Korrespondenz: WIR SIND MEHR!

Eine Lokalzeitung des Kreises Recklinghausen wies ihre Leser zweimal darauf hin, dass es am 13. September in Essen eine Demonstration unter dem Motto „Aufstehen gegen rechte Hetze“ geben werde. Organisatoren waren zahlreiche im Bündnis „Essen stellt sich quer“ zusammengeschlossene Organisationen und Einzelpersonen. „Gemeinsam stehen wir für Weltoffenheit, Demokratie, Humanismus und Toleranz. Wir überlassen die Straße nicht den Rechten.“ Für eine Teilnahme an der Demonstration sprach sich z.B. der Bezirksverband Niederrhein der Arbeiterwohlfahrt aus „gegen Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus“ – so die AWO-Bezirksvorsitzende Britta Altenkamp (SPD); auch die Pfadfinder des Bistums Essen unterstützten den Aufruf.

weiter…

Wie AfD, CDU und Stuttgarter Nachrichten einen linken Erzieher „abschießen“ wollen! Solidarität mit Jens

Jens ist bekannt als guter Kollege, engagierter Erzieher und verlässlicher Mitstreiter. Jens ist Mitarbeitervertreter, aktiv in der Gewerkschaft, im Bündnis „Stuttgart gegen Rechts“ und Mitbegründer des Linken Zentrums Lilo-Hermann in Stuttgart-Heslach.

Dass er sich aktiv gegen den Rechtsruck und die immer stärker aufgebaute AfD engagiert hat, passt dieser selbstverständlich nicht. Am 19. Juli 18 gab Emil Sänze, AfD-Landtagsabgeordneter eine Presseerklärung heraus, in der er die antifaschistische und antikapitalistische Tätigkeit von Jens anprangerte.

Mit Nachtrag: Jens wird dank der großen Solidarität nicht entlassen.

weiter…

Mannheim: Racial-Profiling und gewaltsamer Polizeieinsatz gegen ein Vorstandsmitglied der DIDF-Jugend

In der Nacht von Samstag, den 18.8.18, auf Sonntag, den 19.8.18, war ein Mitglied des Jugendvorstands der DIDF-Jugend Mannheim mit 5 Freunden in Jungbusch unterwegs. Gegen 3 Uhr mor­gens wurde er gezielt, als einziger aus der Gruppe, von der Polizei ohne Angabe von Gründen herausgezogen. Die Polizeibeamten hielten ihn zunächst fest und zwangen ihn dann zu fünft gewaltsam auf den Boden. Währenddessen wurden ihm diverse Verletzungen am Kopf und Oberkörper zugefügt. Dies verschärfte sich, als er versuchte aufzuschreien und fragte, wieso er geschlagen wird.

weiter…

Allgemeine Dienstpflicht – wem nützt sie?

Im so genannten „Sommerloch“ wurde die Frage einer allgemeinen Dienstpflicht diskutiert. Trotz einiger kritischer Stimmen, auch aus den Reihen der Bundeswehr, hat sich das Thema allerdings keineswegs erledigt. Im Gegenteil: CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer schlägt am 25. August 2018 sogar die Ausweitung einer Dienstpflicht auf Flüchtlinge vor. Zu einem Pflicht-Charakter wollte sie sich noch nicht abschließend äußern, schloss das aber auch nicht aus. Sie verweist darauf, dass die CDU sich sicher bald für ein Modell entscheiden würde; zu den Vorschlägen dort gehört aber ausdrücklich auch eine Dienstpflicht. Deshalb hier einige kritische Gedanken.

weiter…

Mexiko: Erfolgreiches 26. Internationales demokratisches, antifaschistisches und antiimperialistisches Jugendcamp beendet

Vom 31.7.18 bis zum 5.8.18 fand in Mexiko das 26. Internationale demokratische, antifaschistische und antiimperialistische Jugendcamp mit Teilnehmern aus 15 Ländern der Welt statt. In verschiedenen Seminaren und Vorträgen wurde über die Einheit der Jugend im antiimperialistischen und antifaschistischen Kampf, über die Notwendigkeit einer kostenlosen und einheitlichen Bildung für alle, die Entwicklung des Imperialismus, Kultur

weiter...

Angriffe der AfD gegen die Kolleginnen und Kollegen des DGB Hanau! Kollege bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt!

In Hanau greift die AfD den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) öffentlich an. Sie stellt Gewerkschaftssekretäre unter strafrechtlichen Generalverdacht und organisiert Proteste vor dem Gewerkschaftshaus. Das alles, weil der DGB zum Protest gegen eine Veranstaltung mit der stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Beatrix von Storch aufrief. Damit bekommen die Auseinandersetzungen mit dieser Partei eine neue Qualität. Der Hanauer DGB ruft deshalb auf, zusammenzustehen! weiter…

Korrespondenz: Auf ewig nicht unbelehrbar…

Der Zeitung hatte ich entnommen, dass in meiner Nachbarstadt Marl ein Ortsverband der AfD gegründet werden sollte und dass Demokraten dagegen mit einer Kundgebung auf dem Creiler Platz protestieren wollten. Da ich lange in Marl gelebt habe, war für mich klar: Die unterstütze ich. Also suchte ich mir ein T-Shirt mit politisch eindeutiger Aussage heraus und machte mich auf den Weg. In Marl waren dann etwa 70 Teilnehmer gekommen, die eine gute Kundgebung durchführten, die aber für mich erstaunlicher und erfreulicherweise fast zur Nebensache wurde…

weiter…

#ausgehetzt, München: 50.000 demonstrierten gegen Hass und Hetze

10.000 waren von den Organisatoren der Demonstration am 22.7.18 in München gegen den Hass und die Hetze der CSU aber auch der AfD erwartet worden. Bei der kurzen Mobilisierungszeit erschien das schon hoch. Aber es kamen rund 50.000 – trotz strömenden Regens.

Viele trieften vor Nässe, überall Regenschirme und eine gute Stimmung. Die Straßen um den Goetheplatz, wo der erste Teil der Demonstration begann, waren regelrecht verstopft. Nur langsam und stark verspätet, konnte die Demonstration losgehen und wand sich mühsam durch Münchens Straßen. An drei weiteren Stationen kamen Menschen hinzu, die dort im strömenden Regen gewartet hatten. Dass so viele Menschen trotz des heftigen Regens gekommen und geblieben sind, zeigt, wie wichtig diesen der Protest gegen die reaktionäre Entwicklung in unserem Land ist. In Gesprächen konnten wir feststellen, wie stark die Wut und Ablehnung der aktuellen Politik der Bundesregierung und insbesondere der CSU ist.

weiter…