Arbeit Zukunft

Aufstand gegen Stuttgart 21 (31.7.2010, 1:30 Uhr nachts)

Mittlerweile sind mehr als 2.000 Menschen mitten in der Nacht in Stuttgart auf den Beinen. Die wichtigsten Straßen in der Innenstadt sind blockiert, der Hauptbahnhof ist von Demonstrant/ innen umstellt. Heute Abend begann die Polizei das Gelände um den Nordflügel des Hauptbahnhofes abzusperren. Eine Baufirma stellte Absperrgitter von ca. 2m Höhe auf und verrammelte das Gelände. Abrissbagger wurden aufgefahren. weiter...
(Samstag, 31. Juli 2010)

Höllenlärm vor dem Stuttgarter Rathaus gegen Stuttgart 21! (28.07.2010)

Weit über tausend Demonstranten aus allen Teilen der Stuttgarter Bevölkerung trugen zum zweiten mal in dieser Woche den lautstarken Protest gegen das gigantomanische Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21“ in die Stuttgarter Innenstadt, diesmal direkt vor das Rathaus. weiter...
(Donnerstag, 29. Juli 2010)

Proteste gegen Stuttgart 21: Bahnhofsbesetzung (26.7.10, 24 Uhr)

Bei der Montagsdemonstration gegen das Milliardenbauprojekt Stuttgart 21 am 26.7.2010 besetzten spontan einige Teilnehmer/innen den bereits leer geräumten Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes. Diese soll bereits nächste Woche abgerissen werden. weiter...
(Montag, 26. Juli 2010)

Schuld der Scheindemokratien

ein Gedicht von Jürgen Riedel

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(Sonntag, 25. Juli 2010)

Buchbesprechung: Gangsterwirtschaft

Ein neues Buch von Jürgen Roth

Wieder hat Jürgen Roth ein spannendes Buch veröffentlicht. Schon 2007 besprachen wir von ihm  Anklage unerwünscht – Korruption und Willkür in der deutschen Justiz". Diesmal beschäftigt sich Roth mit der Verschmelzung der legalen kapitalistischen Profitwirtschaft mit diversen kriminellen Clans wie der Mafia.

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(Donnerstag, 22. Juli 2010)

In Europa und in der ganzen Welt weigern sich die Arbeiter, die Jugend und die Völker, die Krise des kapitalistischen Systems zu bezahlen

Kommunique marxistisch-leninistischen Parteien und Organisationen, die sich im Juni 2010 in Paris versammelten
In Europa wurde das griechische Volk das erste Opfer dieser Offensive von sehr großer Tragweite, die im Zusammenspiel von Europäischer Kommission und dem FMI durchgeführt wird, was sich in einem Mega-Sparplan, der die Staatsschuld verringern sollte, ausdrückte.
Innerhalb weniger Wochen überboten sich die rechten und sozialliberalen Regierungen in Spar-Paketen, die sie den Staatsbudgets aufzwingen wollten; sie belaufen sich auf Hunderte von Milliarden und sparen kein Land aus. weiter...
(Montag, 19. Juli 2010)

Spontane Straßenbesetzung bei 35. Montagsdemonstration gegen Stuttgart 21

Normalerweise kommen zu den Montagsdemos gegen Stuttgart 21 1-2.000 Menschen. Diese Woche, am 19.7., waren jedoch rund 5.000 bis 6.000 gekommen. Der Grund: Nach dem Protestival am 10.7. mit rund 20.000 Teilnehmer/innen hatte die Bahn angekündigt, ab 1. August den Nordflügel des denkmalgeschützten Stuttgarter Hauptbahnhofes abzureißen und damit gegen den Massenprotest unabänderliche Tatsachen zu schaffen. weiter...
(Montag, 19. Juli 2010)

Höhere Zuwendungen für Europa-Parlament

Korrespondenz: Im Europaparlament ist eine Erhöhung der monatlichen Sekretariatszulage beschlossen worden. Zukünftig sind ab 1. Juni 19.040 Euro, 1500 Euro mehr als bisher dafür vorgesehen. Kaum ist die Erhöhung vom Ministerrat gebilligt worden, da forderten die Abgeordneten des Europaparlaments eine weitere Aufstockung um nochmals 1500 Euro. Die ständige Erhöhung der Haushaltskosten dieses Parlaments verwundert wohl kaum noch jemanden. Doch die Begründung für die Erhöhung der Sekretariatszulage ist dennoch allemal erwähnenswert. Das Parlament begründet nämlich die Erhöhung mit der anwachsenden Arbeit, die der reaktionäre Vertrag von Lissabon schafft! weiter...
(Freitag, 16. Juli 2010)

Deutsche Bahn AG: GDL und Transnet vor Arbeitskampf

Korrespondenz: In ihrem Selbstverständnis sehen sich die meisten Unternehmen in Deutschland als sozial und großzügig gegenüber ihren Mitarbeitern an. So auch die Deutsche Bahn AG. Die Deutsche Bahn, so ein Bahnsprecher, steht für angemessene Sozialstandards.“ (SZ v. 18.06.10) Schließlich wolle man den Wettbewerb mit angemessenen Sozialstandards gewinnen, so der Bahnsprecher weiter. weiter...
(Mittwoch, 14. Juli 2010)

Buchbesprechung: Martin Suter, Der Koch

Maravan, ein 33jähriger tamilischer Asylbewerber arbeitet als Hilfskraft in einem Züricher Sternelokal. Es wäre nicht so qualvoll für ihn, wenn er nicht selbst ein genialer Koch wäre. Schon als Kind war er fasziniert von der Kochkunst seiner Tante Nangay, bei der er nach der Ermordung seiner Eltern unterkam. Er half ihr nach der Flucht nach Jaffna, einfache Gerichte herzustellen, die seine Geschwister auf dem Markt verkauften aber auch geheimnisvolle Spezialgerichte für eine auf Diskretion bedachte Kundschaft, in der Regel Ehepaare mit großem Altersunterschied. Noch heute erinnert der Duft von Curryblättern und Zimt ihn an seine Kindheit bei der alten Frau. Sie ist inzwischen schwer erkrankt und um ihr zu helfen, nimmt er viel auf sich. weiter...
(Dienstag, 13. Juli 2010)

Stuttgart: Rund 20.000 beim Protestival gegen Stuttgart 21

Die Stuttgarter Innenstadt war beim Sternmarsch und anschließendem Protestival gegen Stuttgart 21 am Samstag, dem 10. Juli, fast vollkommen blockiert. Auf der Hauptverkehrsader vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof war die Straße dicht. Aus drei Richtungen, Bad Cannstatt, Berliner Platz und Wilhelmsplatz kamen hier Sternmärsche an. Immer mehr Menschen quollen in den überfüllten Schlossgarten.

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(Dienstag, 13. Juli 2010)

Einladung zum Hamburger Seminar, „Wie muss eine kommunistische Partei heute arbeiten – was können wir aus unseren Fehlern lernen?“

Um den Aufbau einer marxistischleninistischen Arbeiterpartei in unserem Land und um die Einheit der Marxisten Leninisten voranzutreiben, lädt die Organisation für den Aufbau einer Kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands (Arbeit Zukunft) zu einer Reihe von öffentlichen Seminaren, zu grundlegenden Fragen eines solchen Aufbaus, ein. weiter...
(Montag, 12. Juli 2010)

Afghanistan: Blut für Rohstoffe

Schon beim Angriffskrieg der USA gegen den Irak skandierten weltweit Demonstranten „Kein Blut für Öl!“ und zielten damit auf die imperialistischen Interessen, sich Länder unterzuordnen – auch mit militärischer Gewalt, diese dann auszuplündern und Riesenprofite einzusacken. Was beim Irak so offensichtlich war, die Gier der großen US-Monopole nach den Ölquellen. Dort sollen rund 115 Milliarden Barrel Erdöl liegen. Bei ca. 80 Dollar Weltmarktpreis pro Barrel ist das ein Wert von 9,2 Billionen Dollar. Dafür lohnt sich offensichtlich ein Krieg mit zigtausenden Toten und der Verwüstung eines Landes. weiter...
(Freitag, 9. Juli 2010)

Stephane Courtois, Handbuch des Kommunismus: „Mangel an Fakten und Daten für 49,80 Euro“!

Korrespondenz: Die Verteidiger des kapitalistischen Systems haben allen Grund zur Besorgnis.

Mit der weltweiten Wirtschaftskrise zeigt sich die Dekadenz des Imperialismus immer offener und ungeschminkter. Der Menschheit wird tagtäglich ein ganzer Katalog an scheinbar unlösbaren Problemen präsentiert. In dieser Situation ist den Herrschenden jedoch bewusst, dass sich immer mehr Menschen mit einem Ausweg aus der drohenden Katastrophe beschäftigen. Auch bürgerliche Ideologen wissen, es gibt nicht zahlreiche Alternativen zum Kapitalismus, sondern nur eine einzige: den Sozialismus! weiter...
(Donnerstag, 8. Juli 2010)

Kommentar: Weder Grußonkel noch Frühstücksdirektor!

Horst Köhler trat nicht nur zurück, weil er, wie Arbeit Zukunft im Internet unter dem Eindruck des dramatischen Rücktritts zunächst schrieb, die dem Imperialismus unerträgliche Wahrheit gesagt hatte, sondern weil er mit seinen umstrittenen Worten in der Weltpolitik herumgefuhrwerkt hatte – wahrscheinlich unabgestimmt mit Merkel und dem bereits angezählten Vizekanzler und Außenminister Westerwelle.

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(Mittwoch, 7. Juli 2010)

Größenwahn im Stuttgarter Rathaus

Die Stadt Stuttgart ist schon lange klamm. Das spüren vor allem die Schüler und sozial Schwachen. Hier wird überall geknapst. Schulgebäude sind marode und Betreuer werden entlassen. Nicht so wenn es um Prestigeobjekte geht, da wird richtig geklotzt weiter...
(Dienstag, 6. Juli 2010)

Profitgier von BP führt zu Ölpest von apokalyptischer Dimension

Am 20. April kam es zur größten Ölkatastrophe , die es jemals auf diesem Planeten gegeben hat. Auch nach fast drei Monaten strömen täglich mindestens 10.000 Tonnen ins Meer. Das sind mehr als 300 große Tanklastzüge. Im Golf von Mexiko hat sich vor der amerikanischen Küste ein Ölteppich gebildet, der schon größer als die Niederlande ist. Ein Ende ist nicht in Sicht. weiter...
(Dienstag, 6. Juli 2010)

WM: Ein Stück Volksverdummung

---gelesen auf German-Foreign-Policy.com---
"Die Bundesfamilienministerin wünscht eine Fortdauer des anlässlich der Fußball-WM erstarkenden Nationalismus in der deutschen Bevölkerung. Das "Schöne an der Weltmeisterschaft" sehe sie vor allem darin, "dass ein unverkrampfter Patriotismus möglich" sei, erklärt Kristina Schröder im Hinblick auf die dominierende Präsenz von Deutschlandfahnen aller Art in der Öffentlichkeit." weiter...
(Montag, 5. Juli 2010)