Fridays for Future – ein Jahr Schulstreik für nichts?

4. August Dortmund: Jugend kämpft weiter für die Umwelt! Eigenes Bild

Nachdem vor einem Jahr bei dem globalen Klimastreik in Deutschland 1,4 Millionen Menschen in Deutschland auf der Straße waren, beschloss die Bundesregierung das Klimapaket, welches Fridays for Future in einem offenen Brief als „politische Bankrotterklärung“ und eine Verabschiedung vom 1,5 Grad-Ziel bezeichnete. Und auch beim in diesem Jahr verabschiedeten Kohleausstiegsgesetz erklärte eine Sprecherin von Fridays for Future in der bundesweiten Presseerklärung: „Das Kohleausstiegsgesetz ist ein klimapolitisches Desaster.“ weiter…

Berichte von den Aktionen 6 Monate nach dem Terroranschlag in Hanau

Gedenkdemonstration am 22.8.20 in Hanau verboten

Eine für den 22.8.20 geplante Gedenkdemonstration in Hanau wurde spät am Vorabend durch den Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) verboten – wegen steigender Corona-Infektionen. Wir verurteilen dieses Verbot. Während Corona-Leugner zu zigtausenden ohne Mundschutz und Abstände unbehelligt demonstrieren und ihre angebliche „Unterdrückung“ bejammern dürfen, wird eine Gedenkveranstaltung gegen Naziterror, die ein ausgearbeitetes Hygienekonzept hatte, mit fadenscheiniger Begründung verboten. weiter…

Kapitalismus: Jugend ohne Zukunft

In den letzten Jahren wurde es durch die beginnende Krise in der Automobilindustrie und dem Maschinenbau aber auch in anderen Bereichen immer schwieriger ein Praktikum, einen Ausbildungsplatz oder eine feste Arbeitsstelle zu bekommen. Für Millionen Jugendliche beginnt der Berufseinstieg bestenfalls mit unsicheren und schlecht bezahlten Arbeitsverhältnissen als „Praktikant“, der schlecht bezahlt volle Leistung bringt, als Leiharbeiter, als Werksvertragler oder Scheinselbständiger.

Mit der Corona-Krise hat sich das verschärft. weiter…

Randale in Stuttgart – Symptom eines tieferen Problems

In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni kam es in Stuttgart zu gewalttätigen Konflikten zwischen der Polizei und Gruppen von Jugendlichen. Die von bürgerlichen Medien als „Krawallnacht von Stuttgart“ bezeichneten und mit den 1. Mai Protesten in Berlin verglichenen Straßenschlachten brachten einen Aufschrei mit sich. Horst Seehofer (CSU) forderte harte Strafen, um zukünftig solche Krawalle gar nicht erst zuzulassen. Die Wut der Jugendlichen hat jedoch tiefere Gründe, die nicht einmal halb so viel Aufschrei verursachen. weiter…

13.6.20, Stuttgart: rund 4.000 gegen Rassismus und Polizeigewalt


Hier ist alles klar und einfach! Sie hat recht! Foto: Ali Carman

Vor einer Woche fand der Protest gegen die Ermordung von Georg Floyd im Stadtzentrum Stuttgarts statt. Dieses Mal, am 13.6.20 hatte die Stadt die Kundgebung nur in Stuttgart-Bad-Cannstatt auf dem Wasen erlaubt – und da nur auf dem hintersten Teil. Man musste also erst einmal ganz schön weit laufen, um teilnehmen zu können. Trotzdem kamen wieder fast 4.000 zusammen. weiter…

Ludwigsburg: Protest gegen rassistischen Überfall


Ein Jugendlicher, der selbst Erfahrungen mit Rassismus gemacht hat, spricht. Eigenes Foto

Am Montag, dem 8.6.20, haben zwei Rassisten einen 15-jährigen Jugendlichen mit äthiopischer Staatsangehörigkeit in Ludwigsburg-Eglosheim zunächst angepöbelt und dann mit einer Schleuder und einer Stahlkugel beschossen. Die „deutschen Helden“ flohen. Einer der beiden trug ein Donald-Trump-Shirt. weiter…