Vor 70 Jahren: Adenauer-Regierung verbietet die FDJ in der BRD

Wegen FDJ-Zeichen! Polizei greift Rosa-und-Karl-Demo an (Berlin, Januar 2021)

Vor 70 Jahren, am 26. Juni 1951, verbot die Bundesregierung unter Kanzler Adenauer durch Kabinettsbeschluss die Freie Deutsche Jugend (FDJ) in der Bundesrepublik. Die FDJ der DDR konnte sie nicht belangen, so gern sie das sicherlich getan hätte, aber im ersten Sozialistischen Staat auf deutschem Boden hatten sie damals keine Macht. Bis heute gilt faktisch dies Verbot, und es dient bis heute zu brutalen Angriffen des Staates auf Antifaschist/innen, auf Kommunist/innen, auf revolutionäre Menschen!

Aktualisiert am 29.6.21 weiter…

Stuttgart: Kämpferische Aktion im Einzelhandel


Die Kolleginnen und Kollegen auf dem Kleinen Schlossplatz, Stuttgart

Zur aktuellen Tarifrunde im Einzelhandel hatte verdi Stuttgart am 19.6.21 die Kolleginnen und Kollegen zu einer Aktion aufgerufen. Denn die Arbeitgeber weigern sich, überhaupt ein Angebot zu machen. Sie wollen angesichts „der Krise“ die sowieso schon mageren Löhne noch weiter runter drücken. weiter…

Bundesweit Kundgebungen gegen die Ermordung von Deniz Poyraz


Stuttgart, 18.6.21, Rotebühlplatz; eigenes Foto

Der faschistische Mord an Deniz Poyraz, Mitarbeitern der Demokratischen Volkspartei (HDP), in Izmir hat auch in Deutschland bundesweit zu Protestaktionen gegen diese grausame Tat und die Ein-Mann-Diktatur Erdogans in der Türkei geführt. Spontan gingen Menschen mit eilig angefertigten Plakaten und Transparenten auf die Straße. weiter…

Arbeitende Schüler – prekär, überlastet, ausgebeutet


Krasse Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen in aller Welt ist Bestandteil des kapitalistischen Systems. In Deutschland sieht es an der Oberfläche „besser“ aus. Doch auch hier ist Kinder- und Jugendlichenarbeit eine Klassenfrage. Foto von Mumtahina Tani bei Pexels

Die meisten Schüler:innen geben sich, sobald sie ein gewisses Alter erreicht haben, nicht mehr mit ihrem Taschengeld zufrieden. Ab der zehnten Klasse gibt es sehr viele Leute, die sich einen Job als Apothekendienst oder im Eiscafé besorgen und zweimal die Woche nach der Schule arbeiten, um sich etwas Geld dazuzuverdienen. Besonders Schüler aus Familien mit niedrigen Einkommen, die ihren Kindern kein oder sehr wenig eigenes Geld zur Verfügung stellen können, suchen sich häufig früh einen Nebenverdienst. Laut Schätzung des Deutschen Kinderhilfswerks hat bundesweit mindestens ein Drittel aller Kinder ab 13 Jahren einen Nebenjob und arbeitet im Schnitt mehr als drei Stunden pro Woche. Knapp 30 Prozent der Jugendlichen arbeiten sechs bis zehn Stunden pro Woche in einem Nebenjob, so das Statistik-Portal Statista. weiter…