Corona und die Wertfrage


Solidarität ist ein großer Wert, aber aus der Sicht des Kapitals nichts wert, weil es keinen Profit bringt. Foto von Gerd Altmann, pixabay.com

„Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ‚ungeheure Warenansammlung‘,die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware.

Die Ware ist zunächst ein äußerer Gegenstand, ein Ding, das durch seine Eigenschaften menschliche Bedürfnisse irgendeiner Art befriedigt. Die Natur dieser Bedürfnisse, ob sie z.B. dem Magen oder der Phantasie entspringen, ändert nichts an der Sache. Es handelt sich hier auch nicht darum, wie die Sache das menschliche Bedürfnis befriedigt, ob unmittelbar als Lebensmittel, d.h. als Gegenstand des Genusses, oder auf einem Umweg, als Produktionsmittel.“ (Karl Marx, Das Kapital, MEW, Bd.23, S.49)

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Großschlachterei Tönnies – Massenhaltung für Menschen


Karikatur: Guido Kühn, www.guidos-welt.de; Danke für die unentgeltliche Überlassung

„Unser Arbeitsminister arbeitet schon lange an einer Verordnung“

…das sagte entschuldigend NRW-Ministerpräsident Laschet (CDU) zum Skandal bei der Großschlachterei Tönnies. Damit traf er ins Schwarze!

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Kein Wort zur Arbeitszeitverkürzung! IG Metall-Vorstände auf dem Holzweg

Kolleg/innen von Mahle/Stuttgart im Kampf um ihre Jobs (Foto AZ 7/2019)

Massiv ging Jörg Hofmann, Vorsitzender der IG Metall, die SPD-Spitzenkräfte Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans an und damit zumindest zum Teil auch die Falschen. Sie standen in Berlin nicht allein gegen neue Milliardengeschenke an die Automobil-Monopole, die seit Jahren die Entwicklung verschlafen haben. weiter…

Berlin, 6.6.20: Gegen Rassismus und Polizeigewalt


Viel Polizei „bewachte“ die Kundgebung – Foto: Georg Daniels

Hier in Berlin waren es offiziell 15.000 Menschen, schätzungsweise waren es jedoch wesentlich mehr, da viele Jugendliche nicht auf den eigentlichen Versammlungsplatz (Alexanderplatz) gelassen wurden und die Polizei die umliegenden Straßen öffnen musste, damit diese die vielen Menschen aufnehmen konnten. weiter…

Stuttgart, 6.6.20: Fast zehntausend gegen Rassismus und Polizeigewalt


Der Stuttgarter Obere Schlossgarten war völlig überfüllt. Eigenes Foto

700 waren für eine Protestkundgebung wegen der Ermordung von George Floyd in Stuttgart angemeldet worden. Angemeldet wurde die Kundgebung von der 22-jährigen Nadia Asiamah, die zum ersten Mal in ihrem Leben mit einer Gruppe eine Demo organisierte. weiter…

300 Antifaschist/innen vorm Willy-Bleicher-Haus Stuttgart gegen die Identitäre Bewegung

Mehrere hundert Antifaschisten vorm Stuttgarter DGB-Haus

Mehr als 300 Antifaschistinnen und Antifaschisten folgten am Freitag, 05. Juni 2020, nachmittags dem Aufruf des DGB und protestierten gemeinsam gegen die Attacken der faschistischen Identitären Bewegung (IB) auf das Stuttgarter Willy-Bleicher-Haus, weiter…