Kommentar: Da schau her! Aktiver und kämpferischer Widerstand ist nicht wirkungslos!

Zwei Wohnungs- bzw. Hausbesetzungsaktionen haben in Stuttgart ein riesengroßes Echo! Die gewalttätige Räumung besetzter Wohnungen in der Wilhelm-Raabe-Straße durch die Polizei für die Londoner (!) Hauseigentümer löste einen Sturm der Entrüstung und Solidarität aus, erst recht die von diesen Blutsaugern ausgesprochene fristlose Kündigung (!) gegen eine im Haus Wilhelm- Raabestr.4 lebende Familie mit der Beschuldigung, diese hätte die Besetzer/innen unterstützt. Hier wird die Solidarität wachsen! Spenden werden gesammelt – auch für die (juristische) Abwehr der zu erwartenden Klagen gegen Hausbesetzer/innen und ihrer Unterstützer/innen.

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Mieter protestieren im Stuttgarter Rathaus!

Stuttgarter Mieterinitiativen fordern Mietpreisstopp und den Stopp für den Abriss preiswerten Wohnraums

Stuttgart, 22.6.201: Rund dreißig Aktivist/innen Stuttgarter Mieterinitiativen riefen lautstark ihren Protest heraus gegen die Wohnungspolitik der Stadt Stuttgart und der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG). Diese befindet sich im Alleinbesitz der Stadt. weiter…

Wieder Hausbesetzungsaktion in Stuttgart, diesmal im Stadtteil Bad Cannstatt!

Am Donnerstag, 14. Juni 2018 fand ein kleines Fest in einem neu besetzten Haus in Cannstatt statt. Die Aktion war zunächst auf den Donnerstag Abend  begrenzt. Vgl: https://de.indymedia.org/node/21920

Arbeit Zukunft dokumentiert solidarisch die von den Besetzer/innen und ihren Unterstützern veröffentlichte Erklärung, die zugleich ihren Bericht enthält:

Städtischer Wohnkomplex in Cannstatt besetzt – gegen Wohnungsnot, Mietenwahnsinn und Verdrängung!

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Räumung besetzter Wohnungen in Stuttgart! Polizei und Justiz vollstrecken gewaltsam Spekulanten-Interessen!

Am Montag, dem 28.5.18, gegen 9.00 Uhr wurden nach vier Wochen die beiden besetzten Wohnungen in der Wilhelm-Raabe-Straße 4 in Stuttgart Heslach durch ein Großaufgebot der Polizei und zwei Gerichtsvollzieherinnen geräumt. (Wir berichteten über die Besetzung: https://www.arbeit-zukunft.de/2018/04/29/kaempferisch-demo-gegen-wohnungsnot-leerstand-fuer-erschwinglichen-wohnraum/) Die Wohnungseinrichtung wurde ausgeräumt und eingelagert. Die Familien müssen nun um die Rückgabe ihres Eigentums kämpfen. Als ein Polizist der kleinen Tochter die Decke wegnahm, forderte die Mutter die Rückgabe. Der Polizist antwortete ihr: „Dann muss sie halt ohne Decke auskommen.“ Bis zum Abend waren mehrere Dutzend Polizisten im ganzen Viertel präsent und sperrten das Haus mit Reitern und einer Polizeikette ab. Schnell hatten sich am Morgen bis zu 50 Menschen in der Wilhelm-Raabe-Straße versammelt, um sich mit den betroffenen Familien solidarisch zu zeigen und gegen die Räumung zu protestieren. Nachbarn hängten Solidaritätsplakate und große Transparente zu ihren Wohnungen hinaus.

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