Berlin-Moabit: Kolleginnen und Kollegen in Aktion beim Kampf um ihre Arbeitsplätze!

Eindrucksvolle Menschenkette der Belegschaft des Siemens Gasturbinenwerks in Berlin-Moabit

Berlin. In einer Aktion zur Mittagspause demonstrierten am Montag, dem 20.11. um punktgenau 12.00 Uhr vor dem Berliner Gasturbinenwerk der Siemens AG circa 800 Belegschaftsangehörige sowie solidarische Angehörige anderer Betriebe mit einer Kundgebung und einer Menschenkette rund um das Betriebsgelände ihre Entschlossenheit, sich den Abbau von 300 Arbeitsstellen im Berliner Gasturbinenwerk durch den Konzern nicht bieten zu lassen. Erst in der letzten Woche hatten die Beschäftigten vom geplanten Personalabbau über die Medien in einer Pressekonferenz des Konzernchefs Kaeser erfahren. Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen bei Siemens weltweit 6900 Beschäftige „abgebaut“ werden, davon mehr als die Hälfte in Deutschland. Während die Kollegen um ihre Existenzgrundlage fürchten, verkündete Kaeser auf derselben Pressekonferenz auch, dass der Konzern einen Rekordgewinn von 6,5 Milliarden Euro für das letzte Geschäftsjahr erzielt hat. Darüber hinaus verfügt der Konzern über ein Auftragspolster alleine in der Kraftwerkssparte von 40 Mrd. Euro.

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Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen bei Siemens!

Siemens setzt weltweit 7000 Kolleg/innen auf die Straße. 3500 davon in Deutschland! Das betrifft Standorte in Berlin (300 Kolleg/innen), Offenbach (700), Mühlheim(640) und Erfurt (200, soll verkauft werden). Siemens-Boss Joe Kaeser will dabei die Standorte, Görlitz (720) und Leipzig (200), beide in Sachsen, ganz schließen.

Auch weitere Firmen in Sachsen wollen Kollegen rauswerfen, voran Lok- und Waggonbauer Bombardier, ebenfalls in Görlitz, wo das ganze alte Waggon-Werk der DDR, das Bombardier aufkaufte, mit rund 800 Arbeitsplätzen bedroht ist. Kahlschlag in Görlitz, wo die Erwerbslosigkeit eh schon massiv ist! weiter…

DKP: Einladung? Oder Ausladung?

Im Dezember 2016 erhielten wir ein Schreiben des Vorsitzenden der DKP, Patrik Köbele, indem er einlud, als Unterstützer für eine Festveranstaltung der DKP, der SDAJ und des Rotfuchs Fördervereins e.V. zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution aufzutreten. Das sollte bei einem Treffen am 22. Januar 17 in Berlin geklärt werden.

Doch die Einladung glich durch einige Bedingungen mehr einer Ausladung, nicht jedoch einem ernsthaften Versuch zu einer Zusammenarbeit.

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Kunstaktion zum Evangelischen Kirchentag entblößt die dunklen Seiten des Reformators: Der nackte Luther

Das 11. Gebot: Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!

Während des evangelischen Kirchentags in Berlin wurde der kirchentagskritischen Aktionsgruppe Das 11. Gebot das Aufstellen ihrer Figur „Die nackte Wahrheit über Martin Luther“ untersagt. Polizei und Staatsschutz sahen sogar den Anfangsverdacht der Volksverhetzung erfüllt. Als aber klar wurde, dass Originalzitate von Luther zu lesen sind, wurden einen Tag später die Ermittlungen eingestellt; in Berlin und Wittenberg konnte in Form einer bitterbösen Satire Stellung genommen werden.

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Berlin: Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Familien – Terrorursachen, Hass und Gewalt bekämpfen!

12 Tote und über 40 Verletzte – eine grausame Tat erschüttert uns.

Ob Berlin, Nizza, Kabul, Ankara, Istanbul – es ist schrecklich und unser Mitgefühl gilt allen Opfern und ihren Angehörigen. Weltweit häufen sich die Terroranschläge. Nun gibt es auch welche in Deutschland. Die Angst beherrscht viele. Denn Terror ist unberechenbar. Und er trifft unschuldige Menschen aus dem Volk.

Viele wollen, dass rasch etwas geschieht. Das wollen wir auch.

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