UZ, Zeitung der DKP, bejubelt die Großmächte Russland und China

Der Krieg in Georgien hat die Menschen weltweit beunruhigt,
denn er drohte zu einem Flächenbrand zu werden. Es war offensichtlich, dass
hier sowohl die USA als auch Russland einen Stellvertreterkrieg führten. Die
USA haben den Diktator Georgiens, Saakaschwili, und seine Armee massiv
aufgerüstet und ausgebildet. US-Militärberater instruieren die georgische
Armee. Es geht ums Öl, um wichtige Pipelines, die durch Georgien oder in der
Nähe verlaufen. Großmachtinteressen. Aber auch das Russland Putins und
Medwedjews hat Großmachtinteressen an der Beherrschung dieser wichtigen Region.

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Kapitalistisches Wirtschaftssystem: Technik so marode wie das ganze System

Gerne wird von den Schönrednern des kapitalistischen Systems
die technische Entwicklung und die ach so fortschrittliche moderne Technik
gepriesen, als da wären moderne Kommunikationstechniken wie Mobilfunk und Internet,
Weltraumforschung, „friedliche“ Nutzung der Atomkraft, Hochgeschwindigkeitszüge
und Einiges mehr. Einfach berauschend, dieser technische Fortschritt! Die
Apologeten (so heißen diese Schönredner bei Lenin) des Kapitals können sich
nicht genug tun, diesen „Fortschritt“ zu preisen, und leider fallen auch ein
paar „Linke“ oder zumindest Leute, die sich dafür halten, darauf herein.

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UZ, Zeitung der DKP: „Warlords, Kriegsverbrecher und Heroinbarone… müssen wir in die zukünftige politische Struktur Afghanistans integrieren.“

In ihrer letzten Ausgabe vor ihrer Sommerpause macht sich
die UZ, die Zeitung der DKP, grundlegende Gedanken, wie es in Afghanistan
weitergehen soll. Dazu führte sie ein ganzseitiges Interview mit Dr. Matin
Baraki, der von der UZ als Afghanistan-Experte vorgestellt wird. Baraki war
Mitglied der mittlerweile aufgelösten DVPA (Demokratische Volkspartei
Afghanistans), die als angebliche „kommunistische“ Partei in Afghanistan
regierte und 1979 sowjetische Truppen ins Land holte. Nach einem langen,
grausamen Krieg zogen sich diese zurück und überließen ihre Freunde von der
DVPA ihrem Schicksal, das bedeutete oftmals der Ermordung durch die
Mudschaheddin.

Es ist interessant, was Matin Baraki und die UZ als
„Bruderpartei“ der DVPA daraus gelernt bzw. nicht gelernt haben.

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Leserbrief: China reicher als Bayern?

Sicher haben alle Gegner einer Transrapidstrecke vom
Münchner Haupt­bahnhof zum Flughafen mit Sekt angestoßen, als die bayrische
Landes­regierung den Nichtbau aus mehreren Gründen verkündete. Und sicher hatte
auch die Protesthaltung der vielen Münchner zu diesem „Express“ einen
wesentlichen Einfluss auf diese negative Entscheidungsfindung der Politiker.

Mit Antwort der Redaktion
und einem Leserbrief, ergänzt am 1.6.08

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Diskussion ums Kohlekraftwerk in Kiel

Wie schon am 11. Februar berichtet, haben die Stadtwerke
Kiel ihre Entscheidung über das neue Kohlekraftwerk im Stadtteil Dietrichsdorf
für drei Jahre vertagt. Die vielen Kielerinnen und Kieler, die sich in den
letzten Monaten gegen dieses Mammutprojekt engagiert haben – mit 800 Megawatt
(MW) soll es mehr als doppelt so groß wie das alte Gemeinschaftskraftwerk an
gleicher Stelle werden – haben allen Grund zur Freude über diesen Teilerfolg.
Einiges spricht dafür, dass die Zeit für die Kohlegegner arbeiten wird.
Zumindest, wenn sie jetzt nicht nachlassen.

Vorabveröffentlichung aus LinkX – Sozialistische Zeitung für Kiel  Ausg. 04/08

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Haben Opfer das Recht, Unrecht zu tun?

Unter dieser Überschrift erschien kürzlich in der
Süddeutschen Zeitung ein Leserbrief eines Jüdischen Professors. In ihm ist das
Verhältnis des an den europäischen Juden verübten Unrechts zu den Taten des
Staates Israel, der diese als sein gutes Recht reklamiert, gut ausgedrückt. Wir
wollen ihn deshalb ungekürzt und ohne Kommentar abdrucken:

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Die Zersplitterung überwinden! Eine starke Kommunistische Arbeiterpartei schaffen!

Jedes Jahr im Januar kommen
fast hunderttausend Menschen zu den Gräbern von Rosa Luxemburg und Karl
Liebknecht. Sie wollen die Führer der Novemberrevolution 1918, die von der
deutschen Reaktion ermordeten Gründer und Führer der KPD ehren. Unwillkürlich
stellt sich angesichts dieser Menschenmasse die Frage, warum das Vermächtnis
dieser großen und mutigen Revolutionäre und Kommunisten nicht umgesetzt werden
kann, warum wir heute in Deutschland keine starke kommunistische Partei haben,
die fest in der Arbeiterklasse und im gesamten Volk verankert ist.

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