Wahlprogramm der AfD für Sachsen: Viel Demagogie und noch mehr Rassismus und Frauenfeindlichkeit

Wenn am 1. September, dem Antikriegstag, mit dem an den Beginn des Aggressionskrieges durch Nazideutschland am 1.9.39 erinnert wird, Landtagswahl in Sachsen ist, dann tritt mit der AfD eine Partei mit einem Programm an, dass zu einem großen Teil aus Demagogie und noch mehr Rassismus und Frauenfeindlichkeit besteht. weiter…

Veranstaltung in Leipzig: Industrie 4.0. – Was wird aus unseren Arbeitsplätzen? – Was wird mit unserer Existenz?

Kommt am 20. September nach LEIPZIG zur Veranstaltung!

Im Rahmen des Dean-Reed-Festivals 2019 werden wir aufzeigen, wie unsere Zukunft aussieht und die Frage stellen ob wir „kleinen Leute“ überhaupt eine Überlebenschance haben, wenn mit Industrie 4.0 Millionen Arbeitsplätze überflüssig werden. weiter…

Widerstand gegen Industriepark Ostelbe (IPO)

In einer Zeit, wo die deutsche Wirtschaft stagniert, wollen die drei Gemeinden Pirna, Heidenau und Dohna beim Pirnaer A 17-Zubringer einen 140 ha großen Industriepark Oberelbe entwickeln. Dabei gibt es bereits vier kurzfristig erschließbare Flächen in Dresden-Südost, Heidenau, Pirna und Königstein mit zusammen 105 ha, die bisher nicht genutzt werden. Auch fertig erschlossene Gewerbegebiete sind nur teilweise belegt. weiter…

Mit Kalaschnikow, Pumpgun und Pistole straffrei durch Deutschland


Foto:
Armémuseum (The Swedish Army Museum),Ausschnitt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30847997

Berlin. Ein Reisebus, der aus Novi Pazar an der Grenze zum Kosovo kam, wurde am 18.Mai 19 vom Berliner Zoll durchsucht. Dabei fanden die Zöllner bei einem Schweden zwei Sturmgewehre vom Typ Kalaschnikow, eine Pumpgun und eine Pistole. Der Verdacht auf entweder Kriminalität oder Vorbereitung eines terroristischen Anschlages lag nahe. Immerhin gibt es ja das „Vorbild“ aus Norwegen, das Attentat des Faschisten Anders Behring Breivik, der am 22. Juli 2011 77 Menschen ermordete und noch mehr verletzte. weiter…

Leserkorrespondenz: Fridays for future in Dresden


Am Freitag, dem 24.5.19 nahm ich an der dritten „Fridays for future“- Demo in Dresden teil. Zweifellos die beste von den dreien. Es war die bisher größte, die Rede war von 5000 Teilnehmer/innen. Ob das stimmt, konnte ich nicht prüfen. Es gab eine kämpferische Stimmung! Wahlplakate von NPD oder AfD am Wegesrand wurden nicht mehr geduldet! Vom Goldenen Reiter über die Brücke zur Frauenkirche… zu Füßen des Denkmals von Martin Luther beobachtete ich verblüfft das „Die in“ auf tourismusrelevanter Schaubühne. Dann zum Postplatz, mit längerer Pause und vielen Redebeiträgen… dann zum Landtag, mit bereits deutlich geschrumpfter Teilnehmermenge. Nach offiziellem Ende sind wohl vereinzelt SchülerInnen in den Landtag eingesickert. weiter…

35-Stunden-Woche im Osten? Pro Jahr drei Wochen länger arbeiten …

das ist die Konsequenz der im Osten geltenden 38 Stunden – Woche. Völlig zu recht haben jetzt die ostdeutschen Bezirke der IG Metall den Kampf um die 35 – Stunden – Woche (erneut) aufgenommen. Auch wenn nur eine „schrittweise Einführung“ der 35 – Stunden – Woche angestrebt wird, ist es notwendig, die Erfahrungen der Metaller im Westen zu beachten: weiter…

Widerstand gegen Rassismus und faschistische Hetze! Wir verurteilen die faschistische Menschenjagd in Chemnitz

Arbeit Zukunft verurteilt die Pogrome, die rücksichtslose Menschenjagd auf Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund in Chemnitz.

Bei einem Chemnitzer Stadtfest starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 26. August 2018, Daniel Hillig, ein 35-jähriger Arbeiter, Schreiner, Familienvater und Antifaschist, Sohn eines als Arbeiter in die DDR eingewanderten Kubaners und einer deutschen Mutter. Er erlag seinen Verletzungen nach einem Streit, deren Gründe bislang unklar sind. weiter…

Ein wichtiger Kampferfolg der kämpfenden Belegschaften von Halberg Guss

Seit Wochen kämpfen die Kolleg/innen bei Halberg-Guss in Leipzig und Saarbrücken gegen die Vernichtung ihrer Arbeitsplätze

Wende bei Halberg Guss nach wochenlangen Streiks in Leipzig und Saarbrücken! Die „Neue Halberg Guss“ will das Leipziger Werk nicht mehr schließen und den Kollegen in Saarbrücken nicht kündigen. Es ist geplant, über ein Fortführungskonzept zu verhandeln. Die Kolleginnen und Kollegen beider Werke hoffen erstmals nach langem, mutigem Kampf auf dauerhaften Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Das hatten sich die 700 Halberger in Leipzig in ihren kühnsten Träumen kaum auszumalen gewagt.

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Berlin: Bauarbeiter entschlossen und kämpferisch für ihre Forderungen!

Vor kurzem sind die Tarifverhandlungen nach fünf Verhandlungen im Bauhauptgewerbe gescheitert. Deshalb wurde die Schlichtung eingeschaltet. Wenn es zu keiner Einigung kommt, wird die IG BAU ihre Mitglieder im Baugewerbe zum Streik aufrufen. Der 1.Schlichtungstermin war am 7.Mai in Berlin und dieser wurde durch eine Demonstration und Kundgebung von knapp 1500 in der IG BAU organisierten BauarbeiterInnen begleitet. Die Stimmung unter den BauarbeiterInnen war kämpferisch, und die teilnehmenden ArbeiterInnen signalisierten den Arbeitgebern die Bereitschaft zum Arbeitskampf.

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Diskussion über die Gewerkschaftsbewegung zum 1.Mai: Arbeiteraristokraten – zum Beispiel Bernd Osterloh

Beim VW-Konzern ist jetzt Sanierung angesagt. Am 12. April 2018 gab die Volkswagen AG bekannt, dass Herbert Diess neuer Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG wird. Herbert Diess hatte sich monatelang mit der IG Metall gestritten, bis sie sich im November 2016 sozialpartnerschaftlich auf einen „Zukunftspakt“ geeinigt hatten, der den Abbau von 30.000 Stellen weltweit, in Deutschland von 23.000 Stellen vorsah. Diess gilt als der knallharte Sanierer.

Betriebsratschef Bernd Osterloh schrieb in einem Brief an die Belegschaft, der Führungsumbau habe die „volle Unterstützung“ der Arbeiter. Zwar habe es mit Diess Auseinandersetzungen gegeben. „Wie aber auch bekannt ist, ist dieser Umstand längst ausgeräumt“. Widerstand gegen die Pläne des VW-Vorstands? – mit Osterloh Fehlanzeige! Der Betriebsratschef, der sich gern kumpelhaft gibt – „Ich habe keine Klimaanlage im Büro, die Arbeiter haben auch keine“ (Bild-Zeitung) – hat seinen Kumpel Gunnar Kilian auf den Posten des Personalvorstands gehievt. Bis 2005 besetzte diesen Posten das SPD-Mitglied Peter Hartz.

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