Polizei in Minneapolis hat Tausende von Männern und Frauen in mehr als 120 Städten in allen Bundesstaaten des Landes auf die Straße gebracht, vereint in dem Ruf „Ohne Gerechtigkeit kein Frieden“.
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Corona und die Wertfrage


Solidarität ist ein großer Wert, aber aus der Sicht des Kapitals nichts wert, weil es keinen Profit bringt. Foto von Gerd Altmann, pixabay.com

„Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ‚ungeheure Warenansammlung‘,die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware.

Die Ware ist zunächst ein äußerer Gegenstand, ein Ding, das durch seine Eigenschaften menschliche Bedürfnisse irgendeiner Art befriedigt. Die Natur dieser Bedürfnisse, ob sie z.B. dem Magen oder der Phantasie entspringen, ändert nichts an der Sache. Es handelt sich hier auch nicht darum, wie die Sache das menschliche Bedürfnis befriedigt, ob unmittelbar als Lebensmittel, d.h. als Gegenstand des Genusses, oder auf einem Umweg, als Produktionsmittel.“ (Karl Marx, Das Kapital, MEW, Bd.23, S.49)

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