Aufruf: Zum Gedenken an den 70. Jahrestag der Ermordung Ernst Thälmanns

Konferenz: Kampf um die antifaschistische Einheit!

10-12 Uhr, Karl-Liebknecht-Haus, Rosa-Luxemburg-Saal, Kleine Alexanderstr.28

Kranzniederlegung:

12-13 Uhr, Karl-Liebknecht-Haus

Demonstration:

13-14 Uhr, Karl-Liebknecht-Haus – Prenzlauer Allee – Danziger Straße – Greifswalder Straße – Ernst-Thälmann-Park

Kundgebung:

14-16 Uhr

Am 18. August gibt es Gedenkveranstaltungen für Ernst Thälmann in Hamburg, Cottbus, Weimar, KZ Buchenwald, Stralsund und an anderen Orten. Bitte vor Ort und im Internet informieren.

Der Aufruf wurde von der Organisation für den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands mitunterzeichnet – Unterzeichner siehe am Ende des Aufrufes

Naziaufkleber bei Polizei

Naziaufkleber im Polizeibus

Am Sonntag, dem 18.5.14, war bei dem Fußball-Relegationsspiel SpvGG Greuther Fürth gegen den Hamburger SV auch eine Spezialeinheit der bayrischen Polizei, das so genannte „Unterstützungskommando“ im Einsatz. Dumm dabei: Fürther Fans fotografierten in einem Mannschaftsbus des USK eine Box, in der z.B. die Schlagstöcke aufbewahrt werden, und auf der Box befanden sich zwei Naziaufkleber. Auf dem einen steht „Good night left side“ („Gute Nacht ihr Linken“), auf dem anderen „Anti-Antifa organisieren – Den Feind erkennen. Den Feind benennen“.

Gegen Fracking, Freihandelsabkommen TTIP und Agro-Gentechnik

Konstanz, 8.Mai: Demonstration gegen TTIP und Fracking

fand am Donnerstag, den 8. Mai, in Konstanz am Bodensee eine Demonstration statt. Anlass war ein Treffen der Länder-Umwleltminister in der Stadt. Obwohl die Demo an einem Werktag stattfand und die Mobilisierung auch eher lokal geschah, kamen etwa 500 bis 1000 Menschen zusammen. Bauern waren mit transparent-geschmückten Traktoren und Fischer mit Booten über den See gekommen.

Vor 69 Jahren wurde Hitlerdeutschland besiegt – doch der Faschismus lebt wieder auf

Vom 8. auf den 9. Mai 1945 kapitulierte das faschistische Deutschland bedingungslos. Damit war Europa von dieser mörderischen Diktatur befreit. 55 Millionen Menschenleben kostete der Krieg. Rund 6 Millionen Menschen wurden in den Konzentrationslagern ermordet. Das war nun vorbei.

Für viele war die Angelegenheit damit erledigt. Nun konnte das „demokratische Deutschland“ beginnen. Doch das ist ein historisches Märchen.

(Dieser Artikel erscheint in „Yeni Hayat – Neues Leben“)

Kapitalismus – Paradies für Sklavenhändler

Auspeitschung eines Sklaven, Brasilien

Was hatten es doch die Sklavenhändler vergangener Jahrhunderte schwer: Sie mussten tief im afrikanischen Busch Sklaven jagen, die sich mit aller Kraft gegen die Gefangennahme wehrten. Ihnen war ihre Freiheit in ihrer Heimat fast wichtiger als ihr Leben. Niemals wären sie auf den Gedanken gekommen, ihr Heimatland freiwillig zu verlassen. Sie hatten dort alles, was sie brauchten. Sie hatten ihre Familien. Afrika war damals noch ein blühendes Land. Sie hatten genug zu essen. Es gab keine Sehnsucht nach den Baumwollfeldern in Amerika.

Massenmord auf der Leusden

Massenmord auf der Leusden, Ausstellung in Amsterdam

Das Sklavenschiff Leusden ist am 1. Januar 1738 nach sechswöchiger Fahrt vom Hafen Elmina im heutigen Ghana auf dem Weg nach Südamerika. Das Schiff ist zum zehnten Mal auf diesem Weg, immer mit hunderten von Sklaven im Laderaum.

Raus auf die Straßen! Der 1. Mai ist unser Kampftag! Weltweit!

Wenn Arbeiterinnen, Arbeiter, Angestellte, Azubis, Beschäftigte aller Behörden und Institutionen, Erwerbslose ihren eigenen Tag, den ersten Mai nur als einen zusätzlichen freien Tag betrachten– dann passt das heut´ weniger denn je! Die Arbeiterklasse tritt politisch bei weitem nicht so in Erscheinung, wie es angemessen wäre. Tagaus tagein protestieren wir zwar gegen all die Missstände, die unseren Alltag verunstalten: Niedrige Löhne, Arbeitshetze, Sozialabbau, Arbeitsplatzklau. Die Chefs und Chefinnen des Kapitals gönnen uns ja noch nicht mal den viel zu niedrigen Mindestlohn von 8,50 Euro! 10 Euro wären längst angebracht! Aber überall da, wo es um Macht geht, in Parlamenten, Gremien, Medien, da spürt man die Arbeiterklasse noch viel zu wenig, wenn sie nicht gerade, wie jüngst in den starken Warnstreiks im öffentlichen Dienst, ihre zunehmende Wut und Kampfbereitschaft zeigt.

2014 ist es besonders wichtig, das zu ändern. Der 1. Mai ist dafür der richtige Tag. Wir haben allen Grund dazu.