Korrespondenz vom Kongress “Demonstrationsrecht verteidigen” in Düsseldorf (7. Oktober 2017)

Nach den skandalösen politischen, polizeilichen und juristischen Ereignissen in Zusammenhang mit den Protesten gegen den G20-Gipfel gründete sich ein breites Bündnis zur Verteidigung des Demonstrationsrechtes – sein erster Kongress fand am 7. Oktober in der VHS Düsseldorf statt. Es waren mehr als 200 Teilnehmer gekommen – Einzelpersonen und Vertreter zahlreicher Organisationen. Der Kongress fand in einer begeisternden Atmosphäre und zeigte einen eindeutigen Willen aller Beteiligten zum gemeinsamen Kampf.

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Drohende Kündigungswelle wegen Firmenwechsel: 168 Reinigungskräfte am Flughafen Düsseldorf bangen um Existenz

Reinigungskräfte am Flughafen Düsseldorf bangen um ihre Existenz – langjährige Erfahrung nicht einfach „wegwischen“: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hat vor einer Kündigungswelle bei den Reinigungskräften auf dem Düsseldorfer Airport gewarnt. Insgesamt 168 Beschäftigten drohe die Entlassung, so die Gebäudereiniger-Gewerkschaft. Viele von ihnen seien erfahrene Mitarbeiter und seit vielen Jahren auf dem Flughafen aktiv. Hintergrund ist die Neuausschreibung der Flughafen-Reinigung durch die Flughafen GmbH, die zu einem Firmenwechsel geführt hat. Nach Angaben der IG BAU wird der bisherige Dienstleister, die Firma Klüh Cleaning GmbH, seine Tätigkeit zum 31. Dezember einstellen. Für die Sauberkeit in den Terminals wird dann die Dr. Sasse AG verantwortlich sein.

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GebäudereinigerInnen demonstrieren für Ihre Tarifforderungen!

Die 4.Tarifverhandlung für das Gebäudereiniger-Handwerk hat in Essen stattgefunden. Begleitet wurden die Verhandlungen mit einer Kundgebung und Demonstration der Arbeiterinnen aus der Branche. Über 600 Reinigungskräfte nahmen an der Aktion der zuständigen Gewerkschaft IG BAU teil. Beendet wurde die Demonstration vor dem Hotel, wo die Tarifverhandlungen durchgeführt wurden. Viele Gebäudereiniger waren aus verschiedenen Städten angereist um für Ihre Forderungen von 1€ mehr Stundenlohn für alle Lohngruppen, ein Weihnachtsgeld und Gleicher Lohn für Ost- und Westdeutschland einzufordern.

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Mehrere Tausend bei OPEN AIR FESTIVAL – Für Zusammenhalt & Solidarität – DIDF

24.6.17, Köln: Open Air Festival der DIDF-Jugend

Beim Tanzbrunnen in Köln versammelten sich am Samstag, dem 24.6.17, mehrere tausend Jugendliche zum Open Air Festival der DIDF „Für Zusammenhalt & Solidarität“. Musik stand im Mittelpunkt: Fortschrittliche, antifaschistische Lieder, Lieder, die Lust am Leben machen. Unter anderem traten Selçuk Balcı, Kardeş Türküler, AZAD, PU von Rebell Comedy, Rolly & Benjamin Brings auf. Die Atmosphäre war toll. Sie lässt sich kaum in ein paar Worten schildern. Wer ein bisschen Festival-Luft schnuppern möchte, kann bei Facebook die Worte „DIDF Festival“ eingeben. Dann erhält man Zugriff auf einige Fotos und Videos.

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PCB/Envio-Prozess in Dortmund eingestellt – KEIN FREISPRUCH!

„Angst ist ihr ständiger Begleiter“ – so lautet der erste Satz des Kommentators im Dokumentarfilm „Grünkohl, Gifte und Geschäfte“ (2012/13). Und fast der letzte Satz lautet geradezu hellseherisch: „Ob sich am Ende überhaupt jemand verantworten muss, ist völlig unklar.“
Der letzte Satz des Richters im fast fünf Jahre dauernden Prozess lautete: „Dann wär’s das für heute.“ Er hatte vorher die Einstellung des Prozesses verkündet – ohne Verurteilung der Angeklagten, allerdings auch ohne deren Freispruch.

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23.9.16, Filmveranstaltung in Siegen: „Dem Terror widerstehen – Die Gesundheitsversorgung wiederaufbauen – den Sieg sichern – Kobane helfen!“

Am kommenden Freitag, den 23.09. findet ab 18:00 Uhr im Hütten- und Eintrachtsaal der Siegerlandhalle in der Koblenzer Str. 151, 57072 Siegen eine Doppel-Filmveranstaltung auf Deutsch und Kurdisch statt.
Es geht um den Film: „Dem Terror widerstehen – Die Gesundheitsversorgung wiederaufbauen – den Sieg sichern – Kobane helfen!“

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Dortmund: Trauerkundgebung zum 10. Jahrestag der Ermordung von Mehmet Kubasik

4.4.16, Dortmund: Gedenken an Mehmet Kubasik

Am 4. April 2006 wurde in der Mallinckrodtstr. 190 Mehmet Kubasik an seinem Kiosk vom NSU ermordet – eins von mindestens zehn Opfern. Wie in den vergangenen Jahren fand auch diesmal am „Tag der Solidarität“ ein Trauermarsch statt von der Gedenkplatte vor dem Haus durch die Innenstadt zum Platz der Abschlusskundgebung in der Nähe des Bahnhofs. Dort steht ein Gedenkstein mit den Namen aller zehn Opfer und dem Tag ihrer Ermordung. Aufgerufen hatten zahlreiche Parteien und Organisationen – DIDF hatte die Planung und Durchführung übernommen.

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11. Februar 2015: Proteste nicht nur in Bochum und Dortmund gegen den Krieg gegen das kurdische Volk

11.2.16, Bochum: Proteste gegen die Angriffe auf das kurdische Volk

Kurdische und türkische Organisationen hatten für den Nachmittag in Bochum zu einer Protestdemonstration gegen den auch von der deutschen Regierung unterstützten Krieg gegen das kurdische Volk in der Türkei, in Syrien und im Irak aufgerufen. In Bochum unterstützten die MLPD und auch AZ die Demonstration – nach unseren Schätzungen nahmen etwa 500 Menschen teil.

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