Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Bayern


Ein Kollege hat unser Plakat zur Tarifrunde in Krefeld am Streiklokal für Busfahrer aufgehängt. Es fand viel Zustimmung. Eigenes Foto

4,8 % mehr Lohn und Gehalt mit der Laufzeit von einem Jahr, mindestens jedoch 150,- € und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung von 100,- € fordert die Gewerkschaft Ver.di von den Arbeit“gebern“ des öffentlichen Dienstes, von Bund, Ländern und Kommunen. Deren Angebot: 3,5 % für drei Jahre! Zu Recht lehnt Ver.di dieses „Angebot“ ab und plante am 26. und 27. Oktober weitere Warnstreiks im ÖPNV. weiter…

Reinigungskräfte kämpfen, um die de facto Nullrundenpolitik der Arbeitgeber zu brechen!


12 Euro Stundenlohn für die unterste Tarifgruppe fordern die Kolleg/innen im Reinigungsgewerbe; eigenes Foto

Die Tarifauseinandersetzung geht jetzt in die Verlängerung. Bei den ersten zwei Tarifverhandlungen wollte der Bundesinnungsverband der Gebäudereinigung die Arbeiter*innen in der Branche mit einer Nullrunde abspeisen. Die 3.Tarifrunde die am 20.10.20 in Köln stattfand, wurde seitens der IG BAU mit verschiedenen Aktionen wie Demonstrationen und Kundgebungen begleitet. weiter…

8 Millionen verdienen nicht genug zum Leben


In Deutschland ist der Mindestlohn im Vergleich zu anderen Industriestaaten immer noch der niedrigste!

Die am 21. Oktober 2020 von Destatis veröffentlichen Zahlen besagen, dass 2018 jeder fünfte Werktätige weniger als 11,05 EUR pro Stunde verdiente; im Gastgewerbe waren es sogar 67 Prozent aller Werktätigen. Zehntausende verdienten laut Destatis nicht einmal den Mindestlohn von damals 8,84 EUR. weiter…

Erster Erfolg der Kolleg/innen bei Ormazabal Anlagentechnik GmbH!


Die Kolleg/innen von Ormazabal demonstrierten am 6.10.20 gegen die geplanten Entlassungen – eigenes Foto

Durch ihren Kampf haben die Kolleg/innen bei Ormazabal Anlagentechnik GmbH in Krefeld ein erstes kleines Zugeständnis erreicht. Statt 9 Arbeitsplätzen, die übrig bleiben sollten, sind es nun 22, also 13 mehr. Das bedeutet allerdings immer noch, dass 142 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. weiter…

Daimler Sindelfingen: Ein Kollege berichtet


Daimler hat für den Dieselskandal soviel zahlen müssen. Jetzt müssen die Kolleg/innen dafür zahlen. Foto: Markus Spiske, pexels

Die Krise gibt es bei uns nicht erst seit Corona. Aber mit Corona wurden wir zur Kasse gebeten. Als wir im März/April Kurzarbeit hatten, mussten wir erst einmal unseren Resturlaub von 2019 und 15 Tage, also die Hälfte, von unserem Jahresurlaub 2020 nehmen. Zudem hat ja der Staat dann 80% Kurzarbeitergeld gezahlt, während Daimler nur einen geringen Aufstockungsbetrag zahlte. weiter…

DAS sind keine Partner !

Empörung bei Continental


Jetzt kämpfen ist richtig, aber man hätte nicht so lange so viele Zugeständnisse machen dürfen!

Nachdem die Kolleginnen und Kollegen im gesamten Conti–Konzern sich seit Jahren unter den Überschriften „Standortsicherung“und „Ergänzungstarifvertrag“ mit Entgeltreduzierungen und Arbeiten ohne Bezahlung, für die Zukunft „ihrer“ Conti Werke einspannen ließen, werden jetzt massive Entlassungspläne und Werksschließungen bekanntgegeben. weiter…