Zombie – Was ist in Deinem Kopf?

Foto: Dolores O’Riordan, CC-Lizenz

Seit fast 25 Jahren begeistert das Lied „Zombie“ der irischen Gruppe The Cranberries vor allem die Jugend. Die Urfassung von 1994 ist bei YouTube bei mehr als 725.000.000 Aufrufen angelangt! Nimmt man weitere Fassungen des Original-Liedes mit anderem Bild-Hintergrund hinzu, so kommt man auf über 1 Milliarde Aufrufe. Hinzu kommen noch die täglich mehr werdenden Cover-Versionen von Einzelpersonen und Musikgruppen vor allem aus Europa, aber auch aus Nordamerika bis hin nach Sri Lanka (Ceylon) und Indonesien.

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Soziale Medien ‒ wie sozial sind sie wirklich?

Foto: Public domain, pixabay.com

Die sogenannten sozialen Medien sind aus unserem Alltag heute nicht mehr wegzudenken. Vor allem für junge Menschen sind sie unverzichtbarer und selbstverständlicher Bestandteil und Begleiter des täglichen Lebens, sowohl in Studium und Ausbildung als auch im Privatleben. Während in den Anfangszeiten des Aufkommens sozialer Medien in den 0er-Jahren, mit Schüler-/StudiVZ und später facebook, sich die Aktivität vorrangig abends vor dem Computer abspielte, sind wir mit dem Smartphone und den diversen Chat-Apps mittlerweile eigentlich permanent online und verfügbar. Morgens auf der Busfahrt, auf dem Weg zum Bus, auf dem Weg zu Schule, Uni und Betrieb, in der Vorlesung, während des Unterrichts und, wenn der Chef nicht schaut, manchmal auch während der Arbeit.

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Wieder Hausbesetzungsaktion in Stuttgart, diesmal im Stadtteil Bad Cannstatt!

Am Donnerstag, 14. Juni 2018 fand ein kleines Fest in einem neu besetzten Haus in Cannstatt statt. Die Aktion war zunächst auf den Donnerstag Abend  begrenzt. Vgl: https://de.indymedia.org/node/21920

Arbeit Zukunft dokumentiert solidarisch die von den Besetzer/innen und ihren Unterstützern veröffentlichte Erklärung, die zugleich ihren Bericht enthält:

Städtischer Wohnkomplex in Cannstatt besetzt – gegen Wohnungsnot, Mietenwahnsinn und Verdrängung!

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Räumung besetzter Wohnungen in Stuttgart! Polizei und Justiz vollstrecken gewaltsam Spekulanten-Interessen!

Am Montag, dem 28.5.18, gegen 9.00 Uhr wurden nach vier Wochen die beiden besetzten Wohnungen in der Wilhelm-Raabe-Straße 4 in Stuttgart Heslach durch ein Großaufgebot der Polizei und zwei Gerichtsvollzieherinnen geräumt. (Wir berichteten über die Besetzung: https://www.arbeit-zukunft.de/2018/04/29/kaempferisch-demo-gegen-wohnungsnot-leerstand-fuer-erschwinglichen-wohnraum/) Die Wohnungseinrichtung wurde ausgeräumt und eingelagert. Die Familien müssen nun um die Rückgabe ihres Eigentums kämpfen. Als ein Polizist der kleinen Tochter die Decke wegnahm, forderte die Mutter die Rückgabe. Der Polizist antwortete ihr: „Dann muss sie halt ohne Decke auskommen.“ Bis zum Abend waren mehrere Dutzend Polizisten im ganzen Viertel präsent und sperrten das Haus mit Reitern und einer Polizeikette ab. Schnell hatten sich am Morgen bis zu 50 Menschen in der Wilhelm-Raabe-Straße versammelt, um sich mit den betroffenen Familien solidarisch zu zeigen und gegen die Räumung zu protestieren. Nachbarn hängten Solidaritätsplakate und große Transparente zu ihren Wohnungen hinaus.

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Korrespondenz: „Nur siebzig“ AfDler – aber das sind siebzig zuviel!

Die AfD hatte intensiv geworben in „sozialen Netzwerken“, auf rechtsextremen Hetzseiten im Internet usw. für eine Kundgebung und Demonstration am Pfingstsonntag in Recklinghausen – „für mehr Transparenz in der Politik und mehr soziale Gerechtigkeit“. Die Stadt Recklinghausen wollte darauf „angemessen antworten.“ Und sie tat das so, wie sie es in der Vergangenheit bei ähnlichen Anlässen immer getan hat: zwar zeitgleich, aber räumlich getrennt wurde zusammen mit den Kirchen deren Pfingstfest gefeiert als „Friedensfest“ gegen Rechtspopulismus. Das Ergebnis war, dass die etwa 1000 an diesem Fest teilnehmenden Menschen den Rechtsradikalen nicht optisch und akustisch entgegentraten, sondern sie ungestört gewähren ließen. Ist die Vermutung abwegig, dass die dieses Fest Organisierenden gerade das erreichen wollten?

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