Weitere Verbrechen Erdoğans in Afrin! Tatkräftige Unterstützung durch Merkel

Mit unverminderter Aggression setzt die NATO-Armee der Türkei ihren völkerrechtswidrigen Krieg gegen das kurdische Afrin im Nordwesten Syriens fort. Kämpferinnen und Kämpfer der Volksstreitkräfte PYK verteidigen mutig, aber mit ihren relativ bescheidenen militärischen Mitteln ihre Heimat und ihre Freiheit. Ihr beharrlicher Widerstand hat die türkische Armee bisher an einer Einnahme Afrins hindern können.

Aber Zehntausende Menschen sind nun neu auf der Flucht vor Erdoğans brutalen Bombenangriffen und vor dem Beschuss durch die aus Deutschland gelieferten Leopard-II-Panzer.

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Großeinsatz bei Abschiebung in Flüchtlingsheim in Donauwörth (Bayern)

Wie in verschiedenen Medien gemeldet, kam es in Donauwörth bei der versuchten Abschiebung eines Asylbewerbers aus Gambia zu einem massiven Polizeieinsatz in einem Flüchtlingsheim. Am frühen Morgen des 15. März, um 3:30 Uhr wollte die Polizei den Flüchtling, der abgeschoben werden sollte, abholen. Dem stellten sich jedoch zahlreiche Bewohner entgegen. Im Polizeibericht hieß das: „Die Maßnahmen wurden durch etwa 50 Bewohner verhindert, indem sie durch aggressives Verhalten auf die Einsatzkräfte einwirkten“. Soviel zum Polizeijargon. Jedenfalls musste zunächst die Abschiebung aufgrund des Widerstand der Heimbewohner abgebrochen werden.

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Neuerscheinung: „Einheit & Kampf“ Nr.35 – Zeitschrift der internationalen Konferenz marxistisch-leninistischer Parteien und Organisationen (IKMLPO)

Nr. 35 von „Einheit & Kampf“ enthält wieder wichtige Beiträge von marxistisch-leninistischen Organisationen und Parteien aus aller Welt. So spiegelt der Beitrag aus der Dominikanischen Republik für die Befreiung Haitis aus der jahrzehntelangen imperialistischen Unterdrückung und Ausplünderung eine tiefe internationalistische und solidarische Haltung wieder. Der Beitrag aus Italien macht deutlich, wie die EU sich diktatorischer Regimes bedient, um Flüchtlinge von Europa fernzuhalten.

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Frauen in der DDR

Bei der Reichsbahn wurden schon früh Frauen in technischen Berufen ausgebildet

Jetzt mit 2 Leserbriefen und Antwort der Redaktion am Ende des Artikels

In der DDR wurden in der Anfangsphase einige materielle Grundlagen für die Befreiung der Frau geschaffen. Es gab gesellschaftliche Einrichtungen: Kindergärten, Krippen, Kantinen, Wäschereien.

1947 bereits veranlasste die sowjetische Militäradministration den gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Und zwei Jahre später schrieb die DDR-Verfassung die Gleichberechtigung von Mann und Frau fest. 1950 bekamen die Frauen das Recht, ihren Arbeitsplatz ohne Einwilligung des Mannes frei zu wählen – ein Schritt, den die Bundesrepublik erst 1977 tat.

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Das erste internationale Frauenfilmseminar, Berlin 1973

Vor fast 45 Jahren, im November 1973, fand in Berlin das erste internationale Frauenfilmseminar statt. Es wurden Filme aus vielen Ländern gezeigt. Die meisten Vorführungen waren Erstaufführungen. Die Themen waren vor allem „Frauen im Arbeitskampf, Frauen in der Darstellung der Medien, Frauen und der Paragraph 218, Sexualität, Rollenverhalten, Frauenbewegung in Europa und den USA“. Viele der Filme befassten sich mit dem Kampf von Frauen um gleiche Bezahlung, um Kinderbetreuung, Entlastung im Haushalt, Gleichberechtigung in ihren Beziehungen. Besonders in Erinnerung ist mir eine Gruppe junger Näherinnen aus Frankreich geblieben, die ihren Arbeitskampf schilderten. Ihre Aussage, dass ihre Männer sie unterstützt hätten, rief Alice Schwarzer auf den Plan, die empört war und meinte, das könne doch gar nicht sein. Männer, die ihre Frauen unterstützten, passten nicht in ihr Weltbild. Damit stand sie bei dem Seminar weitgehend allein.

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Mali: Beschleunigte Verschlechterung der Situation

Übersetzung aus La Forge, Zentralorgan der Kommunistischen Arbeiterpartei Frankreichs (PCOF), Februar 2018

Die Ereignisse Anfang 2018 strafen die optimistischen Prognosen der Militärchefs der Operation „Barkhane“ über die günstige Entwicklung der Situation Lügen. Noch nie waren die Angriffe der Dschihadisten so zahlreich; noch nie erreichte die Zahl der Toten und Verwundeten solche Höhen. Diese blutige Liste beinhaltet die Explosion einer Bombe bei der Vorbeifahrt eines Busses in Zentral-Mali ,die 26 Opfer, alle Zivilisten, forderte. Zwei Tage später, am 27. Januar, fanden 14 malische Soldaten bei einem Angriff gegen ihr Militärlager im Norden des Landes den Tod. Am 11. Januar wurden drei französische Soldaten im Osten Malis von der Gruppe Adnan Abu Walid Sahraui schwer verletzt, der selben Gruppe, die Anfang Oktober 2017 vier amerikanische Soldaten und vier Nigerianer in einem Hinterhalt in einem Dorf nahe der nigerianischen Grenze getötet hat. Jetzt entgleiten ganze Gebiete des Landes der Kontrolle der malischen, UNO- und französischen Streitkräfte, welche die Hauptziele der dschihadistischen Angriffe darstellen.

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Groko oder No-Groko? Unser Kampf für eine andere Gesellschaft muss weitergehen!

Nach der Bundestagswahl hatten wir geschrieben: „Regelrecht abgewirtschaftet hat am 24. September 2017 die große Koalition aus CDU/CSU und SPD mit gemeinsam 13,6% Verlust, eine krachende Klatsche für diese Koalition des Sozialabbaus, des Billiglohns, der expandierenden Leiharbeit, explodierender Mieten, der Altersarmut, der Spaltung der Arbeiterschaft und der Angriffe auf das Streikrecht, des Krieges und des Waffenexportes.“ Wir hatten weiter die Schlussfolgerung gezogen: „In einer Krise steckt auch das herrschende politische System. Eine Regierungsbildung wird ausgesprochen schwierig. Die Große Koalition ist verbrannt und eine Jamaika-Koalition ist eine wacklige Angelegenheit mit vielen Bruchstellen und Risiken.“

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