Es geht los! Hunderte Mahle-Kolleg/innen im Kampf um ihre Arbeitsplätze!

Stuttgart Der massive Arbeitsplatzklau, den viele Kolleginnen und Kollegen der Automobil- und Zulieferindustrie im Gefolge der  Umstrukturierungskampagnen seitens des Kapitals durch e-Mobilität und Industrie 4.0 kommen sehen, wird jetzt real: 650 Kolleginnen und Kollegen des großen Autozulieferers Mahle protestierten am Vormittag, 12.07.2019, trotz strömenden Regens vor der Mahle-Zentrale in Stuttgart-Bad Cannstatt gegen die Streichung von hunderten von Stellen.

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Viersen: Erster Erfolg der kämpfenden Reinigungskräfte!

Nach den Protesten gegen den und der Veröffentlichung des Angriffes der Firma GEBA auf ihre Reinigungskräfte, denen sie deutlich schlechtere Arbeitsverträge aufzwingen wollte, ist die Firma am Donnerstag, dem 11.7.19 eingeknickt. Sie teilte ihren Mitarbeitern, denen sie die alten Arbeitsverträge gekündigt hatte, mit, dass die alten Arbeitsverträge fortbestehen. Die Kolleg/innen freuten sich über diesen Erfolg riesig! weiter…

Stuttgart Untertürkheim: 690 Zeitarbeiter fliegen raus aus dem Daimler-Stammwerk

Automobilbauer Daimler hat im Stammwerk Stuttgart-Untertürkheim 690 Leiharbeiter/innen rausgesetzt, hat sie bei den Verleih-Firmen (Kolleg/innen-Schmäh: Sklavenhändler) „abgemeldet“. Was aus ihnen wird, ist unbekannt.

Seit Schröders Rot-Grünes Kabinett das so genannte „Synchronisations-Verbot“ (Zeitgleich mit dem Rausschmiss beim Entleiher durfte der Verleiher die Leute nicht einfach auch kündigen) aus dem Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz (AÜG) streichen ließ, können Verleiher ihre Leute auch gleich kündigen, sobald sie beim Entleiher (hier Daimler) rausfliegen. Dank Schröder ist das nicht mehr verboten. weiter…

Berlin, 29.6.19: 50.000 kamen zur fairwandel-Demo

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Am Samstag, dem 29.6.19, war in Berlin am Brandenburger Tor zu spüren, was derzeit Hunderttausende, wenn nicht Millionen Kolleg/innen im ganzen Land bewegt. Mit rund 800 Bussen und 10 Sonderzügen kamen rund 50.000 zur Demonstration der IG Metall. Sie alle hat die Angst um ihre Zukunft, ihre Arbeitsplätze getrieben. Denn mit Industrie 4.0, Digitalisierung, Umstellung auf Elektromobilität droht der Wegfall von Millionen Arbeitsplätzen. Und das ist nicht nur Zukunft, sondern findet bereits in vielen Bereichen statt. Zudem sehen die Kolleg/innen, dass dieser Prozess erst am Anfang steht und in zahlreichen Betrieben bereits Vorbereitungen für weitere Schritte im Gang sind. Diese Entwicklung hat in vielen Betrieben zu Unruhe geführt. Streiks und Demonstrationen bei Ford, VW, Daimler, Bosch, Porsche waren erste Anzeichen der sich entwickelnden Wut und Angst. weiter…

… wie nicht anders zu erwarten … nochmal zu Betriebsrätegehältern!

Kämpferische Kolleginnen und Kollegen brauchen kämpfende Betriebsräte, keine Großverdiener!

Der Skandal um die Bezahlung der von der Arbeit freigestellten Betriebsräte der großen deutschen Industrieunternehmen geht weiter. Am 12. Juni 2019 veröffentlichten jungeWelt und Handelsblatt Meldungen, dass bei VW mittlerweile die Staatsanwaltschaft auch gegen den bisher verschonten GBR – Vorsitzenden Bernd Osterloh ermittelt.

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Unmäßige Gehälter für Betriebsratsvorsitzende sind ein Skandal!

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„Brechts Gehalt liegt unter 200 000 Euro!“ – so überschreibt Anne Guhlich am 06. Juni 2019 einen Artikel über Michael Brecht, den Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats von Daimler, in der Stuttgarter Zeitung (StuZ). Die Frage, was Betriebsratsvorsitzende verdienen, ist für alle Kolleginnen und Kollegen wichtig. weiter…