15.10.19, Gera: Proteste gegen „Familienfest“ der AfD und Bernd Höcke


Der Höcke-Song wurde bei den Protesten in Gera gesungen

Das „Familienfest“ der AfD in Gera war nur spärlich besucht, obwohl die AfD bei den Kommunalwahlen stärkste Fraktion im Gemeinderat wurde. Als Redner sollte Bernd Höcke auftreten, der laut einem Gerichtsbeschluss als Faschist bezeichnet werden darf. weiter…

Weitere Berichte vom Antikriegstag

München Zum diesjährigen Antikriegstag hatte in München das Münchner Friedensbündnis und das Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus zu einer Kundgebung am Samstag, den 31. August von 14:00 bis 17:00 Uhr, auf dem Marienplatz aufgerufen. Dem Aufruf waren etwa 150 bis 200 Teilnehmer gefolgt, die vor dem Münchner Rathausplatz mit Transparenten und Fahnen gegen die

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Gera: Auch in den Schulferien Proteste von fridays for future

Am Freitag, dem 12.7.19 fand in Gera in den Sommerferien wieder eine Aktion von fridays for future statt. Gekommen waren über 30, das ist für Gera und in den Sommerferien viel. Es herrschte gute Stimmung unter den Jugendlichen. Damit wurde auch denen, die immer von „Schulschwänzen“ daherreden, gezeigt, dass es um mehr geht: Um eine lebenswerte Zukunft! weiter…

35-Stunden-Woche im Osten? Pro Jahr drei Wochen länger arbeiten …

das ist die Konsequenz der im Osten geltenden 38 Stunden – Woche. Völlig zu recht haben jetzt die ostdeutschen Bezirke der IG Metall den Kampf um die 35 – Stunden – Woche (erneut) aufgenommen. Auch wenn nur eine „schrittweise Einführung“ der 35 – Stunden – Woche angestrebt wird, ist es notwendig, die Erfahrungen der Metaller im Westen zu beachten: weiter…

Berlin: Bauarbeiter entschlossen und kämpferisch für ihre Forderungen!

Vor kurzem sind die Tarifverhandlungen nach fünf Verhandlungen im Bauhauptgewerbe gescheitert. Deshalb wurde die Schlichtung eingeschaltet. Wenn es zu keiner Einigung kommt, wird die IG BAU ihre Mitglieder im Baugewerbe zum Streik aufrufen. Der 1.Schlichtungstermin war am 7.Mai in Berlin und dieser wurde durch eine Demonstration und Kundgebung von knapp 1500 in der IG BAU organisierten BauarbeiterInnen begleitet. Die Stimmung unter den BauarbeiterInnen war kämpferisch, und die teilnehmenden ArbeiterInnen signalisierten den Arbeitgebern die Bereitschaft zum Arbeitskampf.

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Solidarität mit Opel-Kollegen!

Die Kolleginnen und Kollegen bei Opel Eisenach kämpfen erneut um ihre Arbeitsplätze. Das wurde auf einer Betriebsversammlung am 19. April deutlich. Diese fand parallel zu Betriebsversammlungen bei Opel Rüsselsheim und Kaiserslautern statt.
Der „Mutter“-Konzern, die französische PSA (Citroën, Opel, Peugeot, Vauxhall), erpresst die Belegschaften! Der Konzern will Tarifentgelte kürzen und trotzdem massiven Personalabbau!
Opel – in Dauer-Krise – plant laut Informationen der IG Metall auf Geheiß der PSA massiven Personalabbau im Montagewerk Eisenach. Die Belegschaft soll demnach von ca. 1800 auf knapp 1000 Kolleg/innen abgebaut werden, wenn die geplante Produktion umgesetzt würde.

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STREIK! WAS SONST ?! Erklärung von Arbeit-Zukunft zur Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie!

Die Forderungen der Metallerinnen und Metaller in den laufenden Tarifrunde verdienen volle Solidarität: 6 Prozent mehr Lohn und Gehalt und die Wahloption zur Verkürzung der Arbeitszeit – zum Teil mit Lohnausgleich – auf 28 Stunden bis zu 24 Monate! Wir rufen alle zur Solidarität auf! Endlich ist das Thema Arbeitszeitverkürzung wieder auf dem Tisch! Schluss

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Neonazi-Konzert in Themar: Polizei schaute zu

Bei dem Neonazi-Konzert in Themar in Thüringen im Sommer diesen Jahres schaute die Polizei bei zahllosen Straftaten zu.

Wurde beim G20-Gipfel in Hamburg geschrien, man dürfe keine rechtsfreien Räume dulden, so erhielten die Rechten in Thüringen ohne Probleme einen rechtsfreien Raum. Die Polizei schaute zu, wie der Hitlergruß hundertfach gezeigt und dazu von der Bühne aufgerufen wurde. Sie schaute zu, als faschistische Mord- und Hetzlieder von der Bühne gespielt wurden, die auf dem Index stehen und verboten sind. Ein Polizeisprecher gab zu, dass sich die Polizei bei der angeblich öffentlichen Veranstaltung nicht in das Zelt traute. In Hamburg hatte man über 20.000 Polizisten mit Wasserwerfern und teilweise militärischer Ausrüstung aufgeboten, um die Mächtigen der Welt zu schützen und Hamburg zu einer Polizeistadt zu machen. In Themar war die 900 Polizisten froh, dass sie von den 6.000 Neonazis keine Prügel bezogen.

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