Korrespondenz: Rote Fahne der MLPD propagiert trotzkistische Hetze gegen die Oktoberrevolution

In der ‚Roten Fahne‘ vom 1. September 2017 wird auf ein Buch von Albert Rhys Williams  aus dem manifest Verlag (marxistische Schriften) aus diesem Jahr aufmerksam gemacht, das als eine Mischung aus „Augenzeugenbericht, Abenteuerroman und vor allem Zeugnis, mit welcher Entschlossenheit die Menschen des jungen Sowjetstaates ihre Revolution verteidigten“ (Seite 43 der RF), schmackhaft gemacht wird. Das ist von der Rückseite des Buches werbewirksam abgeschrieben worden, schlagen wir indes das Buch, das auch über ‚www.people-to-people.de‘ zu bestellen ist, einmal auf und beginnen, es zu lesen.

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Betriebsratswahl 2018: „Wer die Macht hat, Spielregeln aufzustellen, stellt Spielregeln auf, die ihn gewinnen lassen“

Dies Prinzip galt in der gesamten Geschichte der Menschheit. In der Sklavenhaltergesellschaft gab es keine Schutzrechte für Sklaven; sie waren eine Sache, mit der der Sklavenhalter nach Belieben verfahren konnte. Im Feudalismus sind die leibeigenen Bauern an „die Scholle“, an ihren Fürsten gebunden. Gesetze und religiöse Dogmen stellten dies als gerecht und gut dar. Der Kapitalismus brauchte den freien Lohnarbeiter, ohne die Fesseln der Leibeigenschaft. Die Gesetze änderten sich entsprechend. Das Eigentum an den Produktionsmitteln, der Lebensnerv der Kapitalisten allerdings muss geschützt werden. In Deutschland findet das hauptsächlich im „Bürgerlichen Gesetzbuch“ statt.
Dies grundlegende Prinzip gilt bis heute.

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Lehrstellenmarkt: Hunderttausende Bewerber bleiben wieder ohne Ausbildungsplatz

Anfang Oktober beginnt für viele junge Arbeiter die Berufsausbildung (und damit endet das offizielle Beratungsjahr). Grund genug für uns eine Zwischenbilanz zu ziehen. Im Beratungsjahr gab es 512.000 gemeldete Lehrstellen und etwa gleich viele Bewerber auf diese Stellen (Stand: Juli 2017). Dies entspricht etwa der Situation im Vorjahr. Aufgrund dieser Zahlen überbieten sich die Mainstream-Medien mit Erfolgsmeldungen:

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Der Diesel-Abgasskandal – Made in Germany?

Es ist tatsächlich der Wurm drin bei „Made in Germany“. Aber nicht nur der Abgasskandal, der sich immer weiter ausweitet, von Manipulationen an den Dieselmotoren bis zu illegalen Kartellabsprachen der Autobauer, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Art, wie im Kapitalismus produziert wird. Er zeigt die ganze Abgründigkeit der so genannten „Freien Marktwirtschaft“. Tricksen und Betrügen, was das Zeug hält, damit die Kennzahlen des Konzerns stimmen, damit die Aktionäre bei der Stange bleiben und man die Konkurrenz schlagen kann. Aber in diesem Fall hat die Konkurrenz zurückgeschlagen und die illegalen Praktiken der deutschen Autofirmen aufgedeckt.

Mit Leserbrief im Anhang.

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