Randale in Stuttgart – Symptom eines tieferen Problems

In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni kam es in Stuttgart zu gewalttätigen Konflikten zwischen der Polizei und Gruppen von Jugendlichen. Die von bürgerlichen Medien als „Krawallnacht von Stuttgart“ bezeichneten und mit den 1. Mai Protesten in Berlin verglichenen Straßenschlachten brachten einen Aufschrei mit sich. Horst Seehofer (CSU) forderte harte Strafen, um zukünftig solche Krawalle gar nicht erst zuzulassen. Die Wut der Jugendlichen hat jedoch tiefere Gründe, die nicht einmal halb so viel Aufschrei verursachen. weiter…

13.6.20, Stuttgart: rund 4.000 gegen Rassismus und Polizeigewalt


Hier ist alles klar und einfach! Sie hat recht! Foto: Ali Carman

Vor einer Woche fand der Protest gegen die Ermordung von Georg Floyd im Stadtzentrum Stuttgarts statt. Dieses Mal, am 13.6.20 hatte die Stadt die Kundgebung nur in Stuttgart-Bad-Cannstatt auf dem Wasen erlaubt – und da nur auf dem hintersten Teil. Man musste also erst einmal ganz schön weit laufen, um teilnehmen zu können. Trotzdem kamen wieder fast 4.000 zusammen. weiter…

Ludwigsburg: Protest gegen rassistischen Überfall


Ein Jugendlicher, der selbst Erfahrungen mit Rassismus gemacht hat, spricht. Eigenes Foto

Am Montag, dem 8.6.20, haben zwei Rassisten einen 15-jährigen Jugendlichen mit äthiopischer Staatsangehörigkeit in Ludwigsburg-Eglosheim zunächst angepöbelt und dann mit einer Schleuder und einer Stahlkugel beschossen. Die „deutschen Helden“ flohen. Einer der beiden trug ein Donald-Trump-Shirt. weiter…

Stuttgart, 6.6.20: Fast zehntausend gegen Rassismus und Polizeigewalt


Der Stuttgarter Obere Schlossgarten war völlig überfüllt. Eigenes Foto

700 waren für eine Protestkundgebung wegen der Ermordung von George Floyd in Stuttgart angemeldet worden. Angemeldet wurde die Kundgebung von der 22-jährigen Nadia Asiamah, die zum ersten Mal in ihrem Leben mit einer Gruppe eine Demo organisierte. weiter…

Ein Hoch auf den internationalen Kampftag der Arbeiterinnen, Arbeiter, Angestellten, aller Werktätigen!

Auch früher gab´s das schon. „Spaziergang“ zu zweit, zwei Meter Abstand (nicht ganz!). Mai-Demo Anfang letztes Jahrhundert in Zürich! Gesichtsmasken gab´s noch nicht!

Lassen wir uns den ersten Mai so wenig nehmen, wie die Schweizerischen Arbeiterinnen und Arbeiter damals! Unter welchen Umständen der Unterdrückung uns Ausbeutung auch immer, auch in diesem Land und heute! Der Erste Mai ist unser Kampftag!

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KZ Buchenwald vor 75 Jahren: Bewaffnete Selbstbefreiung durch antifaschistischen Widerstand!

Vor 75 Jahren, am 11. April 1945, wurde das berüchtigte Nazi-Konzentrationslager Buchenwald befreit – so schallt´s aus den Medien. Das ist nicht die ganze Wahrheit! Das KZ wurde von aktiven Antifaschisten, die in diesem Terror-Lager gefangen gehalten und gequält wurden, selbst befreit!

Fritz Cremer: Denkmal des bewaffneten Aufstands, Buchenwald Quelle: wikipedia, CC, Rudolf Klein

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