Ein Hoch auf den internationalen Kampftag der Arbeiterinnen, Arbeiter, Angestellten, aller Werktätigen!

Auch früher gab´s das schon. „Spaziergang“ zu zweit, zwei Meter Abstand (nicht ganz!). Mai-Demo Anfang letztes Jahrhundert in Zürich! Gesichtsmasken gab´s noch nicht!

Lassen wir uns den ersten Mai so wenig nehmen, wie die Schweizerischen Arbeiterinnen und Arbeiter damals! Unter welchen Umständen der Unterdrückung uns Ausbeutung auch immer, auch in diesem Land und heute! Der Erste Mai ist unser Kampftag!

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8. März, Internationaler Frauentag: Ohne Sozialismus keine Frauenbefreiung, ohne Frauenbefreiung kein Sozialismus


8. März 2019, Stuttgart

Der 8. März als Frauenkampftag wird seit einigen Jahren wieder aufgegriffen, und viele Frauen weltweit demonstrieren oder streiken an diesem Tag. Gleichzeitig sehen wir, dass die Beteiligung in Deutschland noch zu Wünschen übrig lässt, obwohl Frauen allen Grund hätten, auf die Straße zu gehen: Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich immer noch 22% weniger als Männer, jede vierte Frau arbeitet im Niedriglohnsektor (1), außerdem arbeiten Frauen im Haushalt jede Woche durchschnittlich 9 Stunden länger als Männer (2). Auch die Gewalt gegen Frauen ist immer noch verheerend, allein 2018 wurden in Deutschland 118 Frauen von ihren (ehemaligen) Partnern ermordet (3). Um diesen Problemen den Kampf anzusagen, brauchen wir eine breite Frauenbewegung, die als Inhalt nicht allein Sprachregelungen oder Identitätspolitik hat, sondern eine Theorie, die sie in die Lage bringt, ihre Probleme richtig zu analysieren. weiter…

Nexhmije Hoxha, Genossin und Ehefrau von Enver Hoxha, ist tot!

Am 26. Februar 2020, verstarb 99jährig in Tirana/Albanien Nexhmije Hoxha, die Witwe Enver Hoxhas. Ilir Hoxha, Sohn von Enver und Nexhmije Hoxha, verbreitete die Mitteilung, unmittelbar nachdem seine Mutter verstorben war. Er bestätigte die Todesnachricht, und teilte mit, dass ihre Beerdigung am 27. Februar 2020 um 12:00 Uhr auf dem Friedhof von Sharrë (Tirana) stattfindet: weiter…

Am 8. März in Oslo: Frauen auf der Straße für das Recht auf Abtreibung und um „NATO raus“ zu fordern


Aktivistinnen der norwegischen Initiative „Stopp Nato“ bei der Kundgebung vom 8. März in Oslo, beim Protest gegen den Besuch Hillary Clintons und mit der Forderung „Nato raus!“Am 8. März hat Hillary Clinton, Ex-Außenministerin mit ihrem norwegischen Kollegen Jonas Gahr Store, zur Zeit Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei, diniert, um „Erfahrungen“ und ihre sehr NATO-affinen Standpunkte zur internationalen Lage „auszutauschen“. Beide haben eine aktive Rolle im kriminellen Krieg gegen Libyen gespielt. Store ist auch ein Bewunderer Macrons, nachdem er zuerst Sarkozy nahegestanden ist (Store ist ein Millionär, der an der Sorbonne studiert hatte). weiter…

Internationaler Frauentag: Wir kämpfen weiter!

Zur Geschichte des Internationalen Frauentags Der internationale Frauentag hat weit zurückliegende Wurzeln. Schon ab 1858 demonstrierten Arbeiterinnen in den USA, vor allem aus der Textilindustrie gegen schlechte Bezahlung, unzumutbare Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit, lange Arbeitszeiten. Internationaler Frauentag in Bangldesch, 2005, Jatiyo Nari Shramik Trade Union Kendra (National Women Workers Trade Union Centre) CC wikipedia In Europa beschloss

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100 Jahre Frauenwahlrecht – Ein bleibender Erfolg der Novemberrevolution! Gegen die Lügen um das Frauenwahlrecht!

12. November 2018: Das ZDF lügt dreist in seiner Berichterstattung über den heutigen 100. Jahrestag der Erkämpfung des Frauenwahlrechts (vgl.: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/frauenwahlrecht-106.html): „Am 12. November 1918 ist es soweit: „Das Wahlrecht für Frauen wird in der Weimarer Verfassung verankert.“ Ein offene Lüge! Heute vor Hundert Jahren gab es keine Weimarer Verfassung. Es wurde an keiner Weimarer Verfassung gearbeitet, um dort ein Frauenwahlrecht zu verankern. Das geschah erst Monate später in der Weimarer Nationalversammlung. Die wurde aber erst im Januar 1919 gewählt – tatsächlich auch von den Frauen. Aber weil eine Lüge die nächste nach sich zieht, muss das ZDF die Wahl zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 zur „Wahl ins Parlament“ umfälschen. Tatsächlich durften hier die Frauen Deutschlandweit erstmals wählen. Eben die Nationalversammlung, die Monate später, am 31. Juli 1919, die Weimarer Verfassung beschloss. Also hatte das Frauenwahlrecht nichts mit der Nationalversammlung und der Verfassung zu tun, auch wenn es dann in der drin stand. Es stammt tatsächlich vom 12. November 1918, sonst stimmt aber an den Erzählungen ums Frauenwahlrecht von heute nicht viel.

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