Wieder Hausbesetzungsaktion in Stuttgart, diesmal im Stadtteil Bad Cannstatt!

Am Donnerstag, 14. Juni 2018 fand ein kleines Fest in einem neu besetzten Haus in Cannstatt statt. Die Aktion war zunächst auf den Donnerstag Abend  begrenzt. Vgl: https://de.indymedia.org/node/21920

Arbeit Zukunft dokumentiert solidarisch die von den Besetzer/innen und ihren Unterstützern veröffentlichte Erklärung, die zugleich ihren Bericht enthält:

Städtischer Wohnkomplex in Cannstatt besetzt – gegen Wohnungsnot, Mietenwahnsinn und Verdrängung!

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Räumung besetzter Wohnungen in Stuttgart! Polizei und Justiz vollstrecken gewaltsam Spekulanten-Interessen!

Am Montag, dem 28.5.18, gegen 9.00 Uhr wurden nach vier Wochen die beiden besetzten Wohnungen in der Wilhelm-Raabe-Straße 4 in Stuttgart Heslach durch ein Großaufgebot der Polizei und zwei Gerichtsvollzieherinnen geräumt. (Wir berichteten über die Besetzung: https://www.arbeit-zukunft.de/2018/04/29/kaempferisch-demo-gegen-wohnungsnot-leerstand-fuer-erschwinglichen-wohnraum/) Die Wohnungseinrichtung wurde ausgeräumt und eingelagert. Die Familien müssen nun um die Rückgabe ihres Eigentums kämpfen. Als ein Polizist der kleinen Tochter die Decke wegnahm, forderte die Mutter die Rückgabe. Der Polizist antwortete ihr: „Dann muss sie halt ohne Decke auskommen.“ Bis zum Abend waren mehrere Dutzend Polizisten im ganzen Viertel präsent und sperrten das Haus mit Reitern und einer Polizeikette ab. Schnell hatten sich am Morgen bis zu 50 Menschen in der Wilhelm-Raabe-Straße versammelt, um sich mit den betroffenen Familien solidarisch zu zeigen und gegen die Räumung zu protestieren. Nachbarn hängten Solidaritätsplakate und große Transparente zu ihren Wohnungen hinaus.

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Korrespondenz: „Nur siebzig“ AfDler – aber das sind siebzig zuviel!

Die AfD hatte intensiv geworben in „sozialen Netzwerken“, auf rechtsextremen Hetzseiten im Internet usw. für eine Kundgebung und Demonstration am Pfingstsonntag in Recklinghausen – „für mehr Transparenz in der Politik und mehr soziale Gerechtigkeit“. Die Stadt Recklinghausen wollte darauf „angemessen antworten.“ Und sie tat das so, wie sie es in der Vergangenheit bei ähnlichen Anlässen immer getan hat: zwar zeitgleich, aber räumlich getrennt wurde zusammen mit den Kirchen deren Pfingstfest gefeiert als „Friedensfest“ gegen Rechtspopulismus. Das Ergebnis war, dass die etwa 1000 an diesem Fest teilnehmenden Menschen den Rechtsradikalen nicht optisch und akustisch entgegentraten, sondern sie ungestört gewähren ließen. Ist die Vermutung abwegig, dass die dieses Fest Organisierenden gerade das erreichen wollten?

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Kämpferischer antifaschistischer Protest gegen AfD und JA in Stuttgart Feuerbach!

Kämpferischer Protest gegen JA und AfD in Stuttgart Feuerbach

Rund 400 Antifaschisten protestierten Samstag, 12. Mai 2018, in Stuttgart Feuerbach gegen eine Kundgebung von Junge Alternative (JA), Jungendorganisation der AfD, und AfD selbst. Das Aktionsbündnis Stuttgart gegen Rechts hatte aufgerufen. Zahlreiche jugendliche Antifaschist/innen prägten das Bild.

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Kämpferisch: Demo gegen Wohnungsnot, Leerstand, für erschwinglichen Wohnraum!

Stuttgart. Mehrere hundert Aktive demonstrierten am Samstag 28. April vom Erwin-Schöttleplatz zur Wilhelm-Raabe-Str., wo leerstehende Wohnungen besetzt worden sind. Das Haus, nach viermaligen Weiterverkauf jetzt angeblich in der Hand britischer Immobilienspekulanten, steht zur Hälfte leer, obwohl Tausende Wohnungssuchende in Stuttgart händeringend Wohnungen suchen. Das „Aktionsbündnis Recht auf Wohnen“ hatte aufgerufen. Zunächst gab es eine Kundgebung

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