Wir trauern um Genossen Roland Ludwig

Genosse Roland Ludwig lebte und arbeitete in Recklinghausen. Schon frühr erkannte er dein Ausbeutungscharakter des Kapitalismus und die Notwendigkeit des Kampfes für den Sozialismus. Für ihn war schnell auch klar, dass die Sowjetunion seit dem Machtantritt Chruschtschows sich vom Sozialismus abwendete und der Arkeiterklasse die Macht zunehmend entrissen wurde. Auch in der in Westdeutschland verbotenen KPD gab es diesen Entartungsprozess. Roland wendete sich daher dem Teil der KPD zu, die diesen Weg des Revisionismus nicht mitgehen wollte und als KPD/ML den Kampf gegen den Kapitalismus weiterführte. In ihren Reihen kämpfte er für eine menschliche Gesellschaft national und international. weiter…

Randale in Stuttgart – Symptom eines tieferen Problems

In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni kam es in Stuttgart zu gewalttätigen Konflikten zwischen der Polizei und Gruppen von Jugendlichen. Die von bürgerlichen Medien als „Krawallnacht von Stuttgart“ bezeichneten und mit den 1. Mai Protesten in Berlin verglichenen Straßenschlachten brachten einen Aufschrei mit sich. Horst Seehofer (CSU) forderte harte Strafen, um zukünftig solche Krawalle gar nicht erst zuzulassen. Die Wut der Jugendlichen hat jedoch tiefere Gründe, die nicht einmal halb so viel Aufschrei verursachen. weiter…

Großschlachterei Tönnies – Massenhaltung für Menschen


Karikatur: Guido Kühn, www.guidos-welt.de; Danke für die unentgeltliche Überlassung

„Unser Arbeitsminister arbeitet schon lange an einer Verordnung“

…das sagte entschuldigend NRW-Ministerpräsident Laschet (CDU) zum Skandal bei der Großschlachterei Tönnies. Damit traf er ins Schwarze!

Aktualisiert mit Leserbrief weiter…

13.6.20, Stuttgart: rund 4.000 gegen Rassismus und Polizeigewalt


Hier ist alles klar und einfach! Sie hat recht! Foto: Ali Carman

Vor einer Woche fand der Protest gegen die Ermordung von Georg Floyd im Stadtzentrum Stuttgarts statt. Dieses Mal, am 13.6.20 hatte die Stadt die Kundgebung nur in Stuttgart-Bad-Cannstatt auf dem Wasen erlaubt – und da nur auf dem hintersten Teil. Man musste also erst einmal ganz schön weit laufen, um teilnehmen zu können. Trotzdem kamen wieder fast 4.000 zusammen. weiter…

Ludwigsburg: Protest gegen rassistischen Überfall


Ein Jugendlicher, der selbst Erfahrungen mit Rassismus gemacht hat, spricht. Eigenes Foto

Am Montag, dem 8.6.20, haben zwei Rassisten einen 15-jährigen Jugendlichen mit äthiopischer Staatsangehörigkeit in Ludwigsburg-Eglosheim zunächst angepöbelt und dann mit einer Schleuder und einer Stahlkugel beschossen. Die „deutschen Helden“ flohen. Einer der beiden trug ein Donald-Trump-Shirt. weiter…

Berlin, 6.6.20: Gegen Rassismus und Polizeigewalt


Viel Polizei „bewachte“ die Kundgebung – Foto: Georg Daniels

Hier in Berlin waren es offiziell 15.000 Menschen, schätzungsweise waren es jedoch wesentlich mehr, da viele Jugendliche nicht auf den eigentlichen Versammlungsplatz (Alexanderplatz) gelassen wurden und die Polizei die umliegenden Straßen öffnen musste, damit diese die vielen Menschen aufnehmen konnten. weiter…

Stuttgart, 6.6.20: Fast zehntausend gegen Rassismus und Polizeigewalt


Der Stuttgarter Obere Schlossgarten war völlig überfüllt. Eigenes Foto

700 waren für eine Protestkundgebung wegen der Ermordung von George Floyd in Stuttgart angemeldet worden. Angemeldet wurde die Kundgebung von der 22-jährigen Nadia Asiamah, die zum ersten Mal in ihrem Leben mit einer Gruppe eine Demo organisierte. weiter…