UZ, Zeitung der DKP: „Warlords, Kriegsverbrecher und Heroinbarone… müssen wir in die zukünftige politische Struktur Afghanistans integrieren.“

In ihrer letzten Ausgabe vor ihrer Sommerpause macht sich
die UZ, die Zeitung der DKP, grundlegende Gedanken, wie es in Afghanistan
weitergehen soll. Dazu führte sie ein ganzseitiges Interview mit Dr. Matin
Baraki, der von der UZ als Afghanistan-Experte vorgestellt wird. Baraki war
Mitglied der mittlerweile aufgelösten DVPA (Demokratische Volkspartei
Afghanistans), die als angebliche „kommunistische“ Partei in Afghanistan
regierte und 1979 sowjetische Truppen ins Land holte. Nach einem langen,
grausamen Krieg zogen sich diese zurück und überließen ihre Freunde von der
DVPA ihrem Schicksal, das bedeutete oftmals der Ermordung durch die
Mudschaheddin.

Es ist interessant, was Matin Baraki und die UZ als
„Bruderpartei“ der DVPA daraus gelernt bzw. nicht gelernt haben.

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Leserbrief: China reicher als Bayern?

Sicher haben alle Gegner einer Transrapidstrecke vom
Münchner Haupt­bahnhof zum Flughafen mit Sekt angestoßen, als die bayrische
Landes­regierung den Nichtbau aus mehreren Gründen verkündete. Und sicher hatte
auch die Protesthaltung der vielen Münchner zu diesem „Express“ einen
wesentlichen Einfluss auf diese negative Entscheidungsfindung der Politiker.

Mit Antwort der Redaktion
und einem Leserbrief, ergänzt am 1.6.08

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Diskussion ums Kohlekraftwerk in Kiel

Wie schon am 11. Februar berichtet, haben die Stadtwerke
Kiel ihre Entscheidung über das neue Kohlekraftwerk im Stadtteil Dietrichsdorf
für drei Jahre vertagt. Die vielen Kielerinnen und Kieler, die sich in den
letzten Monaten gegen dieses Mammutprojekt engagiert haben – mit 800 Megawatt
(MW) soll es mehr als doppelt so groß wie das alte Gemeinschaftskraftwerk an
gleicher Stelle werden – haben allen Grund zur Freude über diesen Teilerfolg.
Einiges spricht dafür, dass die Zeit für die Kohlegegner arbeiten wird.
Zumindest, wenn sie jetzt nicht nachlassen.

Vorabveröffentlichung aus LinkX – Sozialistische Zeitung für Kiel  Ausg. 04/08

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Haben Opfer das Recht, Unrecht zu tun?

Unter dieser Überschrift erschien kürzlich in der
Süddeutschen Zeitung ein Leserbrief eines Jüdischen Professors. In ihm ist das
Verhältnis des an den europäischen Juden verübten Unrechts zu den Taten des
Staates Israel, der diese als sein gutes Recht reklamiert, gut ausgedrückt. Wir
wollen ihn deshalb ungekürzt und ohne Kommentar abdrucken:

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Die Zersplitterung überwinden! Eine starke Kommunistische Arbeiterpartei schaffen!

Jedes Jahr im Januar kommen
fast hunderttausend Menschen zu den Gräbern von Rosa Luxemburg und Karl
Liebknecht. Sie wollen die Führer der Novemberrevolution 1918, die von der
deutschen Reaktion ermordeten Gründer und Führer der KPD ehren. Unwillkürlich
stellt sich angesichts dieser Menschenmasse die Frage, warum das Vermächtnis
dieser großen und mutigen Revolutionäre und Kommunisten nicht umgesetzt werden
kann, warum wir heute in Deutschland keine starke kommunistische Partei haben,
die fest in der Arbeiterklasse und im gesamten Volk verankert ist.

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Leserbrief: Warum „Nein“ zum Transrapid?

Der Einsatz des Transrapid wäre ohne Zweifel ein
wiss.-techn. Fortschritt im Transportwesen der Deutschen Bahn. In der ehem. DDR waren zumindest alle Marxisten immer für
die Weiterentwicklung von Wirtschaft und Technik bis hin zum Weltniveau. Warum sind nun aber auch oder gerade Die.Linken gegen eine
Magnetschwebebahn „Transrapid“?

Korrektur des Leserbriefes durch den Leser am 4.1.08. Mit Antwort der Redaktion

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Robert Kurz im DGB- Haus München: Hartz IV und die staatliche Notstandsverordnung in der Krise

Korrespondenz: Robert Kurz, der vielen als Autor des
„Schwarzbuch des Kapitalismus“ und auch als Mitherausgeber des Magazins „Exit“
bekannt ist, referierte am 22.03.07 im DGB- Haus München über Hartz IV. Doch
wer explizit zum Vortrag gekommen war, um über Hartz IV konkrete Ausführungen
zu hören, was der Titel der Veranstaltung ja nahe legte, wurde sicherlich
enttäuscht.

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Das wirksamste Grün ist rot

Umweltzerstörung war lange Zeit ein Problem, das den meisten
Deutschen als wenig bedeutend erschien. Auch bei vielen Linken galten
Umweltthemen, in anbetracht der vielen anderen gesellschaftlichen Probleme wie
Arbeitslosigkeit und Verelendung, eher als „Randthemen“. Aufgeschreckt durch die auch in Europa immer öfter
stattfindenden Umweltkatastrophen, wie Überschwemmungen, extreme Hitze und
Trockenheit, begreifen immer mehr, wie notwendig eine intakte Umwelt für das
Leben der Menschen ist.

Wir danken der Sozialistischen Linken Hamburg (SoL-HH) für die Genehmigung zur Veröffentlichung).

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