Saufend in die Sklaverei!

Donnerstag, 11. Mai 2017

Arbeiter - meide Alkohol!

Erst kürzlich zur Faschingszeit fiel es einem wieder stark auf: Exzessiver Alkoholkonsum, auch unter Jugendlichen, ist hierzulande Volkssport. Wohin man auch schaut, v.a. in der Nähe von sog. „Partylocations", tummeln sich junge Menschen, saufend und grölend durch die Nacht – am nächsten Morgen stehen oder liegen dann überall Bier-, Wein-, Wodka-Flaschen und Plastikbecher herum. Manche ihrer Benutzer liegen dann im Krankenhaus. Zwar seien die Zahlen, was Jugendliche angeht, laut Statistischem Bundesamt seit ein paar Jahren rückläufig, dennoch bleibt es kritisch: So kamen 2015 fast 22.000 Kinder und Jugendliche aufgrund starken Alkoholkonsums ins Krankenhaus. Auch generationsübergreifend bleibt Alkohol ein Problem. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZfgA) sterben schätzungsweise 202 Menschen pro Tag an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Wie so oft widersprechen sich die Zahlen gerne; in einer neulich ausgestrahlten Reportage von kritischen Journalisten von correctiv.org und ZDFzoom ist die Rede von „nur" 40 Toten pro Tag.


Die Alkoholindustrie gibt den Ton an
In dieser Reportage werden aber klar die Machtfülle der Alkoholindustrie und ihr Einfluss auf die Gesetzgebung aufgezeigt. So geht aus Briefen und Berichten hervor, dass zaghafte Vorschläge von Arbeitsgruppen der Regierung, wie z.B. die Beschränkung des Alkoholverkaufs an Tankstellen, vonseiten der Industrie kritisiert wurden. Die Forderung wurde daraufhin gestrichen. In einem weiteren Brief bedankt man sich dann offen für die Berücksichtigung ihrer Kritik. Jeder, der auch nur ansatzweise etwas ändern wollte, wurde unter Druck gesetzt und mundtot gemacht. Am Alkohol hängen viele Interessen: Die des Deutschen Brauerbundes und anderer, aber auch von Tankstellen und dem Einzelhandel. Alkohol ist dort billig und permanent verfügbar. Auf die Frage von ZDFzoom an den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer beim Münchner Oktoberfest, warum die Alkoholpolitik in Deutschland so lasch sei, antwortete dieser nur genervt: „Ach, wir sind jetzt auf der Wies'n."


2 Millionen Menschen in Deutschland alkoholabhängig
Jeder Deutsche trinkt nach Aussagen von ZDFzoom im Schnitt ca. 130L Alkohol pro Jahr, das entspricht ungefähr einer vollen Badewanne. Die Gesundheitskosten betragen ca. 60 Mrd. Euro pro Jahr. Alkohol bzw. Ethanol ist ein Nervengift und nachweislich gesundheitsschädlich. Es führt im Extremfall nicht nur zu Leberzirrhose, sondern kann auch schon bei geringen, aber regelmäßig konsumierten, Mengen Darm- und Brustkrebs auslösen. Auch die toxischen Auswirkungen auf das Gehirn seien nach Meinung von Medizinern nicht zu unterschätzen (Stichwort: Demenz).


Alkohol in der kapitalistischen Gesellschaft
Wir wollen hier nicht als spießige Abstinenzler auftreten oder den Leuten den Spaß verderben. Nein – auch Kommunisten feiern und trinken gerne. Uns geht es hier vor allem darum, darauf hinzuweisen, dass Alkohol, wie jede andere Droge, in der kapitalistischen Gesellschaft natürlich eine bestimmte Rolle spielt. Viele Menschen, ob aufgrund von Stress am Arbeitsplatz oder im Zustand der Arbeitslosigkeit, „ertränken" ihre Sorgen leider nicht selten im Alkohol. Wenn ein langer und anstrengender Arbeitstag zu Ende geht, führt der Weg oft direkt in die Kneipe oder an die „Hausbar". Alkohol lässt die Sorgen für kurze Zeit verschwinden. In dieser Zeit ist dann natürlich auch keine Zeit mehr, etwa für politische Arbeit. Verständlicherweise fällt das schwer, es führt jedoch kein Weg daran vorbei, wenn man seine Lage selbst verbessern und dies nicht den bürgerlichen Berufspolitkern anvertrauen will. Diese, also die Herrschenden und Lakaien des Kapitals, haben hingegen natürlich ein Interesse daran, dass sich das nicht ändert. Alkoholindustrie und Staat reichen sich die Hand! Auch im akademischen Milieu ist Alkohol bekanntlich weit verbreitet. Gerade in rechtsorientierten Verbindungen und Burschenschaften wird hemmungslos gesoffen – was uns egal sein kann. Leider ist aber auch in, sich als politisch „links" verstehenden, Jugendkreisen starker Alkoholkonsum keine Seltenheit. Das kulturelle Leben, z.B. in Form von Songtexten einiger Punkrock-Bands, ist teilweise von der Verherrlichung des Alkohols oder anderer Drogen geprägt. (So manche SDAJ-Gruppe sieht Saufpartys durchaus als plausibles Mittel der Agitation an.) Die Linksjugend beispielsweise fordert die Legalisierung auch von sog. „Harten Drogen" – keineswegs nur zu medizinischen Zwecken, wie etwa bei Cannabis. Was für ein Bärendienst! Sicher bilden die kapitalistischen Verhältnisse nicht den einzigen Grund für Alkoholsucht, wohl aber lässt sich die Ursache bei vielen Menschen darauf zurückführen. Deswegen lasst Euch nicht mit billigem Fusel den Verstand vernebeln, sondern helft mit, organisiert „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist."(K. Marx) ! A
Schickt uns doch Eure Meinung zu dem Thema! Gerne antworten wir Euch und stellen uns der Diskussion.

Leserbrief:
In der Ausgabe der Zeitung 'ARBEIT ZUKUNFT' (März / April 2017) ist im Teil für die Jugend ein Artikel 'Saufend in die Sklaverei' über die verheerende Wirkung des Alkoholkonsums abgedruckt mit dem Abschlußgedanken, doch die Meinung der Leserin / des Lesers zu dem Thema zu schicken. Dem komme ich, Jahrgang 1952, heute gerne nach.
Es ist noch nicht einmal ein halbes Jahrhundert her, da brach von Berlin bis San Franzisco, von Tokio bis Toronto eine Jugend aus ihrem spießigen, kleinbürgerlichen Milieu aus, steckte sich Blumen ins Haar, kreierte die Songs 'My generation' (The Who) und 'Let's live for today' (The grassroots), und hisste die bunte Fahne mit der Parole "Sex, Drugs & Rock'n Roll". Eine verantwortungslose Kulturindustrie heizte nach anfänglichem Zögern die Bewegung an und beutete sie aus. Ein dahergelaufener, heute vergessener Philosoph, Herbert Marcuse, predigte die Vereinigung von sexueller und politischer Revolte. Lennon war damals wichtiger als Lenin. Die Eliten der spätkapitalistischen Gesellschaft ließen schließlich alternative Lebensformen zu, etwa anarchistische Kommunen in West-Berlin, nachdem sich erwiesen hatte, dass diese keine sprengende Kraft gegen die Ordnung der Ausbeuter in sich ballten. Für die revolutionäre Linke zeigte sich, dass "ein Lebensstil à la Sex, Drugs und Rock'n Roll" nur auf den ersten Blick progressiv war und sie stellte in einem schmerzhaften Lernprozess nach und nach fest, dass diese kleinbürgerliche Strömung die Arbeiterbewegung nicht voranbrachte, im Gegenteil, sie ging dazu über, den reaktionären Gehalt der schillernden Parole herauszustreichen, die sich angeblich gegen das Establishment und eine bürokratisch verwaltete Welt richtete.
Um sich zum in der bürgerlichen Gesellschaft breitgetretenen, die Frau missachtenden Thema 'Sexualität' eine Leitlinie zu erarbeiten, so sind die Erinnerungen von Clara Zetkin an Lenin so aufschlussreich, dass sie als maßgebend einzuordnen sind. Sie hatte im Herbst 1920 die Gelegenheit, ausführlich die Fragen der proletarischen Frauenbewegung und der Sexualität mit Lenin zu erörtern. Lenin kritisierte Clara Zetkin ! Warum ? Weil sie in ihrer praktischen Arbeit in Deutschland in Lese- und Diskussionsabenden mit Arbeiterinnen besonders die sexuelle Frage in den Mittelpunkt gestellt hatte. "Ich glaubte meinen Ohren nicht trauen zu dürfen, als ich das hörte. Der erste Staat der proletarischen Diktatur ringt mit den Gegenrevolutionären der ganzen Welt. Die Lage in Deutschland selbst fordert die größte Konzentration aller proletarischen, revolutionären Kräfte zur Zurückwerfung der immer mehr vorwärtsdringenden Gegenrevolution. Die tätigen Genossinnen aber erörtern die sexuelle Frage ... Die gelesenste Schrift soll die Broschüre einer jungen Wiener Genossin über die sexuelle Frage sein. Ein Schmarren !" (Clara Zetkin, Erinnerungen an Lenin, Dietz Verlag Berlin, 1957,65). Eindeutig sprach sich Lenin gegenüber Zetkin gegen das Überwuchern sexueller Theorien und gegen das "Herumwühlen im Sexuellen" (a.a.O.,66) aus. Dieses Wühlen „mag sich noch so wild und revolutionär gebärden, es ist doch zuletzt ganz bürgerlich. Es ist im besonderen eine Liebhaberei der Intellektuellen und der ihnen nahestehenden Schichten. In der Partei, beim klassenbewussten, kämpferischen Proletariat ist kein Platz dafür". (a.a.O.). An erster Stelle darf nicht die Sexualität stehen, sondern die proletarische Revolution, der wissenschaftliche Sozialismus und die Politik. Ohne Disziplinierung der Neigungen, hier der sexuellen, kann kein effektiver weltgeschichtlicher Beitrag zur Vorbereitung der Revolution der Arbeiter und Bauern und der zu ihr reziprok verlaufenden Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus geleistet werden. In Russland standen 1916 / 1917 solche Idioten wie Rasputin und Nikolaus Romanow an der Spitze des Staates, das ist heute in Westeuropa nirgendwo mehr der Fall. Ist denn nicht klar, dass hier die ganze Schöpferkraft in die Bahn der proletarischen Revolution strömen muss ? Was ist denn ein Orgasmus, gleich welcher Art er zustande gekommen sein mag, im Vergleich mit dem Projekt: Der Rote Oktober in Deutschland ?
Natürlich sind wissenschaftlicher Sozialismus und Drogenkonsum unvereinbar. Eine profitsüchtige Alkoholindustrie führt heute bereits Vernichtungsfeldzüge gegen die Völker Europas. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZfgA) hat ausgerechnet, dass in der BRD täglich 202 Menschen an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums das Zeitliche segnen. (Vergleiche ArbeitZukunft, März / April 2017,S.8). Glaubt ihr schwächlichen, der Natur entfremdet, durch und durch zivilisationskranken Europäer denn allen Ernstes, der destruktiven Kraft der Alkoholmafia widerstehen zu können, wenn selbst so robuste Naturvölker wie die Indianer draufgegangen sind ? In den russischen Revolution des 20. Jahrhunderts war zu beobachten, dass sowohl die in der Revolution von 1905 als auch die im Februar 1917 geborenen Sowjets die Aufgabe übernommen hatten, das Alkoholproblem in der Arbeiterbewegung zu lösen. Bezeichnend aber ist die Szene, die sich nach der Abstimmung über die Resolution des bewaffneten Aufstandes abspielte, die mit zehn gegen zwei Stimmen angenommen worden war. Als Sinowjew zur Feier des Tages eine Flasche Wodka auf den Tisch stellte, fegte Lenin sie mit den Worten beiseite: "Das ist eine Revolution der Reinen". (Erik Durschmied, Der Untergang großer Dynastien, bohlau Verlag, Wien Köln Weimar, 2000,94). Prägen wir uns diese Szene gut ein ! Denn im DKP-Büro in Hannover habe ich eine Kiste Herrenhäuser Bier entdecken müssen. Wie passt das mit der gut ausgestatteten Bürobibliothek zusammen ?
Um auf die Schädlichkeit der Musik, die diese in Lenins Weltbild hatte, hinzuweisen, genügt eine Szene. Gorki hat sie festgehalten, die Szene, in der der Pianist Isaay Dubrowen Lenin Beethovens Appassionata vorspielte: "Ich kenne nichts Schöneres als die Appassionata und könnte sie jeden Tag hören. Eine wunderbare, nicht mehr menschliche Musik ! Ich denke immer mit vielleicht naiv kindlichem Stolz; daß Menschen solche Wunder schaffen können !" Dann kniff er die Augen, lächelte und setzte unfroh hinzu: "Aber allzu oft kann ich Musik doch nicht hören. Sie wirkt auf die Nerven, man möchte lieber Dummheiten reden und Menschen den Kopf streicheln, die in einer schmutzigen Hölle leben und trotzdem solche Schönheit schaffen können. Aber heutzutage darf man niemandem den Kopf streicheln - die Hand wird einem sonst abgebissen. Schlagen muss man auf die Köpfe, unbarmherzig schlagen - obwohl wir im Ideal gegen jede Vergewaltigung der Menschen sind, Hm Hm - unser Amt ist höllisch schwer." (Lenin, in: Georg Lukács, Lenin, Luchterhand Verlag, Neuwied und Berlin, 1969,91f.).
Eine weitere Schwierigkeit kommt besonders in Deutschland hinzu. Engels wies uns in der 'Geschichte des Bundes der Kommunisten' darauf hin, dass die meisten Deutschen einen Hang zur inneren Haltlosigkeit haben. Man begreift angesichts der in Deutschland zur Zeit so schwachen kommunistischen Arbeiterbewegung sofort die Gefahr, die ihr durch Sex, Drugs & Rock'n Roll drohen. An einen bolschewistischen Berufsrevolutionär muss deshalb ein sehr strenger Maßstab angelegt werden: ob sein ganzer Lebenswandel den Idealen der Revolution entspricht oder nicht ? Sex, Drugs und Rock'n Roll müssen gegen Null tendieren. Wie es bei Felix Dzierschinskij der Fall war. Über diesen großen Revolutionär wird berichtet, dass er bis zu zwanzig Stunden am Tag für die bolschewistische Sache arbeitete, dass er sich kaum Nachtruhe gönnte und dass es vorkam. dass man ihn zum Essen zwingen musste. Dass man uns während des Voranbringens der bolschewistischen Sache zum Essen zwingen muss - da müssen wir hinkommen. In einem kapitalistischen Land gegen den Strom zu schwimmen, ist eine dornige Sache, ein langer Weg der bitteren, negativen Erfahrungen, nur so kann man den Marxismus-Leninsmus studieren, ihn durch harte Erlebnisse bestätigt finden. Keiner ist ohne Sünde. Weg mit dem perversen Dreck ! Weg mit den Pornoheften, wegen mit dem Fusel, weg mit der anglo-amerikanischen Rockmusik - her mit den lichtbringenden Werken von Marx, Engels und Lenin !!! Sie klären uns auf, wie es kommt, dass und wie die Arbeit des Volkes in die Börse einer kleinen Schar von ekelerregenden Volksfeinden mündet. Das deutsche Volk steuert unvermeidlich auf einen Bürgerkrieg der schrecklichsten Art zu, in dem die Marxisten-Leninisten gegen den Strom schwimmen müssen und unbarmherzig auf die führenden Köpfe der AfD, der Grünen, der FDP, der Linken, der SPD, der CDU... usw ... einprügeln müssen. Ist denn nicht klar, dass in dem kommenden kolossalsten Bürgerkrieg, den das deutsche Volk je erlebt hat, nur ein kleiner harter Kern von bolschewistischen Elitesoldaten überleben wird ?
Heinz Ahlreip

Antwort des Autors:
Die Einschätzung des Lesers H. Ahlreip finde ich sehr rigide und weit übertrieben. Hier werden Sachverhalte ganz unnötig gegeneinander in Stellung gebracht (Sexualverhalten/Musikgeschmack <-> revolutionäre Gesinnung). Und Lenin hat Musik ganz sicher nie als "schädlich" angesehen, ganz im Gegenteil.
So eine kuriose Sichtweise wollte ich mit meinem Artikel nicht befördern.
Mir ging es um die Problematik eines übertriebenen Alkoholkonsums, die sich aus meiner praktischen Erfahrung in der politischen Arbeit mit der Arbeiterklasse konkret stellt. Dabei wende ich mich auch gegen opportunistische Bestrebungen in "der Linken", Drogen zu bagatellisieren, gar zu verherrlichen sowie Gender-Ideologie/Feminismus zum Hauptinhalt der Politik zu machen. Aber daraus würde ich nicht den Schluss ziehen, irgendwelche "(sexuellen) Neigungen" zu disziplinieren. (Das ist überhaupt eine völlig vermischte Darstellung und sprengt Rahmen und Intention des Artikels.)
Gleichzeitig spricht der Leserbrief "den zivilisationskranken Europäern" ohnehin die Möglichkeit ab, "der Kraft der Alkoholmafia widerstehen zu können". Das stimmt ja auch zum Teil, zeigt damit aber auch, dass Askesepropaganda nicht der richtige Weg sein kann, zumindest nicht Sache einer politischen Organisation ist, sondern Fragen individueller Lebensgestaltung betrifft, die eher in religiösen oder anderen philosophischen Zusammenhängen diskutiert werden können. Mir geht es darum, auf das "Zuviel" hinzuweisen, dass sich hier darüber definiert, inwieweit politische Arbeit behindert oder unmöglich wird. Ein Kasten Bier im Parteibüro besagt überhaupt nichts. Eine kritische, ernsthafte Auseinandersetzung mit der Politik der DKP ist da wichtiger.
Mir ist schleierhaft, wie man mit so lebensfernen Losungen heute "bolschewistische Elitesoldaten" - was auch immer er sich darunter vorstellt - gewinnen will.
A.

Arbeit-Zukunft
Herausgegeben von der Organisation für den Aufbau einer kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands
http://www.arbeit-zukunft.de
Saufend in die Sklaverei!
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