Nur mäßige Tarifabschlüsse der Bahngewerkschaften – trotz angeschlagenem DB Vorstand!

Spaltung behindert höheren Abschluss!

Update!

Auch wenn 6,1 % Entgelterhöhung recht ansehnlich daher zu kommen scheinen: Wenn man von der ursprünglichen Forderung der Bahngewerkschaft EVG (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft) und ebenso der GDL (Gewerkschaft der Lokomotivführer) nach 7,5 % ausgeht, wundert man sich schon ein wenig. Denn EVG-Verhandlungsführerin, Regina Rusch-Ziemba, erklärt, man habe alle Forderungen durchgesetzt – aber das Ergebnis lautet nur 6,1 %. Dann kommen auch noch altbekannte Kritikpunkte hinzu: weiter…

Ford Köln: Ein abgekartetes Spiel – Bericht eines Kollegen

Kurz vor der Sommerpause hatte Ford Europa über die Presse und Umwege die Nachricht verbreitet, dass es dem Unternehmen in Europa nicht gut gehe und das Unternehmen „große Verluste“ einfahre. Diese Information über die „großen Verluste“ wurde immer wieder im Betrieb kommuniziert, aber konkrete Pläne für Deutschland wurden keineswegs laut mitgeteilt. Der Gesamtbetriebsrat beschuldigte die Manager, für die Verluste die Verantwortung zu tragen und forderte einen Fahrplan für die kommende Zeit. Bis zur letzten Betriebsversammlung sprach die Unternehmensführung mit keinerlei Silbe davon, Arbeitsplätze abzubauen und Kollegen zu kündigen. Doch immer wieder wurde in Zwischen- und Halbsätzen in den Raum geworfen, dass in manchen Abteilungen zu viele Arbeitskräfte seien. Wir haben in dieser Zeit gesehen und begriffen, dass der Betriebsrat keine anständige Aufklärungsarbeit unter den Kollegen macht, den Ball immer zu den Managern passt und trotz der Information, dass Kollegen in manchen Sektoren und Abteilungen kurz vor der Kündigung stehen, keinerlei Anstalten unternimmt, Widerstand zu organisieren!

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Tübingen: Verfahren gegen Gewerkschafter „eingestellt“ – trotzdem kein guter Ausgang!

Das Tübinger Amtsgericht hat am 2. Januar 2019 das Verfahren gegen den DGB-Gewerkschafter Tobias Kaphegyi wegen angeblichen Abhaltens einer illegalen Versammlung eingestellt, aber nicht, weil der Staatsanwalt komplett auf dem Holzweg wäre, sondern auf Grund eines „Deals“. weiter…

Erfolg der Solidarität: Allassa Mfouapon ist wieder in Deutschland!

Große Überraschung und Begeisterung gestern abend (Freitag, 21. Dezember 2018) im Arbeiterbildungszentrum Stuttgart auf dem Solidaritätsfest des Freundeskreis Alassa! Dieser kämpfte bekanntlich seit Monaten für die Rückkehr des brutal aus Ellwangen abgeschobenen Flüchtlingsaktivisten.

Alassa Mfouapon mit Adelheid Gruber, Initiatorin der Soli-Kampagne am 21. Dezember 2018 in Stuttgart

Nun erschien er völlig überraschend – und wie sich herausstellte, legal – auf dem Fest. Das löste großenen Jubel aus! weiter…